Neue Reise : zum Götterberg "Nemrut Dagi"

 

Dienstag, 02. Juni 2016

 

 Hallo liebe Leser  und WOMO – Freunde.                                                                     Leider geht unsere Rundreise in Griechenland und Türkei dem Ende zu und wir werden Morgen mit der Fähre von IGOMENITSA aus Griechenland verlassen.

Nach unserem gestrigen Abschiedsessen in einer Taverne verlassen wir die Amoudia – Beach, den Acheron und seinem Delta, verabschieden uns von der Griechenlandgruppe mit Dr.Ammon und machen uns auf den Weg Richtung Igomenitsa. In Syvota am Hafen werden wir noch einmal eine Nacht verbringen bevor es am Freitag um 23 Uhr auf die Fähre nach Ancona geht.

 

Wir waren im Auftrag von „Dr,Ammon Tours“ dem Marokko Spezialisten unterwegs um eine neue traumhafte WOMO-Tour durch Griechenland und die Türkei zu testen und die schönsten Plätze und Sehenswürdigkeiten zu erkunden.                             Wir konnten auf diesen 6000 Km und 8 Wochen dauernden Reise viel erleben, wir begegneten vielen netten Menschen aus verschiedenen Kulturen aus Orient und Oxident, wir sahen schöne Plätze, Strände, Städte, Dörfer und Landschaften und wir wandelten auf noch übriggebliebenen Spuren der Antike und ihren Stätten.

Leider haben wir auf unserer Reise auf Grund der vielen negativen Berichte in den Verschiedenen Medien sehr wenige Touristen und Womo-Fahrer getroffen.                                                         Wir hatten nicht einmal das Gefühl in einer gefährlichen Gegend oder Situation zu sein, im Gegenteil, wir hatten immer ein angenehmes und sicheres Gefühl wurden herzlichst aufgenommen und man versicherte uns immer wieder es gibt keine Terroristische Aktivitäten.

Wir möchten uns bei allen die uns in irgendeiner Weise auf oder bei dieser Reise unterstützt haben und auch bei unseren Lesern unserer Lifeberichte recht herzlich bedanken.

Wir hoffen auf ein Zustandekommen dieser „GÖTTERBERGTOUR“  zum Nemrut Dagi in der Türkei und Griechenland  im Mai 2017 und freuen uns schon jetzt auf Ihre mögliche Teilnahme.

Wenn sie Lust und Laune haben besuchen sie uns wieder einmal auf unsere Web-Site www.strolche.ch unter Lifeberichte und sollten sie Fragen zu dieser Tour haben stehen wir Ihnen natürlich gerne zur Verfügung.

 

Tschüss und auf Bald                                                                                          Monika und Peter

 

Siehe auch www.dr.ammon-tours.de

 

 

 

Tschüss

bis zum nächsten mal

Mittwoch, 01.Juni 2016

Heute ist unsere  Bootsfahrt angesagt, aber vorher wird ausgiebig gefrühstückt.                                      Das Wetter spielt heute nicht so richtig mit, es ist bewölkt die Temperatur ist OK. Um 10 Uhr machen wir uns auf den Weg, unser Bootsführer wartet bereits und gleich ging es auch los. Zuerst fuhren wir entlang der felsigen Küste vorbei an Steilwänden, Felsgrotten und bizarr aussehende Felsen dann ging es den Süßwasser Fluss Acheron entlang an dessen Ufer wir Schildkröten und an Baumästen hängende Nester der Nachtigall sahen, es war eine interessante und schöne Bootsfahrt.                                                   Das Wetter wird immer schlechter, kühler und der Wind kommt auf.                                                              Um 19 Uhr werden wir den Zweiten Teil unseres gestrigen Abendessens fortführen und uns die griechischen Spezialitäten schmecken lassen.

 

 

Dienstag, 31. Mai 2016

Wir verlassen heute unseren ruhigen Stellplatz in Sagiada und fahren in den Hafen von Igomenitsa, wir wollen die Tour Teilnehmer der Griechenlandtour 2016 mit Dr.Ammon erwarten.                                    Nach Auskunft im Hafen wird die Fähre erst um 14 Uhr eintreffen also auf an den Strand, kaum sitzen wir beim Bier kommt die Fähre u die Ecke also Stühle wieder rein und zurück zu Hafen Nach der Ausfahrt am Hafen hängen wir uns hinten dran und überraschen sie mit unserer Anwesenheit im nächsten Dorf.                                                                                                                                                     Gemeinsam geht`s jetzt in Richtung Amoudia Beach, vorbei an Parga immer am Meer entlang mit grandiosen Aussichten. Bei einer Taverne wird gestoppt und wir genießen so richtig die griechische Küche und den Rezina.                                                                                                                                         Nach Ankunft in Amoudia wird mal gleich das Boot für die morgige Bootsfahrt auf dem Acheron bestellt und um 19:30 marschieren wir schon los zu Abendessen zu dem auch wir eingeladen sind. Nach der Vorspeise hatte schon jeder genug und wir beschließen das  Empfangsessen morgen fortzusetzen womit jeder wohl einverstanden ist.

Wir beenden den Abend und auf geht`s in WOMO.

Bis Morgen

 

 

Mittwoch, 25. Mai 2016

Donnerstag, 26. Mai 2016

 

 Nach 8.500 km nähern wir uns dem Ende unserer Probefahrt für unsere Türkei und Griechenlandrundreise „Die Götterberg Tour“ die von Dr.Ammon Tours dem Marokko Spezialisten veranstaltet wird.                                                                                              Nach unserem Besuch bei den „Meteora Klöstern besuchen wir nur noch die Ammoudia Beach und den Fluss Acherron. Ammoudia ist ein Dorf des Espirus an der Westküste und gegenüber der Insel Paxos und an der Mündung des Flusses Acheron liegt. Nicht weit von Ammoudia liegt das Totenorakel „Nekromantion“ hier soll sich Odysseus mit seiner verstorbenen Mutter unterhalten haben.                                                                                Wir starten von Kastraki aus heute zu einer Grande Tours de Alpes nach griechischer Art also über tiefe Täler und einige Pässe entlang der Katara Strasse (nicht über den eigentlichen  Katarapass der ja seit Jahren gesperrt ist) bis Ioànnina weiter geht es über das Pindos Gebirge südlich der Albanischen Grenze bis Igomenitsa.                                  In Igomenista fanden wir bei Trepano einen wunderschönen Sandstrand an dem immer viele Wohnmobile stehen so auch diesmal. In der zweiten Nacht so um 22 Uhr wurden wir von der Polizei herausgeklopft und zum Verlassen dieses Ortes aufgefordert und darauf hingewiesen das freies Campen in Griechenland verboten ist. Es blieb uns nichts anderes übrig als diesen schönen Strand noch in der Nacht zu verlassen um auf einen Supermarktparkplatz zu Nächtigen. Obendrein noch mussten wir die vielen Moskitos vernichten, die durch das Öffnen der Tür in Scharen auf einmal im WOMO waren.

 

Der Pamvotida-See bei Ioànnina

Im Pindos Gebirge

Mit vielen Freunden am Strand in Trepano bei Igomenitsa

Freitag, 27.Mai 2016

Nach einer eher unruhigen Nacht beschlossen wir uns einen neuen Nächtigungsplatz zu suchen.

Es wurde noch kurz eingekauft was so für 3 Tage notwendig ist, natürlich bei Lidl und dann auf zur  Ortschaft Sagiada ein paar Kilometer entfernt von der Albanischen Grenze. Ein ruhiger Ort von dem uns ein Grieche erzählt hat. Wir werden hier ein paar Tage bleiben und die Ruhe genießen und im warmen Meer baden.                                                                                                                                                Nächste Info erst am 31.Mai wieder.                                                                                                             Tschüss bis Dienstag.

 

 

Montag, 23. Mai 2016

Nach einer eher kühlen Nacht in 1500 Meter Höhe verlassen wir unser Skigebiet. Unser Ziel für Heute ist der kleine Prespasee der etwas südlich vom grossen Prespasee liegt und durch eine schmale Landbrücke getrennt ist, wobei seine Wasseroberfläche vier Meter höher liegt und seine Wassertemperatur wärmer ist. Er ist von hohen Bergen umgeben auf denen jetzt noch teilweise Schnee liegt. Wir erleben eine einzigartige Fauna in vielen Farben. Um den See sind immer wieder am Rande der Straße große aufgeschichtete Bündel von Rohr oder Schilf zu sehen das von den Leuten gebündelt wird. Wir sehen Störche, verschiedene Reiher und uns unbekannte Vogelarten. Unsere Fahrt führt uns bis ans Ende der Straße bei Vrondero  kurz vor Albanisches Grenzgebiet.                                                            Wir fahren zurück über Trigono - Kastoria bis Mavrohori wo wir ein schönes Plätzchen am kleinen Timni See unter Pappelbäumen und am Wasser finden. In der Ortschaft selbst finden wir (obwohl vorhanden aber nicht od. nichtmehr bewirtschaftet) kein Restaurant und so muss mal wieder der Haus - Koch herhalten, es gibt nur moch Thunfischsalat. In der Nacht erleben wir ein fürchterliches Frosch Gequake.

 

 

                                                        Unser Stellplatz für die Nacht

 

 

Immer wieder die Warnungen von Bären und Wölfen die wir noch nicht gesichtet haben, aber dafür fanden wir Bärendreck  (leider nur Lakritze)

 

 

Dienstag, 24. Mai 2016

Ein leicht bewölkter Morgen mit Wind erwartet uns. Es soll heute zu unserem vorletzten Punkt unserer Türkeireise gehen – zu den Meteora Klöstern.                                                          Unsere Route verläuft wie so immer bei uns Abseits aller Hauptstraßen über kleine Nebenstraßen von Mavrohori – Grevenà – Kalambaka nach Kastraki. Unser Ziel ist schon bestimmt, es ist der Campingplatz „Kastraki“.                                                                                                              Wir durchfahren kleine Dörfer denen man ansieht dass sie schon bessere Zeiten erlebt haben, geschlossene Geschäfte, aufgelassene Gehöfte und verlassene Fabriken säumen unsere Strecke. (man kann die schlechte Wirtschaftslage direkt sehen und hat nicht das Gefühl das es so schnell besser wird. Nichts desto trotz genießen wir die schöne Landschaft und das Panorama rund um die Meteora Klöster .                                                                                                    Heute Abend wird gefaulenzt und wir gehen zum Essen.                                                              Tschüss

 

Nur die Ruhe bewahren auch wenn's eng wird.

 

Samstag, 21. Mai 2016

Sonntag, 22.Mai 2016

Unser Stellplatz direkt am Strand war nicht so toll diese Nacht, es hat gestürmt und die ganze Nacht wie aus Eimern gegossen. Dani wollte nicht mal sein Geschäft draußen machen. Bei der Abfahrt mussten wir durch 20 cm hohes Wasser fahren, die Felder waren überall überschwemmt.                                            Wir entschlossen uns bis Thessaloniki zu fahren um auf einen ausgewiesenen Stellplatz eines Wohnmobilhändlers das Wetter abzuwarten. Der Stellplatz beim Caravan und Wohnmobilhändler mit Werkstatt und Shop wird  von Griechen betrieben die beide in Deutschland gelernt haben und diesen Betrieb der Eltern nun führen. Der Stellplatz mit Strom, Wasser, WC, Dusche und W-Lan ist vollkommen kostenfrei.                                                                                                                                                 Heute Sonntag sieht das Wetter schon wieder besser aus und so  entschließen wir uns über Edessa nach Loutràki zu fahren, es soll dort eine schöne Thermalquelle geben. Es waren hunderte Leute vor Ort um die Quelle zu besichtigen oder in einem kleinen Becken für 2 Euro im Wasser zu sitzen. 1999 wurde die Anlage um die Quelle mit Restaurants, Appartements und div. Ständen erbaut, saniert oder gerichtet und dem Aussehen nach nichts mehr gemacht, vielleicht fehlt auch das Geld.                                                  Auf der Strecke von Thessaloniki bis Loutràki ist immer zu sehen daß fast jede zweite Fabrik oder Betrieb geschlossen und verlassen ist, es sind tausende Ruinen, die Straßen. Nichts desto trotz ist immer wieder die hervorragende, abwechslungsreiche und schöne Landschaft mit ihrer Flora und  zu bestaunen.                                                                                                                                                      Nach Flòrina geht`s in die Berge bis auf 1500 Meter, wir nächtigen hier oben.  Im Winter ist hier ein Schigebiet.

Wir genießen die letzten Sonnenstrahlen bevor die Sonne um 20 Uhr verschwindet.

 

bisweilen ein wenig eng geht es zu

 

 

 

in Marokko sind die Ziegen auf den Bäumen, hier auch auf Autos

Therme Loutràki

Hier ist wohl der Bär los

auch Friedhöfe können schön sein

auf der Paßhöhe mit Schigebiet

 

Donnerstag, 19. Mai 2016

Freitag, 20.Mai 2016

Nach unserer Nacht am endlosen Sandstrand der Kòlpos Bucht und einem Schwatz mit einem alten Griechen der meinen Metaxa (Cognac) nicht verschmähte machen wir uns auf den Weg Richtung Asprovalta.                                                                                                                                             Vorbei an Ruinen (Hotelanlagen) und aufgegebenen Campingplätzen die auch schon bessere Tage erlebt haben lassen wir auch Asprovalta das eher schmucklose Städtchen hinter uns und entdecken in Stravros einem kleineren noch urigen Städtchen 8 Wohnmobile die auf der Promenade stehen, trotz der großen Hinweistafel das hier freies stehen verboten ist, aber was soll`s die sind jetzt vielleicht froh das jemand hier ist.                                                                                                                                                                      

 

Ein paar Km weiter entdecken wir das Dorf Olympiada  das dem Programm Natura 2000 unter Naturschutz gestellt wurde. Die beiden antiken Stätten Stagiron, die Geburtsstadt von Aristoteles, und die hellenische Stadt Stagira von Philipp dem 2.ten, Vater von Alexander dem Großen befinden sich hier. Wir entschließen uns die Nach hier im Fischerhafen zu verbringen.

 

Dani hat gleich ein paar Freunde gefunden, was sie Ihm wohl zugeflüstert haben, Auch wir bekamen Gesellschaft von einem Wiener Wohnmobil das auch den schönen Platz hier gefunden hat.

 

Immer wieder zu finden „Zu verkaufen“ hier können sie vielleicht noch Ihre Ausbauwünsche anbringen, und leider noch nicht ganz EU konforme Ablagerungen sind hier vielmals zu finden, aber es kann sich noch ändern.

Leider hat es auch hier in Griechenland zu regnen begonnen und unser Stellplatz für diese Nacht hat auch schon besser ausgesehen.

Bis Morgen.

 

 

Montag, 16. Mai 2016

Dienstag, 17.Mai 2016

Mttwoch, 18.Mai 2016

Wir haben wieder Internet, alles ist wieder OK.

Leider hatten wir die letzten Tage kein Internet zur Verfügung und konnten somit nicht auf unsere Web-Site zugreifen.                                                                                                                                                        Es gab nichts Neues, auf unserem alten bekannten Stellplatz bei Neo Peramos direkt am Strand genießen wir 2 Tage um nichtstun, faulenzen und die Sonne genießen. Heute Abend  spazierten wir ins Dorf um in einer Taverne eine griechische Spezialität zu probieren, leider fällt mir der Name der Speise nicht mehr ein aber ich weiß der Wein war sicher REZINA. Wir sind nur 4 Personen im Restaurant und die anderen Lokale waren auch leer, man sagt uns die Saison beginnt erst im Juni, hoffentlich.                                    Da uns das Wasser im WOMO auszugehen droht verlassen wir Heute  Mittwoch unseren Platz und ziehen weiter Richtung Asprovalta immer der Küste entlang. Es wird hier viel Wein angebaut und Oliven natürlich.                                                                                                                                                       Wir erblicken ein Schild: Hot Springs 1km. Prima, da fahren wir hin. Ein Weg führt in die Berge, wir kommen unter den Bäumen gerade so durch, manchmal liegen Steine vom Bergrutsch auf der Straße. Irgendwann passieren wir ein offenes Tor und sehen Gebäude. Manche schon zerfallen, ohne Scheiben oder einfach nicht fertig gebaut. Als wir das Haus betreten, sind wir sehr erstaunt, hier hat auch schon lange keiner mehr saubergemacht. Oder soll das abgerissen werden? Wir gehen erstmal außen vorbei und hören durch ein Fenster Stimmen, als wir reinschauen, sehen wir das heiße Becken, hm. Im Bach nebenan kommt auch heißes Wasser raus, ich stell mich mal rein um mir die Füße zu wärmen, dann in den kalten Bach und wieder ins warme. Wenn man vom Ambiente absieht,  ganz nett, die Hot Springs von Loutra Elefthero.                                                                                                                                       Dann sehen wir den Löwen von Amfipolis, er steht am Westufer des Flusses Strymonas, hier wurden Ausgrabungen begonnen die aber derzeit noch nicht zugänglich sind.                                                    Nach ca. 40 Km unendlichen Sandstränden sehen wir genau für uns den richtigen Platz unter ein paar Bäumen, hier werden wir  ganz alleine  am Strand die Nacht verbringen außer ein paar Hunden sehen wir keine Menschenseele.

 

 

 

Samsag, 14. Mai 2016

Sonntag, 15.Mai 2016

Eceabat/Kabatepe – Alexandropolis – Neo Peramos

Wir verlassen Kabatepe und machen uns auf den Weg nach Griechenland. Zur Fahrt selbst gibt es nichts Wichtiges zu sagen, die Grenzübergänge werden ohne Probleme und größere Kontrollen passiert auch Dank unseres Hundes Dani vor dem immer alle furchtbare Angst haben da er ja auch nicht still ist sobald sich jemand nähert und ins WOMO möchte. Wir erreichen Alexandropolis um 15,30 Uhr und freuen uns schon auf den Einkauf bei LIDL aber wir haben die Rechnung leider ohne den Wirt gemacht, alle Märkte und Geschäfte waren schon zu. Wir fanden dann noch einen kleinen Laden in dem wir Brot für das Frühstück bekamen. Unseren bekannten Campingplatz wollen wir nicht anfahren sondern entschließen uns irgendwo am einem Strand frei zu stehen und zu übernachten.

 

 

In den Dörfern vor der Grenze zur Türkei findet man immer wieder beide Gotteshäuser eine für Orthodoxe Christen und die Moschee für Muslime.

 

 

Auf unserer Fahrt die über Umwege nach Kavala / Neo Peramos führt kommen wir vor Port Lagos  Agios Nikolaos eine kleinen Insel und des auf ihr liegenden Klosters in der Lagune vor Lagos in der griechischen Region Ostmakedonien und Thrakien.  Agios Nikolaos ist die nördlichste Insel Griechenlands. Das Kloster ist eine Metochie (Filialkloster) und wird von einigen Mönchen bewohnt und bewirtschaftet.

 

In Port Lagos findet gerade Markt statt den wir natürlich besuchen.

 

Blick auf die Stadt Kavala und eine etwas unschönes Plakat

 

 

 

 

Freitag, 13. Mail 2016

 Behramkale (Assos) – Troja - Eceabat

 

 Eine angenehme ruhige Nacht, geweckt vom Glockengebimmel der Schafe.                                        Schön langsam nähern wir uns dem Ende unserer Türkeirundfahrt, es bleibt nur mehr Troja übrig das wir heute bezüglich des Campingplatzes und der Preise begutachten möchten. Besichtigen werden wir Troja nicht mehr da wir es schon von früheren Reisen in die Türkei kennen. Es geht über enge Nebenstraßen versteckte und einfache Bauerndörfer  durch ein Gebiet wo nur Schafe weiden von denen dann der türkische Schafskäse in allen Varianten neben der Straße verkauft wird.                                                  Vorbei an den vielen Dörfern  der Ägäis Küste die bis 1923 von Griechen bewohnt waren. Es gibt viele Steinhäuser,  die Moscheen verraten noch heute ihre griechisch-orthodoxen Wurzeln. Es werden in der Gegend viele Früchte wie Quitten und Aprikosen angebaut. Wir sehen karge baumlose Hochebenen, verwurzelte Pinien und uralte Olivenbäume.

Wir kommen  immer wieder bei alten Ruinen vorbei wie Polymedion, Chryse, und Alexandria Trojas eine hellenistische Stadt die beim Niedergang des römischen Reiches kurz als neue Hauptstadt  statt Konstantinopel im Gespräch war.                                                                                                                Und dann 6 Km vor den Dardanellen kommen wir im Tal des Kücük Menderes am Hügel Hirsalik an, das Heinrich Schliemann als altes Troja (türk. Truva) erkannt hatte.                                                            Nach Erledigung unserer Aufgaben entschließen wir uns noch heute mit der Fähre von Canakkale nach Eceabat überzusetzen.                                                                                                                                 Die Fähre kostet für unser WOMO 60 TL und die Überfahrt dauert 30 Minuten. Nach Eceabat geht es auf einen schönen Campingplatz bei Kabatepe an einen fast einsamen und menschenleeren Strand.Vielleicht werden wir Morgen die Türkei mit Wehmut verlassen, wir denken jetzt schon an ein Wiederkommen im September  2016..                                                                                                                                              Aber noch ist unsere Tour nicht am Ende aber mein Bericht für Heute schon.

 

 

Auch das haben wir entdeckt

direkt an einem Zufluß

¨Diese Entdeckung erweckt weniger gute Gefühle,

ein kaputtes Flüchtlingsboot.

 

 

 

 

Donnerstag, 12. Mai 2016

Bergama – Behramkale (Assos)

Um 08:00 gibt es Frühstück und dann geht es schon los bis zur Talstation der Seilbahn.

Für das WOMO muss noch ein schattiges Plätzchen gefunden werden da Dani nicht mitkommt. Wir bezahlen je 10 TL pro Person für die Auffahrt die ca. 4 Min. beträgt, der Abstieg erfolgt zu Fuß da die ganze Anlage sowieso am Hang liegt beginnend mit Akropolis: Arsenal, Palast des Eumenes, Garten der Königin, Traianus Tempel, Athen Tempel, das Heroon, Zeus Altar, Dionisos Tempel, Theater,  Theaterterrasse, Ost Bad, Oberes Gymnasium, Untere Agora, Stadt Bergama, Archäologisches Museum & Asklepieion. Wir benötigen für den Abstieg in die Stadt 3 Stunden (mit Besichtigung ohne Museum)

Um 12:00 machen wir uns auf den Weg Richtung Troja. Nach Edremit machen wir einen Abstecher nach Behramkale (früher Assos) das nur 10 Km entfernt von der griechischen Insel Lesbos liegt. Der Apostel Paulus soll auf seiner 3. Missionsreise nach Assos gekommen sein. Heute zieht der Schlupfwinkel viele Künstler und Gelehrte an, die der Hektik des Alltages entfliehen möchten. (ich glaube eher reiche Istanbuler nach den restaurierten Häusern an).

Wir fahren weiter bis Gülpinar und finden unseren einsamen und ruhigen Schlafplatz auf einem Hochplateau auf dem viele Schafe weiden. Das Wetter hat sich verschlechtert und es beginnt leicht zu regnen.

Bis Morgen.

 

 

Hinter die Fassaden von Bergama

 

Mittwoch, 11.Mai 2016

Ephesos/Pamucak – Bergama

 

Eine eher unspektakuläre Fahrt von Pamucak nach Bergama außer dem Erstaunen über die Größe von Bergama mit 140.000  Einwohner.

Nach Ankunft sind wir gleich mal bis zur Auffahrt und Seilbahnstation des Burgberges gefahren um ein paar Informationen für den nächsten Tag einzuholen. Da Bergama nur einen Campingplatz besitzt war die Wahl nicht so schwer und wir fanden den Campingplatz mit Restaurant auch gleich. Eine schöne und gut gepflegte Anlage mit Schatten-Bäumen grünen Rasen und einem Pool. Zu Abendessen gibt es wieder einmal Köfte wie so oft, da es wie Pide und Kebab zu den klassischen Touristenspeisen gehört und etwas anderes nicht zu haben ist.

Anbei ein paar Bilder über die Strecke.

 

 

Montag, 09.Mai 2016

Dienstag, 10. Mai 2016

 

 Pamukkale - Ephesos

 

 

Hallo, nach einem Tag Pause wieder hier.                                                                            Nach einer ruhigen Nacht auf 700 Meter Höhe und einem ausgiebigen Frühstück machen wir uns auf den Weg hinab nach Pamukkale und besichtigen die Sinterterrassen durchlaufen die alten Ruinen von Hirapolis und begutachten einen Campingplatz im Ort selbst. Jetzt am Morgen ist es ruhig hier in Pamukkale und man wird nicht alle 2 Minuten angesprochen.                                                                                 Die ganze Anlage hier wird natürlich voll Touristisch ausgenutzt, ohne zu bezahlen läuft hier gar nichts mehr. So sind wir auch froh dem Trubel entweichen zu können und begeben uns auf den Weg Richtung Ephesos. Übrigens über die genaue Geschichte der Sehenswürdigkeiten hier zu berichten wäre zu aufwendig und man kann sie ja im Wikipedia nachlesen. Die Fahrt bis Selcuk und Ephesos verlief problemlos ohne besondere Dinge zu besichtigen. Die Landschaft ist geprägt von Anbau von Obst wie Granatapfel, Aprikosen, Orangen, Zitronen, Äpfel usw., die Landschaft ist sehr fruchtbar.                                                                                                                                      Wir übernachten auf einem Campingplatz in Pamucak mit Traum Strand  4Km lang und Menschenleer.   Beim Eintreffen am Platz steht ein gelber Bus vor uns, Moni: ein Postbus, ich: ungarisches Kennzeichen, ich grüße auf Ungarisch „Tschokolom“ er grüßt zurück: „Grüezi Mitenand“, wer ist jetzt wo her oder welchem Land?                Vormittag geht`s in ein ehemaliges griechisches Dorf „Sirince“ hinter Selcuk am Ende eines Oliventals am westlichen Rand des Aydın-Gebirges, jetzt von hunderten oder tausenden Touristen besucht. Am Nachmittag ist faulenzen und baden angesagt, der Hund fühlt sich hier wohl. Jetzt am Abend wird gegrillt und ausgerechnet kommt der Spritzwagen zur Mückenvernichtung vorbei und besprüht alles rundherum, vielleicht ist das hier so üblich um keine Mücken zu verspeisen, da hilft auch nur ein Schnaps mit den Ungarisch-Schweizern. Prost!!

 

 

 

 

Was soll das??

Moderne Türkei

 

Sonntag, 8. Mai 2016

 

 Marmaris - Pamukkale

Ein leicht trüber Morgen und trotzdem warm.

Wir verlassen unseren paradiesischen und einsamen Stellplatz bei Marmaris und machen uns auf den Weg um unseren Campingplatz für die Tour in AKYAKA zu begutachten. Das Städtchen AKYAKA ist allemal einen Besuch wert, der antike Name war IDYMA und liegt am Golf von Gökova. Die Ortschaft wurde bereits 453 v. Chr. zum ersten Mal erwähnt. Sie wird meist von türk. Touristen besucht. Da im Ort gerade die Straße neu gebaut wird und sie auf einem Hang liegt war die Zufahrt und Durchfahrt eine wilde Sache. Steile Anfahrten, Zurückschieben und immer wieder cm Arbeit war gefragt. Unser Platz wurde doch noch gefunden. Weiter ging es Richtung MUGLA und DENIZLI, gleich mal von 0 auf 700 Meter Höhe dann auf 1100 Meter in einer üppigen und fruchtbaren Berglandschaft bis DENIZLI mit seinen 600.000 Einwohnern, eine hochmoderne Stadt. Zeitweise hatte man das Gefühl bei uns auf der Alp zu sein. Auf einer Raststätte wurde schnell haltgemacht um die angeschriebene Speise Gösleme zu probieren, das sind große Teigfladen gefüllt mit Kartoffelwürfel oder türkischer Weißkäse mit Spinat die über einer gewölbten Eisenplatte über dem Feuer gebacken werden. Hervorragend, wird zu Hause gleich nachgemacht.

Von weitem sahen wir dann schon PAMUKKALE in der Ferne auftauchen mit seinen weißen Sinterterrassen (Kalksteinterrassen). Pamukkale erhielt seinen Namen durch die Kalksinterterrassen die über Jahrtausende durch kalkhaltige Thermalquellen entstanden sind. Die Terrassen stehen auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO. In der Nähe der Sinterterrassen ist auch der antike Ort Hierapolis. Erhalten sind eine ausgedehnte Nekropole mit verschiedenen Gräbertypen, der Apollotempel, ein großes Theater (für 15.000 Zuschauer), die Philippus-Kirche sowie Bäder, Gymnasium und große Teile der Stadtmauer. Da heute Sonntag ist sind hier in Pamukkale Tausende Türken unterwegs die wie Ameisen auf den weißen Felsen herum steigen. Nach ein paar schnellen Fotos ging es zu unserem Campingplatz TEPE hoch über der Ortschaft mit wunderbarer Aussicht über das Tal neben einem Paragliding Startplatz.                  Ein schön angelegter Campingplatz mit grünem Rasen, Kinderspielplatz, Pool, Aussichtsterrasse und Restaurant. Bis Morgen.

 

Solche Wasserstellen sind in der Türkei immer wieder neben der Straase zu finden.

 

Juchhe,  wir sind auf der Alp

 

Samstag, 7. Mai 2016

 

 Fethiye – Dalyos – Marmaris

 

Eine der schönsten Strecke steht uns Heute bevor. Zuerst wollen wir aber für unsere Tour im Herbst benötigten Stellplatz nochmals besichtigen der sowieso ein Geheimtip ist. Er befindet sich unweit Fethye ca. 12 Km Richtung Dalyos abseits der Straße direkt am Meer. Ein Paradies für Naturliebhaber, unter Palmen und Orangenbäumen mit viel Schatten versehener Platz auf sandigem Boden, 30 Meter zum Wasser und freier Blick aufs Meer. Der Patz wird von einer sehr netten und lieben türkischen Bauernfamilie geführt und betreut.

Es ist alles vorhanden was benötigt wird, Strom, Wasser, WC, Duschen, W-Lan im einfachen Stil umgeben von vielen Mitbewohnern wie Hund, Geißen und Hühner usw. Um die Ecke stehen Taxen und Dolmusche bereit um für wenig  Geld  ( 5 tl = 2 Euro) in die Stadt Fethye zu gelangen.                                                                     Ein Zwischenstop wird noch in Dalyan eingelegt und um eine Bootsfahrt zu den Felsengräbern der antiken Stadt KAUNOS  zu machen und den Iztuzu-Strand einen Brutstrand der gefährdeten Caretta-Meeresschildkröten zu sehen an dem man auch baden kann.                                                                                                                 Nun beginnt eine traumhafte Fahrt auf einer 4-spurigen Straße bergauf und ab in Küstennähe und total üppiger Vegetation, hier wächst alles rund um die Uhr.                                                                                                                           Bei Marmaris finden wir für heute unseren Stellplatz in einer grandiosen Umgebung direkt am Meer weitab von Zivilisation.

 

 

 

 

 

 

 

Freitag, 6. Mai 2016

 

 Fethiye

Ein schöner Morgen und wir haben keinen Stress. Zuallererst der obligatorische Spaziergang mit Dani währenddessen Moni das Frühstück zubereitet.

Wir treffen uns um 12,30 mit unserer Bekannten um ÖLÜ DENIS zu besuchen und eventuell noch einen Campingplatz für unsere Tour zu finden, aber leider wurden wir enttäuscht der Bestehende wurde mit Bungalows verbaut. Wir genießen trotzdem die schöne weltweit bekannte Bucht (Blaue Lagune) auch bekannt für seine spektakulären Drachen und Paragleiter Flüge.

Es geht weiter nach KAYAKÖY die verlassene Stadt, vormals Karmylassos später Levissi war eine blühende griechische Stadt bis sie 1923 im Zuge des Bevölkerungsaustausches aufgegeben wurde.

Den Rest des Nachmittages streifen wir durch die Gegend von CALIS (der berühmte Ortsteil von Fethye mit seinem langen Strand der bevorzugt von Engländer besiedelt ist), man hat hier nicht das Gefühl man befinde sich in der Türkei. Zum Abendessen wird wieder richtig türkisch gespeist und getrunken. Für unsere nächste Tour wird unsere Bekannte Regula als Führerin und Dolmetscherin in Fethye  engagiert. Wir verabschieden uns in der Hoffnung uns im Oktober wieder zu sehen.

 

 

Donnerstag, 5. Mai 2016

 

 Demre - Fethiye

Nach dem gestrigen starken Wind und Regen in der Nacht ist vorerst wieder Sonne angesagt und wir beschließen ein Stück weiter zu kommen.

Rein in die Stadt DEMRE und zur Agios Nikolaios ( heil. Nikolaus), die Kirche im Stil einer griechisch Orthodoxen Kirche ist auch ein Museum hier war der heilige Nikolaus begraben, seine Gebeine befinden sich heute im ital. Bari.

Nach einer Frage an neben der Straße stehende Bäcker wo den der Weg zu Myra sei mußten wir unbedingt ein frisches Brot als Geschenk entgegennehmen, das ist eben die Türkei.                                                                                                                                   Dann standen wir vor der Kulisse des Stadion und der Felsengräber von Mira, unglaublich beeindruckend wenn man bedenkt wie die schweren Steine überhaupt bewegt wurden. Myra und der Hafen Antriaki wurden im 5. Jahrhundert v. Chr. gegründet und wurden reich durch den Export von Weihrauch nach Ägypten und Konstantinopel.                                                                                                                           Am Ausgang bei einem Orangenstand wurden wir im perfekten Deutsch von einer Frau angesprochen die mit einem Türken verheiratet ist und hier lebt, sie verkauft Orangensaft an Touristen.                                                                                                         

Es folgt eine wunderschöne Fahrt entlang der Steilküste ähnlich der Magistrale in Kroatien mit wunderschönen Buchten und  blauem Meer.                                                  Ein weiterer Besuch war Xanthos bei Kinik, berühmt für seine Turmgräber.             Patara die Hauptstadt Lykiens mit ihrem schönen Sandstrand und die letzten geschützten Brutstätte der Caretta Caretta (Meeresschildkröten) und Letoon mit dem Zentralheiligtum der Lykier lassen wir aus.                                                                             Bei Regen kamen wir in Fethye an und fanden auch gleich die Adresse unserer Bekannten aus der Schweiz die hier mit ihrem türkischen Mann lebt. Mit einem Abendessen mit Fisch und Raki beenden wir den heutigen Tag.

Bis Morgen.

 

 

Mittwoch, 4. Mai 2016

 

 Demre

 

Wir können nicht, wir wollen noch nicht weiter. Die Eindrücke sind zu groß um einfach weiter zu fahren. Man kommt einfach nicht immer so schnell los, es gibt immer wieder neue Eindeckungen und Erlebnisse die einem einfach bremsen und nicht auf die Schnelle weiterziehen lassen. Ich glaube ich könnte hierbleiben.

Wir haben versucht ein bar Informationen für unsere Türkei-Tour zu sammeln betreffend Bootsausflug zur Insel Kekova, der antiken Stadt Mira und zur ehemaligen Grabstätte des heilg. Nikolaus.(Agios Nikolaios)

Somit haben wir für heute nur ein bar Eindrücke in Form von Bildern.             Morgen werden wir versuchen weiter zu kommen.

 

 

Dienstag, 3. Mai 2016

 

 Manavgat - Demre

 

 Hallo Mitenand,                                                                                    nach 2 Tag fuulenze, gnüüße und badä  sind wir heute wieder los Richtung Demre. Drückend schwüle Hitze und windig auf der Fahrt. Erste Station für uns ist gleich nach ca. 60 Km „ASPENDOS“ am Fluss Eurymedon eines der besterhaltensten Sehenswürdigkeit, das Theater das unter Marc Aurel 161 – 180 n. Chr. erbaut wurde und 15.000 Zuschauer aufnehmen kann für die im Sommer stattfindenden Sommerfestspiele. Auch das Stadtgebiet auf dem Hügel mit den gewaltigen Ruinen eines Brunnenbaus und der Marktbasilica und das Aquädukt das ein einen Kilometer langes Abflusssystem hatte.

Auf dieser Strecke bis Kas finden wir immer wieder neue Sehenswürdigkeiten wie die lykische antike Hafenstadt Phaselis, Olympos und Cirali wo aus Vulkanischen Blöcken austretendes Gas brennt.

Wir durchfahren auch Beldibi das ich schon seit 1978 als kleines Dorf bei Kemer kenne, heute nicht wiederzuerkennen weil eine Hotelanlage oder Resort der Luxusklasse sich nebeneinander reiht, und das hunderte Anlagen bis Kemer.

Am Abend erreichen wir unseren Campingplatz bei Demre von wo aus im Sommer die Ausflugsboote um die Insel Kekova losfahren, jetzt liegen die vielen Boote alle noch an Land.

Morgen wollen wir die antike Stadt Myra  und die Kirche Agios Nikolaos wo der heilige Nikolaus begraben war besuchen.

 

 

Samstag, 30. April 2016

 

 Konya – Manavgat

 

 Wir wollen noch die Mevlana in Konya besuchen, also auf die Straße stellen und winken wenn ein Taxi vorbei fährt, nach 5 min. klappt es und kostet 15 TL (3 Euro). Oh Schreck, vor und um das Mevlana - Museum sind zig. Tausende Türken die mit Bussen ankommen und alle ins Museum wollen. Der Eintritt ist heute gratis, kein Wunder. Also heißt es anstellen, kostenlose Eintrittskarte entgegen nehmen, durch die Polizeikontrolle, einen Audio-Guide in Deutsch organisieren und los geht`s ins Gedränge, wir haben`s vergessen, es ist ja gegen jedes Sicherheitsdenken, eine Bombe könnte losgehen, aber was soll`s.   Nach einer Stunde im Gedränge haben wir genug und suchen uns ein Taxi. Es beginnt eine Höllenfahrt, ein Opa fährt uns mit 100 Km/h durch Konya ohne Crash – alles gut.

12:50, wir starten  Richtung Manavgat, eine wunderschöne Strecke.                      Es geht über eine unwirtliche Hochebene von ca. 1400 Meter Höhe durch die anatolische Steppe, dabei überqueren wir einen 1900 Meter hohen Pass im Geyik Daglar (Gebirgszug) wieder mal Sichtweite von noch schneebedeckten Bergen.

Man merkt wie die Temperaturen rapide steigen je näher wir unserem Ziel für heute dem Osey – Camping zwischen Alanya und Manavgat kommen.

Es ist 17:00 wir sind hier, wir sind am Meer und es ist heiß und wir stürzten uns in die Fluten, ein Traum.

Morgen haben wir Ruhetag und es kommt kein Bericht, Tschüss.

 

kann ich nicht zuordnen ?

 

Freitag, 29. April 2016

 

 Göreme - Konya

 

 Heute verlassen wir wieder das Camp in Richtung Konya.        Unterwegs besichtigen wir die größte und best. erhaltene Karawanserei „Sultanhani“ lt. Beschreibung, wir waren ein bißchen enttäuscht von dem miserablen und ungepflegten Zustand der Karawanserei.

Gleich nach ein paar Kilometern sollten wir  nach Karapinar abbiegen, Ausfahrt übersehen, wir müssen zurück also wie die Einheimischen einfach wenden – auf Gegenfahrbahn zurück – und über unbefestigten Schotterstreifen auf Gegenfahrbahn. Es sollte ein Geheimtip sein, ein Vulkansee um einen ehemalig tätigen Vulkan der in allen Farben schimmern soll bei Meke. Es war leider kein oder nur mehr Pfützen von Wasser vorhanden und wir konnten auch kein buntes schimmern feststellen.  Also weiter bis Konya und den Umweg von 80 Km vergessen.                                                                                                        Anfangs Stadt erreichen wir unseren hervorragend beschriebenen Stellplatz, leider wurde gerade gebaut und wir unternahmen 3 Anfahrtsversuche bis wir endlich hin fanden. Der Platz ist momentan vielleicht wegen der Bautätigkeiten nicht zu gebrauchen, kein Strom wie beschrieben und die WC, u. Duschanlage total versaut und versch…… außerdem ist es sehr laut. Wir bleiben trotzdem ist ja auch gratis und Kostenlos, man muß sich auch mal mit schlechterem zufrieden geben. Wir unternehmen noch einen Spaziergang mit Dani und umrunden neben uns eine Parkanlage mit 43.000 qm, 10.000 qm Teich, 450 Pavillons und 950 Parkplätze außerdem einen Vergnügungsplatz mit Schaukel, Riesenrad usw, eine gigantische Anlage für 1,3 Millionen Einwohner aber auch nicht zuviel.

Bis Morgen.

 

Noch ein paar Bilder von der Strecke.

 

Donnerstag, 28. April 2016

 

 Göreme

 

 Das wecken am Morgen war wieder dasselbe wie am Vortag das aufstellen der Ballone.

Heute werden wir die nahe Gegend wie das Love Valley, und das Red Valley  erkunden und die Ihlara –Schlucht besuchen. Wir durchwandern auf engen und steilen Pfaden die Pyramiden und ich mache zig Bilder der Gegend, man weiß gar nicht was man alles Fotographien soll. Man muss das alles einmal real sehen sonst kann man es sich gar nicht vorstellen. Sogar Dani unser Hund ist ganz verrückt und läuft wie wild umher.

Am Nachmittag besuchen wir die uns schon von früheren Besuchen bekannte Ihlara – Schlucht und durchwandern die ca. 3 Km lange und teilweise 150 Meter tiefe Schlucht mit ihren Felsenkirchen immer entlang eines Baches mit viel Bewuchs und Schatten.

Am Abend genießen wir das Ambiente von Göreme mit seinen vielen Restaurants, Souvenir, Teppich, Lampen-Läden und Travel-Agenturen.                            Gegessen wird natürlich Türkisch, eine Art Lamm-Kebab im Topf mit Reis und Salat dazu Rotwein aus der Gegend, es war hervorragend.                                       Schnell zurück mit dem Motorrad zum Camp, es war schon Hundekalt.    

 

 

Mittwoch, 27. April 2016

 

 Göreme

 

 Geweckt wurden wir heute durch laute Motorengeräusche und ein pfauchen, wir wussten dass es Zeit ist aufzustehen und uns anzuziehen. Wir wollen mit einem Ballon in die Lüfte über Göreme.                          Ein unglaubliches Schauspiel wenn ca. 50 Ballone in verschiedenen Design fast gleichzeitig zu schweben beginnen um dann fast lautlos über dem Gebiet von Göreme zu schweben. Ein Spektakel das man unbedingt erleben muss. Die Bilder sagen alles.

 

 

Heute ist sonst Ruhe, Putz- und Waschtag angesagt, wir genießen die Ruhe, Wärme und das herrliche Panorama.

 

 

Dıenstag, 26. April 2016

 

 Darende – Göreme

 

 Es sah nach einem wunderschönen Tag aus, aber weit gefehlt  Wir fuhren um 08:30 bei wunderschönen Wetter von unserem Stellplatz Richtung Göreme ab. Nach ca. 20 Min. begann sich das Wetter einzutrüben und unsere Straße stieg langsam bis auf eine Höhe von 1600 Meter. Die Temperatur fiel auf 8° und dann begann es erst zu nieseln und dann zu regnen  bis zum Wolkenbruch. Wir fuhren              ca. 150 Km immer auf einer Höhe von 1600 bis 1900 Meter, in Sichtweite immer die noch mit Schnee bedeckten Berge.

Wir erreichten die moderne 1.2 Millionen Einwohnerstadt Kayseri mit Ihren unglaublichen Ausmaßen und Tausende von bunten Hochhäusern, keines glich dem anderen, ein gewaltiger Anblick.                                                                      Nur wenige Autos begegneten uns Heute, das Wetter besserte wieder

 

bei Güngan besuchten wir die Karawanserei KARATAY HAN die zu einem Restaurant umfunktioniert wurde.

 

 

Vor Avanos die Karawanserei SARU HAN die total restauriert wurde, zu bestimmten Zeiten finden hier Aufführungen der tanzenden Derwische statt.

 

 

 

 

Wir nähern uns Göreme und schon von weiten sehen wir fantastisch geformte Felspyramiden vor uns auftauchen.                                        Ein unglaublicher Anblick, wie ein Märchen aus 1001 Nacht.

Wir finden unseren altbekannten Stellplatz.                                                       Weitere Bilder Morgen, Gute Nacht

 

Montag, 25. April 2016

 

 Nemrut Dagi

Eine ziemlich unruhige Nacht mit starkem Wind und Geheule ist Gott sei Dank zu Ende. Wir haben bedeckten Himmel, Wind und ca. 15°.                                   Unsere Strecke für Heute ist Nemrut – Katha – Aidyaman – Gölbasi Akcadag – Darende. Nach steiler Abfahrt und vorbei an verlassenen Hütten durch Narince ein eher erbärmliches Dorf. Bei der Abfahrt noch eine Schrecksekunde, eine Motorwarnleuchte leuchtet auf und piepst, Wahrscheinlich durch das schieben des Motors infolge der Steilheit der Straße.                                                               Problem hat sich nach 50 Km wieder gelegt. Wir kommen  auf die Hauptstraße die ziemlich gut ausgebaut ist nach Katha. Ab nun haben wir wieder 4 spurige Fernstraßen bis Darende.

Wieder erleben wir eine unglaubliche schöne und abwechslungsreiche Strecke die sich meist in einer Höhe von 1000 – 1750 Meter bewegt.

Um 16:30 erreichen wir Darende und es beginnt eine 2 stündige Irrfahrt um einen Stellplatz oder Campingplatz zu finden. Wenn es nicht ein großer oder bekannter touristischer Ort ist wird man kaum einen Platz finden, in der Türkei selbst steckt das Campen noch in den Kinderschuhen. Picknickplätze sind genug vorhanden. Endlich ein Platz bei einem Restaurant. Wir haben ein neues Problem, hier kann niemand Englisch geschweige Deutsch sprechen, auch nicht die Schüler in höheren Klassen. So nimmt man halt das was man zu Essen bekommt und das auch noch ohne Efes oder Sharab.(Bier oder Wein) Gott sei Dank hat man im WOMO ein Getränkelager.

Morgen werden wir nach Kappadokien/Göreme kommen.                                    Bis Morgen

 

Sonnttag, 24. April 2016

 

Damlacik – Nemrut Dagi

 

 Heute ist der Tag gekommen, wir sind an unserem Ziel dem Nerut Berg auch Götterberg genannt in Ost Anatolien angekommen. Die UNESCO ernannte diesen geheimnisvollen Berg zum Weltkulturerbe, er ist einer jener Orte, die man wenn möglich unbedingt besucht haben sollte.

Wir stehen mit unserem WOMO in 2100 Meter direkt vor dem überragenden Gipfel des östlichen Taurusgebirges. Der eigentliche Gipfel besteht aus einer 50 Meter hohem  mit Steinen aufgeschütteten Grabstätte ein sogenannter Tumulus. Auf einem Plateau um die Grabanlage stehen mit bis zu 10 Meter hohe geheimnisvoll wirkende Skulpturen die auf einem Thron sitzen und mit dem Gesicht in Richtung Sonnenaufgang schauen. Auf beiden Seiten befinden sich je eine Ahnengalerie und ein Altar. Links und rechts der Skulpturen ist eine Löwe und eine Adlerstatue. Den Thron gegenüber ist ein quadratischer Feueraltar aus Steinblöcken. Das Grab wurde einstmals für den Kommangene König Antiochos I. errichtet. Diese seit zwei Jahrtausenden täglich Zeugen der schönsten Sonnenaufgänge und –Untergänge sind, eine Entdeckungsreise zur Kultur der Kommagene wert.

Derzeit haben wir etwas trübes Wetter  guten Wind und keine gute Sicht aber es kann sich noch ändern. Wir nächtigen auf jeden Fall Heute hier oben auf dem Berg.Leider haben wir seit Istanbul kein Womo mehr gesehen und auch hier oben sind wir derzeit die einzigen Touristen.                                                                    Um 18:00 Uhr marschieren wir los um auch bei leichter Bewölkung  den Sonnenuntergang zu erleben. In 40 Min. ist der Aufstieg auf gut angelegten  Tritten zu meistern.                                                                                                               Die Götter erwarten uns, Antiochus ,Commagene, Zeus, Apollo und Herakles.Nach einem Rundgang um den Tumulus und dem Sonnenuntergang begeben wir uns wieder auf den Abstieg um noch am Lagerfeuer zu Grillieren.                                                                                                                   Im Schutz der Götter werden wir wohl gut schlafen, bis Morgen

 

 

 

echt Türkisch,

Kepup, Salat, Fladenbrot und Raki

 

 

Alpenglühn oder Sonnenaufgang am Nemrut Dag

 

Samstag, 23. April 2016

 

 Hasacelebi – Damlacik

 

 Geweckt wurden wir durch lärmende Fernfahrer die bereits ihre erste Pause machten.

Nach Verabschiedung bei unseren Wirtsleuten machen wir uns auf den Weg zum  östlichsten Punkt unsere Tour dem „Nemrut Dag“ bei Damlacik.

Die Strecke führt über Hekimhan , Malatya, Celikhan bis Damlacik. Eine der schönsten Strecken die ich je in der Türkei gefahren bin.

Ab Malatya bewegten wir uns nur noch in einer Höhe von 1200 – 1300 Meter, nach Sürgü nur mehr enge Schluchten, steil aufragende Fels Formationen in verschiedensten Farben, durch Bergdörfer die wie unsere Almen aussehen und wo noch in 1200 Meter Höhe Tabak angebaut wird.

Man kann diese Strecke gar nicht beschreiben, man muss sie einfach gefahren sein. Leider ist uns auch ein Missgeschick passiert, wir haben mal wieder unserem Navi nicht vertraut sondern Einheimische nach dem Weg gefragt was nicht sonderlich gut war. Die Straße wurde immer enger und der Asphalt war von den LKW`s aufgebrochen und es gab riesige Löcher und Hügel.                      Letztendlich erreichten wir unseren Campingplatz mit Swimmingpool ( leider noch nicht gefüllt). Morgen werden wir die 20 Km bis auf die Höhe von 2100 Meter auf den Nemrut Dag fahren, den Sonnenuntergang beobachten und die Nacht am Berg verbringen.

 

 

 

 

 

 

Heute ist Nationaler Unabhängigkeits und Kindertag der Türkei

Jahrestag der ersten großen Nationalversammlung

in Ankara 1920

in gedenken des verehrten Atatürk

 

 

 

vielleicht doch zuviel geladen ?

 

 

 

Die Tumulus Konstruktion

 Gedenkstätte  der Könige von

Comagene

 

König Mithridates II. shaking Hands mit seiner Schwester

Laodike

Im der Fernrne sehen wir bereits den Nemrut Dag

 

Freitag, 22. April 2016

 

 Amasya – Hasacelebi

 

 Nach frostiger Nacht bei 4° und einem wunderschönen Morgen starten wir unsere Tour für heute in Amasya über Turkal Tokat Ydizeli Sivas Kangal bis Hasancelebi. Wir fahren entlang von Mandel  u. Kirsch Plantagen Entlang von hohen Gebirgszügen mit saftigen Grün in einer Höhe von 900 – 1200 Metern.

In Turkhan besuchen wir einen Markt mit Obst, Gemüse, Kleidung und vielen Haushaltsartikel. Wir überqueren den „Camlilebi Gec“ mit 1650 Meter auf dem noch Reste von Schnee zu finden sind und ab Sivas befahren wir eine Hochebene von 1250 bis 1350 m. mit kargem Bewuchs und vereinzelten kleinen Dörfer mit eher ärmlicher Struktur. Eine unglaublich beeindruckende Strecke, immer im Blickfeld hohe schneebedeckte Berge.

Vor Hasacelebi fanden wir schließlich eine kleine Raststätte  wo wir übernachten wollen. Wir wurden überschwänglich von den Wirtsleuten begrüßt und es begann ein lustiger Abend zu werden. Es wurden Lammkoteletten gegrillt und viel Schnaps getrunken, richtig lustige Wirtsleute mit einer Herzlichkeit wie sie nur hier zu finden ist. Auch Türkinnen ohne Kopftuch  trinken gerne Schnaps und das nicht zu wenig wie ich feststellen musste, aber in dieser Region wir es mit der Religion nicht so genau genommen.

Lyi geceier, yarin görüsmek üzere. Gute Nacht bis Morgen.

 

nur nicht ausrutschen !

Leider haben wir die Firngleiter vergessen.

zur Jause gibt es türkische Spezialitäten

 

Donnerstag, 21. April 2016

 

 Safranbolu - Amasya

 

Nachts ist es empfindlich kalt geworden und es hat zu regnen angefangen. Das Thermometer zeigte 8° an.

Bei leichten Regen erkunden wir die Ortschaft mit ihren alten Häusern, einige alte Werkstätten wie Schmiede, Blechner (ähnlich wie Spengler) die noch in Betrieb sind und natürlich viele Souvenirläden wie überall wo Touristen hinkommen.

385 Km liegen bis Amasya vor uns aber auf Grund der 4-Spurigen Fernstraße die wie eine Autobahn ausgebaut ist war dies kein Problem. Unterwegs sehen wir die ersten Störche die bereits aus Afrika eingetroffen sind.

Und dann sehen wir sie, Amasya eine wunderschöne Stadt mit einer wildromantischen Lage und friedlicher Stimmung bekannt durch Ihre Zitatelle, in Kalksteinfelsen gehauene Felsengräber und Äpfel.(türk. Apfel Tee)

Mit einem Stellplatz für die Nacht  haben wir kein Glück die Stadt ist überfüllt mit Autos, fanden aber 3 Km weiter hinter einer Shell-Tankstelle mit Restaurant einen Platz auf dem wir auch gleich vom Big Boss persönlich begrüßt werden. 

 

Die ersten Störche sind bereits eingetroffen

Ob wir den "Nemrut Dagi" befahren können wird sich erst vor Ort herausstellen.

 

Mittwoch, 20. April 2016

 

Safranbolu

 

Leicht bewölkt aber warm beginnt der Tag.                                           Wir wollen heute in Akcakoka einen Campingplatz für unsere Tour besichtigen, die Koordinaten haben wir, sind aber nicht sicher ob es die Richtigen sind. Nach einer steilen Abfahrt zu Meer finden wir einen Platz. Die einfache Anlage eine Wiese hinter dem Hotel ist sauber, Wasser und Strom sind vorhanden und der Strand ist nicht so OK aber zum Baden bleibt sowieso keine Zeit. Wir fahren dem Meer entlang bis Zonguldak und biegen dann ab in Richtung Landesinnere bis Safranbolu.              Es geht teils auf gut ausgebauter 4-Spuriger Straße durch viele Tunnels, ich glaube an die 30 Stück waren es, durch kleine Dörfer die eher armselig und verwahrlost wirken und dann wieder durch hoch moderne Städte mit tausenden Neubauten.(riesige Wohnblocks).                        Um 17 Uhr erreichen wir für Heute unsere Ziel Safranbolu. Die Altstadt ist ein Gewirr aus engen Gassen, Läden und gut erhaltenen Osmanischen Stadthäusern wegen diesem bedeuteten architektonischen Erbes wurde Safranbolu zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt. Die alten Häuser erinnern an ähnliche wie in Rothenburg an der Tauber.                                                                     Auf einen dummen Spruch von mir an einen Busfahrer er könnte mein WOMO ja auch gleich waschen war ich erstaunt als wir vom Essen zurückkahmen und das WOMO war gereinigt, so etwas passiert nur in der Türkei.

 

 

Dienstag, 19. April 2016

 

Kocaali

Es war wieder eine unruhige Nacht mit viel Lärm und um 4 Uhr ein klopfen am Wohnmobil, der Wächter hat entdeckt das bei unserem Womo Wasser ausläuft, Ventil war nicht ganz zu.                                                                                       Trotz allem ein schöner Morgen, es wird wieder heiß werden.                                Um 09,30 Uhr starten wir Richtung Schwarzen Meer, es ist ein anstrengender Tag für den Chauffeur. Für die Strecke bis über die Bosporuk-Brücke brauchen wir 2 Stunden, auf teilweise 8 Spuren im Stopp and Go Verfahren dann Richtung Schwarzes Meer auf einer Landstraße die die ersten 30 Km oft nicht breiter als 5 Meter war, es ging Zickzack , auf und ab durch grünen Blätterwald, viele Brunnen sind an der Strecke an denen man sauberes frisches Wasser entnehmen kann. Letzt endlich auch noch verfahren, wir  waren 8 Stunden unterwegs.

 

Die Strecke ging Istanbuk über Sile Agva Kandira Karasun bis Kocaali. Eine wunderschöne Strecke durch Laubwälder, entlang grüner Wiesen die wie Almen aussahen und vorbei an den ersten Haselnussplantagen. Bei Denizkôy dem Meer entlang aber fast unmöglich an den Strand zu kommen. Einige Male wurde es in den engen Ortschaften ziemlich brenzlig und wir mussten etliche Male zurück schieben.                                                                                                  Es wird überall in unglaublichen Ausmaße gebaut, man fragt sich wer in die abertausenden Wohnungen einziehen soll.                                   Nach Kocaali fanden wir direkt am saubersten Strand einen Platz zum Übernachten, nebenan gab es zum Abendessen Köfte und Getränk, wieder kein Bier, aber im Womo doch noch.

Bis Morgen

 

 

 

Montag, 18. April 2016

Istanbul 

 

Es wird wieder Heiß heute, aber wir wollen nochmals in die Stadt um den Ägyptischen Gewürz Basar zu besuchen der nicht weit der Galata Brücke und der Süleymaniy Moschee liegt. Mit dem Bus bis fast hin dann nur noch ein paar Meter zu Fuß. Es ist unvorstellbar wie viele Menschen auf der Straße, in den Gassen sind. Es sind tausende Läden die sich nach verschiedenen Warengruppen (Uhrengasse, Schmuckgasse, Telefongasse. Kleidung, Lebensmittel, Fisch usw.)in Straßen oder Gassen aufteilen. In einer Schmuckgasse findest du kein Kleiderladen.                                                                                          Der Gewürzbasar ist unter Dach, man kommt nicht mehr aus dem Staunen ob der  Vielfalt der Farbenpracht und Gerüche der Gewürze.

Wer Istanbul nie gesehen hat kann sich von der Vielfalt und Menge der Waren und Läden kaum eine Vorstellung machen. Aber Vorsicht !! die Händler sind natürlich auch Ansprech und Verkaufgenies und schnell ist etwas gekauft das man gar nicht wollte.

Wir fahren mit dem Bus wieder zurück in die Stadt und suchen uns eine türkische Garküche zum Mittagessen aus. 2 Portionen Gemüse, Fleisch, Reis und 2 Dosen Limonade um 25 tl  = ca. 7,50 Euro.

Für Heute genießen wir den Nachmittag auf unserem Stellplatz am Meer.

 

 

Sonntag, 17. April 2016

Istanbul

Eine eher laute und unruhige Nacht, es war bis 2,30 Uhr etwas los auf unserm Stellplatz aber wir liegen etwas länger im Bett.

Es hat um 11 Uhr bereits 20° als wir zu unserer heutigen Tour aufbrechen.

Es geht in den asiatischen teil von Istanbul mit dem BIG BUS Hop on-Hop off.

Über neues Museum am Golden Horn – Galata Brücke – in d - en Stadtteil Karaköy – vor am Hafen der Touristik Lines wo die großen schiffe anlegen – am modern Art Museum Ali Pasa – Dolmapace Museum und Palast (Valide Sultan Moschee) über die Bosphorus Brücke in den asiatischen Teil – zurück über die wodafon Arena – Gezi Park –Taksim Square – Kasim Pasa Stadion und Atatük Brücke.

Es war wieder ein Erlebnis von unglaublichen Eindrücken alter Bauwerke, Moscheen, Parkanlagen und der Moderne Istanbuls.

Da heute Sonntag ist belagern natürlich wieder tausende Türken die Rasenflächen der Parkanlagen und öffentlichen Plätzen um zu Picknicken oder Grillieren, natürlich sind auch viele unterwegs in der Stadt wo ein vorwärtskommen fast unmöglich geworden ist.

Wir haben Hunger und essen in einem der vielen Restaurants in den Gassen wo man zu günstigen und moderaten Preisen viele Speisen wählen kann.

Nach den Anschlägen in letzter Zeit hier in der Stadt ist  nicht zu bemerken das sich die Stimmung vielleicht geändert hätte, man hat den Anschein die Bevölkerung nimmt das überhaupt nicht wahr. Es ist natürlich überall verstärkte Polizeipräsenz vorhanden und vereinzelt werden Personenkontrollen durchgeführt.

Wir denken, die Türkei ist nach wie vor unbedenklich zu bereisen und ist sicher.

Für Heute ist Schluß, es wir sicher wieder eine lange Nacht.

 


 

 

 

Samstag, 16. April 2016

 

Istanbul 

Ein wunderschöner Morgen bei angenehmer Temperatur erwartet uns.

Von unserem Stellplatz direkt am Meer sehen wir alle ein u. ausfahrenden Schiffe die durch den Bosporus müssen.

Nach dem Frühstück begeben wir uns in einem 15 min. Fußmarsch in die Stadt direkt ins Zentrum der Touristischen Attraktionen und Sehenswürdigkeiten von Istanbul.

Istanbul ist mit ihren 20 Millionen Einwohner nach Shanghai die zweitgrößte Stadt der Erde.  99% der Einwohner sind Muslime, der Rest sind Minderheiten(Christen, Juden usw.).

Istanbul teilt sich in zwei Seiten: in die Historische Palasthalbinsel auf der europäischen Seite und den asiatischen Teil

Heute besuchen wir das Herz der Halbinsel mit Sultan Ahmet Moschee ( auch blaue Moschee genannt ), die Hagia Sophia, den Top Kapi Palast, das Hippodrom mit den Obelisken, die Zisterne mit den tausend Säulen (unterirdischer Wasserspeicher) und den großen Basar.

Es befinden sich bereits sehr viele Touristen hier, wobei zu erkennen ist dass  weniger Europäische unter ihnen sind als in den Jahren vor den Anschlägen.

Seit unseren letzten Aufenthalt hier in Istanbul vor zwei Jahren ist zu sehen wie schnell die Stadt zu einer hoch modernen, sauberen, europäisch  charakterlichen Metropole entwickelt hat. Ich würde sagen sicher einer der schönsten Städte in Verbindung mit der Schönheit der Natur, erhaltenen und restaurierten Bauwerken osmanischer Architektur und Baukunst.

Es ist mir unmöglich alles Gesehene zu beschreiben, man wird immer wieder fasziniert von der unglaublichen Geschichte der Stadt.

Istanbul muss man einfach gesehen und erlebt haben, nach vielen Besuchen wird man immer wieder in Erstaunen versetzt.

Nachmittag unternehmen wir noch eine Tour rund um`s Goldene Horn (türk. Halic). Wir starten am Sulthanahmed Square – hinunter zur Galata Brücke – vor an der Atatürk Brücke – St,Stephan`s Kirche – Goldene Horn Brücke – vorbei an den alten Werften, Kanonenfabrik, Zeughaus und zurück über die Galata Brücke. Wir erleben enorme Eindrücke 2000 jähriger Geschichte.

Da Heute Samstag ist hat sich die Stadt mit ihren Parkanlagen öffentlichen Plätzen mit zig tausenden von türk. Bewohnern gefüllt, man könnte meinen ganz Istanbul ist auf den Beinen um das Wochenende zu genießen. Es wird gepicknickt gegrillt oder sie sitzen einfach nur auf ihren Teppichen um zu reden, diskutieren oder  am Meer zu fischen und das alles ohne Alkohol!!

 

Für heute haben wir genug gesehen, es wir noch eine defekte Hupe ersetzt die wir unterwegs gekauft haben und dann genießen wir den Abend und beobachten die Türken bei ihrem Feierabendlichen treiben.

 

Es wird eine lange Nacht.

 

 

Freitag, 15. April 2016

Alexandropolis – Istanbul   Km 298

Heute wollen wir bis Istanbul durchfahren was angesichts der Autobahn kein Problem darstellen sollte. Nur ganz wenige Autos kamen uns bis zur  türkische Grenze  entgegen, wir hatten die Straße  für uns alleine. Die griechische Grenze wurde anstandslos passiert, als Notfallmedizin wurden noch 2 Flaschen Metaxa gekauft falls etwaige Magenverstimmungen auftreten sollten.

Die fahrt ging über Kesan - Tekirtâg - Istanbul. Die letzten 50 Km wurden im dichten 3-Spurigen Verkehr zurückgelegt bis in die Stadt Istanbul, dann 5 Km vor unserem Ziel eine gesperrte Straße und der Horror einer Stadtdurchquerung die 2 Stunden dauern sollte begann. Spiegel an Spiegel, Stoßstange an Stoßstange ging es kreuz und quer, nicht durchfahrbare 3 MeterUnterführungen(unser WOMO 3,30) und immer wieder totaler Stillstand,  das Navi war nicht mehr zu gebrauchen.

Letzte Rettung war der Fahrer eines Kleintransporters der uns aus der Misere lotste und wir schließlich unseren bekannten Stellplatz erreichten.

Ein kleiner Stadtbummel mit Abendessen wurde noch unternommen, aber jetzt ist Schluß.

Gute Nacht

 

 

 

Allein auf weiter Flur

 

Mittwoch-Donnerstag, 12,13 April 2016

 

Katerini – Neo Peramos – Alexandropolis              Km 311 

 Bei wunderschönen Wetter machen wir uns auf den Weg Richtung Alexandropolis über Thessaloniki Kavala Alexandropolis. Da uns die Zeit nicht drängt beschließen wir die Strecke zu teilen und in Neo Peramos halt zu machen. Wir kennen diesen wunderschönen Ort schon länger und haben  öfters hier frei am Strand übernachtet.                  Nach einem schnellen Einkauf im Lidl der 150 Meter entfernt ist wird Köfte (gewürztes Gehackte) gekauft und gegrillt.

 

 

Der heutige Tag etwas bewölkt, aber angenehme Temperaturen. Wir nehmen die Strecke bis Kavala direkt am Meer entlang und durchfahren die Stadt mit ihren 71.000  Einwohner.

Kavala ist Handels u. Hafenstadt in der Verwaltungsregion Ostmakedonien und Thrakien und besitzt einen Flughafen. Die Stadt wurde im 7. Jahrhundert  v. Chr. von griechischen Bewohnern der Insel Thasos als Neapolis gegründet.

Nach Kavala ging`s auf die Autobahn bis direkt nach Alexandropolis auf unseren alt bekannten Campingplatz den ich schon von 1980 kenne.

 

 

Dienstag, 12. April 2016

 

Delphi – Katerini                                                                  Km 290

Nach einem ausgiebigen Frühstück vor dem Wohnmobil mit Blick aufs Meer. Bei angenehmen Temperaturen planen wir unsere Tour Richtung Katerini mit einer Strecke von 300 Km wo wir auf einem Campingplatz übernachten wollen.

Unsere Strecke geht via Amfissa – Lamia vorbei am Golf von Kolpos Thermaicos – Farsala – Larisa – Katerini bis Platamon, eine wunderschöne Strecke abseits der Touristenrouten mit schneebedeckten Bergen, über grüne Almen und Pässe bis 1000 Meter, vorbei am Schnee bedeckten Olymp (2900 m)  bis an die Küste bei Platamon.

Um  19 Uhr erreichen wir nach einigen Unklarheiten  doch noch unseren geplanten Campingplatz, nicht ganz unser Geschmack aber es ist Zeit zum Übernachten.

Gekocht wir heute nicht, wir gehen essen, Suvlaki mit Pommes und 2 Flaschen Retsina, wir sind zufrieden.

 

Auch an diesen Anblick wird man sich in Griechenland gewöhnen müssen.

 

Montag, 11. April 2016

 

Heute Morgen strahlend blauer Himmel bei ca. 15° und wunderschönen Blick ins Tal und  die Bucht von Delphi. Gleich nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg ins nahe gelegene Delphi. Nach einem 1 Stündigen  Fußmarsch bergwärts und 200 Höhenmetern auf einem alten Eselssteig erreichen wir die Ruinen und das Orakel das wir natürlich befragen wollen, mit dem günstigen Eintritt von 24 Euro waren auch  wir dabei (man soll ja Griechenland unterstützen).

Nach einer Auskunft nach dem Weg wurden wir Begrüßt mit „Welcome to Greek und thank you for your Visite“ , was so alles passieren kann mit der Zeit!

 

 Der Legende nach entstand die uralte Orakeltradition in Griechenland am Fuße des Parnaß, wo der Ziegenhirte Koretas eines Tages ein merkwürdiges Verhalten seiner Tiere beobachtete: sie machten seltsame Sprünge und alle ihre Glieder zitterten. Koretas ging der Sache nach und entdeckte einen Spalt in der Erde, aus dem ein unerklärlicher Luftstrom zog. Er beugte sich über den Rand der Spalte und plötzlich begann er "in fremden Stimmen" zu sprechen. Die Sache sprach sich herum und ab dem Zeitpunkt konnte Koretas und alle, die sich ebenfalls an den Rand des Erdinnern wagten, weissagen. Sie weihten diese heilige Stätte der Erdmutter Gaia. Allerdings forderte auch dieses Geschenk der Götter wie so oft seinen Tribut: Einer nach dem anderen verschwanden all diese mutigen, bzw. neugierigen Zeitgenossen spurlos und keiner sah sie jemals wieder. In der Folge wurden die Menschen klüger und brachten daher vor einer Befragung dem Orakel ein Opfer, meist in Form eines geschlachteten Tieres und wendeten so die Forderung des Orakels nach Lohn von ihnen selber ab.

Wir genießen noch den schönen Abend bei einem Glas Gr. Rotwein,

bis Morgen 

 

Sonntag, 10.04.16

Patras - Delphi                                                           Km 118

nach ruhiger Nacht, am Morgen unruhige See, schlechtes Wetter und Regen und ca. 13°  erreichen wir mit 2 Stündiger Verspätung Patras um 16,00 Uhr.   

Unser Ziel für den heutigen Tag ist Delphi, das wir nach einer Fahrt über die neue Rion-Antirion-Brücke und entlang des Golf von Korinth um 19,00 Uhr erreichen.

Rion-Antirion-Brücke oder die Schaukel von Patras

Die längste  Schrägseilbrücke  Europas  sieht  phantastisch  aus.  Die 

2.880  m  lange  Schrägseilbrücke  verbindet  den  Nordwesten 

Peloponnes  bei  Rio  ca.  8  km  von  Patras  entfernt,  mit  dem 

westgriechisches Festland bei Antirio. Sie ist die längste Brücke 

Ihrer Bauart in Europa. Die Fahrt über die 52 m hoch über dem 

Golf  von  Korinth  liegende  Brücke  ist  ein  einmaliges  Erlebnis. 

Am 8. August 2004 wurde ein griechischer Traum Wirklichkeit. 

Die  längste  Hängebrücke  Europas  wurde  von  Otto  Rehhagel 

eröffnet,  kurz  nachdem  er  mit  seinen  griechischen  Kickern 

Europameister wurde.  

 

 

 

 

 

 

 

 

Samstag, 09.04.16

 

Ancona – Patras                                       24 Std                                            per Fähre

12,30 Uhr verlassen wir unseren Stellplatz in einem Industriegebiet neben einem Auchan Supermerket, eine etwas laute Nacht geprägt von Zügen und LKW`s die ihre Nachttätigkeiten verrichteten. Unser Ziel ist der Hafen von Ancona um die Hinweistafeln für Patras und Camping on Bord abzuholen und uns vorzubereiten für die Einschiffung um 16,30.

Unsere Fähre die „Hellenic Spirit“ trifft 20 min. verspätet ein und wir verlassen mit 1 Stunde 30min verspätet um 1800 Uhr den Hafen von Ancona. Nach einem kaltem Abendessen und mittelmäßigen Wein beenden wir den heutigen Tag.

 

Bis Morgen

 

 

Mittwoch, Donnerstag  07.u.08.04.2016

Wilchingen – Castel San Pietro Terme – Ancona                             Km 800

Stellplatz:1. Grüne Wiese neben Gartenanlage

              2. Auchan Supermarkt, Sosta  Camper Area

 

um 09,45 verlassen wir Wilchingen Richtung Ancona durch den Gotthard Tunnel bei teilweiser Bewölkung und 15° bis Castel San Pietro Terme. Nach 600 Km unser erster Halt für die Nacht. Ein Stellplatz ist auch gleich neben einer Gartenanlage auf einer Wiese gefunden, ein Spaziergang mit Dani und Einkauf fürs Abendessen.

Morgens um 09,30 bei leichtem Regen  bis Fano wo unser Treff für die Götterberg-Tour auf einem Campingplatz  im September stattfinden soll, leider war dieser noch nicht geöffnet, so dass wir uns entschlossen bis Ancona weiter zu fahren.Schnell werden für 511 Euro die Tickets für Samstag, Abfahrt um 16,30 besorgt und anschließend ca. 1 Stunde im Kreise rumfahren um einen Stellplatz zu finden.

 

Es ist nun 19,30 und Zeit um das Abendessen zu bereiten, bis Morgen.

 

Gute Nacht.

 

 

Hallo Womo – Freunde und Interessierte

Es ist soweit, seit gestern den 07.04.2016  sind wir für Dr.Ammon Tours den Marokkospezialisten schlechthin unterwegs um die neue „Götterbergtour“

zum Nemrut Dagi zu rekognoszieren um Ihnen eine perfekte und optimal geführte Tour zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Türkei über Istanbul – Schwarze Meer – Anatolien – Kappadokien – entlang der Küste -   und Griechenlands  Meteora Klöster zu präsentieren.

Wir werden nach Möglichkeit laufend über die Reise und ihren Verlauf berichten