Aufbruch zu unserer Weihnachtstour

  Marokko 2016/2017

 

 Dienstag, 29. November 2016

Hallo WOMO-Freunde und Interessierte unserer Reiseberichte wir sind Heute bei schönem Wetter, -3° und eisiger Biese in unserem Heimatort Wilchingen in Richtung Frankreich gestartet.

Die Fahrt ging über Waldshut - Bern – entlang des Murten Sees bis Vallorbe dem Grenzübergang im Jura nach Frankreich. In Campagnole bei einem Freibad mit Campingplatz fanden wir unseren Stellplatz für die Nacht.

Stellplatz: GPS N46°44`47,5`` O5°53`57,3`` Campagnole

 

 

Mittwoch, 30. November 2016

Nach einer kalten Nacht beginnen wir den frostigen Morgen bei -1° und strahlend blauen Himmel mit unserem gewohnten Spaziergang mit Dani der sichtlich erfreut ist ob der kalten Temperatur.

Ein ausgiebiges Frühstück und wir starten um 10:30 unsere Weiterfahrt über Chalon – Sur Saone – Moulins – Mont Lucon bis St Laurend wo wir einen Platz zum Übernachten fanden. Für diesen Tag gibt’s sonst nicht weiter zu berichten. Morgen werden wir über Limoges - Bordeaux fahren und mal sehen wie weit wir noch kommen, wir haben Zeit. 

Stellplatz: GPS N46°10`0`` O1°57`39`` St.Laurend

 

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Wieder nachts sehr frostig, Abfahrt um 09:30 über Limoges bis Biarritz, unser Ziel die Spanische Grenze haben wir nicht erreicht dafür fanden wir einen Stellplatz nahe am Meer. Die Einfahrt in den Stellplatz machte uns ein wenig Probleme da der Platz als Besetzt ausgewiesen wurde und 17 Plätze noch frei währen dadurch spielte die automatische Anlage zum Ticket lösen und Schrankenöffnung verrückt und wir mussten die Hot-Line in Anspruch nehmen um in den Platz zu kommen.

Die Temperaturen haben sich verändert, Nachts musste nicht mehr geheizt werden, es hatte am Abend 17°+ so das einem Strandspaziergang nicht mehr im Wege stand.

 

Freitag, 2. Dezember 2016

 

Angenehme ruhige Nacht bei angenehmer Temperatur veranlaßte uns etwas früher aufzustehen.

Heute ging es über Donostia San Sebastian – Vitoria-Gasteiz – Burgos – Valladolid bis ca. 20 Km vor Salamanca in Pedrorosilla el Ralo auf einen kleinen Campingplatz und Restaurant. Wir genießen den Abend bei einem Menü zu 12 Euro und 2 Fl. Rotwein.(muß ja nicht zu wenig sein)

Bis Morgen !

 

 

Samstag, 3. Dezember 2016

Sonntag, 4. Dezember 2016

 

Die letzten 700 Km werden in Angriff genommen wobei das Wetter ein bißchen verrückt spielt, erst noch klarer Himmel und Sonnenschein dann Regen, Sturmböen und das bis zur Ankunft in Tarifa.

Letzte Nacht schüttete es wie aus Eimern und überall neben der Autobahn konnte man das Wasser stehen sehen.

Von unseren Mitfahrern nach Marokko konnten wir noch niemanden ausmachen und der Campingplatz ist nach einer Woche schlechtes Wetter nur spärlich besetzt.

Bis zu unserer Abfahrt mit der Fähre am 08.Dezember werde ich vorerst keine Berichte mehr schreiben und melde mich erst wieder in Assilah im Marokko.

Auf Bald.

 

 

 

 

Montag, 5. Dezember 2016-

 

Donnerstag, 8. Dezember 2016

 

Hier sind wir wieder. Keine spektakulären Ereignisse bis zu unserer Abfahrt am Donnerstagmorgen um 06:00 Uhr aus Tarifa.

Das Wetter wechselte ständig mit Regen, Sturm und Sonnenschein.                     Bei der Überfahrt nach Ceuta hatten wir extrem starkem Seegang und Wind, der Grenzübergang nach Marokko wie immer total chaotisch und es gab die ersten Schrammen und Schäden an verschiedenen Wohnmobilen bei Durchfahrt eines Eisentores.

Nach Grenzübertritt wurde gleich Geld gewechselt und ein Souk besucht, getankt und anschließend ging die Fahrt bis Assilah  mit Stopp in Tanger Med zu einem Mittagessen, es gab Fisch, bis zu unserem ersten Stellplatz zur Übernachtung.

Ein Stadtbummel war noch angesagt mit Genuss des ersten Berber-Whisky ( Pfefferminztee) Friseurbesuch, Telefonkarten organisieren und ein Abendessen in einem Restaurant, und noch einen Schlummertrunk und ab ins Bett.

Stellplatz: GPS N35°28`07`` W06°02`^15``

 

 

Freitag, 9. Dezember 2016

 

Heute Morgen 09:00 Abfahrt Richtung Fes über Larache – Souk-el Arbadu Rharm – Moulei Idriss vorbei an den Ausgrabungsstätten Volubilis – Meknes – Fes.

Ein erster Halt mit Souk Besichtigung und Mittagsrast mit Genuss von Köfte und Brochettes mit Marokkanischem Salat.

Ankunft in Fes bei Dunkelheit und schlechter Laune der Mitfahrer wegen der Fahrt im Dunkeln da viele Fahrzeuge ohne Beleuchtung unterwegs sind und sich viele Personen auf der Straße. Morgen ist eine Stadtführung in Fes angesagt.

Stellplatz GPS N33°59`13`` W05°01`08``

 

 

Samstag, 10. Dezember 2016

 

Wir werden mit einem Kleinbus und Führer zu unserer Stadtbesichtigung abgeholt, es ist wieder von unserem alten Bekannten Führer Eluafi Hanaf den wir von früher kennen empfangen. Ich erspare mir die genauen Details über Fes zu erzählen.

Es wurde die Ledergerberei, Töpferei, der Souk mit seinen vielen Gassen, Moscheen und Kaufläden, Garküchen und viele Handwerkerstände besucht.

Um 06:00 Uhr Abends waren so ziemlich alle geschlaucht und froh das es wieder ins Camp ging.

 

 

Sonntag, 11. Dezember 2016

 

Für Heute haben wir nur eine kurze Route von ca. 120 Km geplant.

Wir fahren vom Camp Fes über El Hajeb und Ifrane zu unserem nächsten Camp in Azrou dem „Euro Camping“ .

Zwischendurch wollen wir noch die Berberaffen besuchen die sich wie sich herausgestellt hatte wegen des Andrangs vieler Jugendlicher Marokkaner die mit Musik und viel Gejohle umherzogen verschwunden waren.

Stellplatz GPS N 33°26`36,3`` W 05°11`25,2``

 

 

Montag,12.Dezember 2016

 

Vorbei an einem der beliebtesten Orte in Marokko nämlich Azrou mit seinem in der Nähe liegendem Vulkankegel mit 2100 Metern wo auch Skifahren möglich ist das ja auch im Jahre ca. 1800 durch die Franzosen bekannt wurde.

Wir fahren durch Beni Mguild und viele andere Berber Dörfer, die Stadt Kenifra und schließlich bis El Ksiba. Wir finden hinter der Stadt einen Stellplatz neben einer verfallenen Ferienanlage der Franzosen.

Es wird noch ein Lagerfeuer angezündet (mit dem Holz das wir verfeuerten könnten wahrscheinlich 10 Familien Feuer zum Kochen machen, das sie nicht haben?)

Nachts sank die Temperatur auf 2° über Null, also ziemlich kalt und es gab Bodenfrost und Reif.

 

 

Dienstag,13.Dezember 2016

 

Wir verlassen diesen kalten Ort und fahren jetzt entlang vieler Olivenplantagen wo  jetzt auch viele Leute bei der Ernte sind, durch Kasba Tadla, der Provinzstadt  Beni Mellal, nach Afourer stieg die Straße ziemlich an, denn es ging ein Stückweit ins Atlasgebirge. Vorbei am Stausee Bin el Quidane,  Azilal, bis Ousoud ins Camp Zebra das von Holländern geführt wird.

Ein Spaziergang mit Dani ist noch angesagt wobei wir die Bautätigkeiten die nicht weiterkommen und den immer noch überall liegenden Schmutz bestaunen aber mit diesen Eigenarten muss man sich eben anfreunden.

Morgen ist der Besuch der Wasserfälle angesagt.

Stellplatz: GPS N32°00`18`` W06°43`14``

 

 

Mittwoch,14.Dezember 2016

 

Heute besuchen wir den Wasserfall von Ousoud.

Nachdem wir den Fußmarsch von 1,5 Km hinter uns hatten gings über 700 Stufen hinunter zu den Wasserfällen begleitet von Berberaffen.

Abends wurde noch die Marokkanische Küche ausprobiert „Omo Tuo“ Rindfleisch in Erdnussbutter und Reis, leider gab es keinen Alkohol und man musste sich mit Limo begnügen.

 

 

 

 

 

Souk (Markt)

 

Donnerstag, 15. Dezember 2016

 

Wir starteten um 09:00 Richtung Marrakesch bei bewölktem Wetter.

Nach Ankunft am Stellplatz in Marrakesch machen wir gleich einen Kurzbesuch am Platz Djemaa el Fna (Versammlung der Toten) wo Schlangenbeschwörern, Gauklern, Geschichtenerzählern, Wahrsagerinnen sowie Künstlern und Musikern ihre Künste darbieten.

Abends werden die Garküchen eröffnet die wir dann am Abend nochmals besuchen um versch. Köstlichkeiten ( Geißen Köpfe usw.) auszuprobieren.

 

Leider auch dies zu sehen

 

Freitag, 16. Dezember 2016

 

Der Besuch des Djemaa el Fna war Chaotisch, immer mehr Händler und Bettler die einem anpöbeln und bei den Garküchen quatschen dich hunderte Leute an und wollen dich zu ihrem Stand ziehen. Der Lärm durch laute Musikboxen und Gruppen die gar nicht richtige Musik machen wird immer grösser, es ist unmöglich in Ruhe zu schauen oder das Geschehen zu beobachten.

Heute Morgen ist es kalt und es regnet trotzdem besuchen wir den Souk. Irgendwann wurde mir dann der Fotoapparat aus der Jackentasche gestohlen.    Die Kutschfahrt am Nachmittag fand bei Kälte und Wind statt.                               Der Abend wird im Womo verbracht.

 

 

Samstag, 17. Dezember 2016

 

Bei bewölktem Himmel und frischen Temperaturen verließen wir Marrakesch in Richtung Taroudant über den Tiz-n-Test Pass.            Die Passhöhe mit 2100 Metern erwartete uns mit Nebel und leichtem Schneefall. Eine Rast mit heißer Harira Suppe und Berberomelette war angesagt, das Essen war heiß dafür der Speiseraum eiskalt.        Gestärkt gings dann ziemlich zügig auf der anderen Seite bei aufklarendem Himmel bergab. In Oulat Berhil ein Halt um Einzukaufen, in der Stadt war ziemlich was los da Samstag und Souk war und viele Leute unterwegs waren.. Ein Reifen musste auch noch ersetzt werden den sich einer auf einem Stein kaputt gefahren hatte.

Die letzten 40 Km bei Dunkelheit ein Horror, unbeleuchtet Autos die entgegen kamen, Radfahrer und Eselkarren ohne Licht unterwegs, es gab keine Personen auf der Motorhaube wir kamen gut in Taroudant an.

Für einen Stadtbummel hatte niemand mehr etwas übrig nur Moni und ich drehten noch eine Runde und genehmigten uns ein Sandwich mit Merquez um 8 Dirham (80Cent) für beide.

 

 

Sonntag, 18. Dezember 2016

 

Heute verlassen wir Taroudant in Richtung Tata.

Wir kommen vorbei an jenem Ort wo wir letztes Jahr mit Getriebeproblemen liegen blieben. Es geht teilweise in den Antiatlas bis auf ca. 1500 Meter.

Anfangs war das Wetter noch teilweise bewölkt änderte sich aber immer mehr zum Schlechten und bald fuhren wir im Schneematsch. Nachmittags kam die Sonne immer mehr durch und die Straße wurde wieder trocken.  Ankunft in Tata auf unserem Stellplatz so um 16 Uhr. Monika und ich unternahmen noch einen Spaziergang in die Stadt mit ihren hunderten kleinen Läden und den gerade stattfindenden Souk der jetzt schon sehr Afrikanisch aussah. Gegessen wurde heute im Wohnmobil.

Stellplatz: GPS N29°44`51,3`` W07°58`25,6``

 

 

Montag, 19. Dezember 2016

 

Große Überraschung heute am Morgen als es am WOMO klopfte, Unser Reiseleiter stand mit einer Riesen Torte vor der Tür um Moni zum Geburtstag zu gratulieren.

Mittags abseits der Straße im Antiatlas bei einer Pause wurde die Torte und Kaffee mit allen Mitfahrern verspeist.

Die Landschaft verändert sich zunehmen ein gigantisches Farbenspiel der Gebirge wir fahren in die Wüste bzw. Steinwüste. Weite Ebenen mit spärlichen oder keinen Bewuchs, unglaubliche Aussichten und Oasen, und neben der Straße waren Kamele am weiden..Wie die Gegend  so änderte sich auch das Aussehen und die Farbe der Menschen, von Braun bis Schwarzbraun, die Frauen mit bunter Kleidung.                                                                                                              Unser Stellplatz befindet sich heute in einer richtigen Oase in Foum Zguid.

Stellplatz: GPS N30°04`47,4`` W06°52`19,1``

 

 

Dienstag, 20. Dezember 2016

 

Heute haben wir einen Ruhe oder Rasttag. Wir genießen den herrlichen Tag bei angenehmen Temperaturen. Die Wohnmobile werden gereinigt, Wäsche gewaschen und kleine Reparaturen ausgeführt. Mittags unternehmen wir einen Bummel in Foum Zguid und genießen die Marokkanische Küche.

Nach Sonnenuntergang verkriechen wir uns wegen der Abendkälte in unsere WOMOS.

 

 

Mittwoch, 21. Dezember 2016

 

Für Heute hatten wir nur eine kurze Strecke von 140 Km vor uns die es aber in sich hatten. Die ersten 60 Km entpuppten sich als Baustelle mit viel Staub die wir teilweise im 2 Gang zu fahren hatten wofür wir 4 Stunden benötigten. Bei Ankunft in Agdz um 14 Uhr gab es dann Brathuhn das wir genossen.                                                                    Die Sonne brannte schon ziemlich stark.                                       Einrichten am Stellplatz, Fachsimpeln, ein paar Bier und ab in die warme Kiste.                                                                                                 Morgen ist wieder ein Tag zur freien Verfügung.

 

Stellplatz: GPS N31°08`34`` W04°01`33``

 

 

Donnerstag, 22.Dezember 2016

 

Heute Tag zur freien Verfügung, also faulenzen und ein Spaziergang.

Am Abend gab’s Erzgebirge Glühwein und ein paar Schnäpse.

 

 

Freitag, 23. Dezember 2016

 

Abfahrt für Heute um eine Stunde früher, 08 Uhr denn wir haben eine große Tour von 290 Km vor uns, es geht in die Wüste bis Merzouga direkt an den Sanddünen am Erg Chebbi.

Wir erleben eine kontrastreiche Fahrt mit wechselnden Landschaften und wunderschönen Wüstenansichten. Wir erreichen Rissani und fahren durch seinen prachtvollen Torbogen in die Stadt in der wir einen kurzen Halt machen um noch einige Einkäufe zu tätigen. Auf den letzten 35 Km erleben wir bereits die Sandwüste und sehen in der Ferne die ersten Dünen. Am Fuße der Dünen erreichen wir auch unsere Wüsten Kasbah am Erg Chebbi wo wir direkt an den Dünen und bei den Kamelen unseren Stellplatz haben.

Unser Abendessen nehmen wir im Hotel bei einem großen Buffet mit vielen Marokkanischen Köstlichkeiten ein.

 

 

Samstag, 24. Dezember 2016

 

Wir wünschen allen zu Hause gebliebenen Bekannten und Verwandten einen geruhsamen  friedlichen Weihnachtstag und Heiligen Abend.

 

 Monika und Peter

 

 

 

 

Frohe

 

Weihnachten

Sonnag, 25.Dezember 2016

 

Wir genießen das Frühstücksbuffet im Hotel.

Am Weihnachtsabend unternahmen wir noch einen Kamel ritt zum Sonnenuntergang und wurden zur Rückkehr mit einem Lagerfeuer und Marokkanischen Klängen empfangen.

Leider verlassen wir heute wieder die Kasbah Tombuktu und begeben uns auf einen Stellplatz 5 Km weiter direkt in der Wüste vor den Dünen.

Ein kleine Rundfahrt um Rissani  das in der Oasenlandschaft des Tafilalet am – hier nur noch selten wasserführenden – Oued Ziz in einer Höhe von ca. 750 m ü. d. M liegt wird unternommen bevor es auf den Stellplatz geht.

 

Montag, 26.Dezember 2016 –

Freitag, 30.Dezember 2016

 

Unser Stellplatz in Merzouga „Ozean de Dunes“ liegt direkt am Rand der Dünen mit Blick auf die höchste Erhebung den „Erg Chebbi“.

Hier genießen wir 4 Tage mit Nichtstun und Sonnenbaden sofern es der kalte Wind zulässt. Dienstag besuchen wir den Souk und den Eselpuff (Eselmarkt) in dem 30 Km entfernten Rissani. Mittwoch unternehmen wir zu zweit eine Quart Tour in den Dünen, ein besonderes Erlebnis so mitten in der Wüste wo außer ein paar Kamelen und Nomaden und den Dünen nichts zu sehen war. In der Ferne konnten wir die Berge der Algerischen Grenze erkennen. Nach einer Stunde dieser kräfteraubenden Fahrt hatten wir genug. Von unserem Stellplatz konnten wir die Kamel Karawanen mit den Touristen beobachten die Abends zum Sonnenuntergang und Morgens zum Aufgang in die Wüste ritten.

 

 

Freitag, 30. Dezember 2016

 

Wir verlassen unser Camp in Merzouga und fahren in die 50 Km weit entfernte Kasbah XALUCA ein Wüstenhotel bei Erfoud wo wir Silvester feiern wollen.

Auf halber Strecke besuchen wir noch eine Werkstatt in der Fosilien Funde zu Schmuckstücken und verschiedenen Gegenständen ausgearbeitet und aufbereitet werden.

19 Uhr gibt es Abendessen, ein Buffet mit kalten und warmen Speisen und vielen süßen Köstlichkeiten.

Zum Abschluß spielt noch eine Marokkanische Band Folkloremusik.

 

 

Samstag, 31. Dezember 2016

 

Hund Spaziergang ist angesagt, wie immer am Morgen vor dem Frühstück. Raus aus dem WOMO und welch ein Schock, es hat Minus Grade und das Wasser auf dem Tisch ist gefroren bei strahlendem Wetter also wieder rein und warme Jacke an.

Wir begeben uns zum Frühstück das es in Buffet Form gibt mit vielen Köstlichkeiten vor allem süßes Gebäck, bei dem Eierstand arbeiteten 4 Köche um die verschiedenen Eierspeisen, Spiegeleier und Omeletten zuzubereiten.

Leider zeichneten sich bereits nach dem Frühstück bei mir die ersten Anzeichen von Unwohlsein ab so daß ich Abends nicht mehr in der Lage war bei den Silvesterfeiern dabei zu sein. Monika mußte allein mit der Gruppe Feiern. ( siehe Life Bericht www.dr-ammon-tours.de )

 

 

Sonntag, 1. Januar 2017

 

Neujahrstag, 08 Uhr morgens alles noch ruhig es scheinen alle noch zu schlafen,

Da ich ja nicht an der Feier teilgenommen habe kann ich mir nur vorstellen das es lustig war.

Als ich von meiner Hundetour zurück kam fehlten zwei Wohnmobile, einer hatte sich abgemeldet der andere ist abgehauen ohne sich zu verabschieden, ja so eine Marokkotour ist eben doch nicht immer jedermanns Sache.

Nach dem Frühstück verlassen wir das XALUCA und machen uns auf den Weg ins 240 Km entfernte Midelt auf. Es erwarte uns eine Landschaftlich traumhafte Strecke die man erlebt haben muss. Die Fahrt geht durch das Ziz-Tal vorbei an vielen Oasen und Gebirgsformationen. Über Er Rachidia vorbei am Hassan Addakhil Staussee durch den Tunnel du Lègionaire, Rich wo wir eine Rast einlegten, über den Tagalm Pass bis Midelt. In der Ferne waren die Schneebedeckten Berge des Atlasgebirges zu sehen und am Pass konnten wir den Schnee neben der Straße selbst erleben.

Morgen werden wir mit einem Kleinbus nach Aoli und Mibladen fahren.

 

 

Montag, 2. Januar 2017

 

Nach einer eisigen Nacht mit minus 2 Grad und einem ausgiebigen Frühstück machen wir uns auf den Weg um uns das ehemalige zweitgrößte Erzabbaugebiet Marokkos  Haute-Moulaya wo früher Mineralien wie Azurit, Malachit, Galenit, Baryt, aufragenden Felswänden sind die Überreste Französischer Anlagen und Stollen von Bleiminen zu finden. Über Midelt geht die Fahrt auf holpriger und löchriger Straße vorbei an riesigen Müllflächen und Plastiklandschaften durch Mibladen bis Aouli.

Die letzten 2 Kilometer werden zu Fuß zurückgelegt wobei wir die grandiose Landschaft des Canyons mit dem Fluss Moulaya genießen.

Wir besuchen das arme Dorf in Aouli und die Überreste einer Franz. Bergbausiedlung. Ein gelungener Tag mit Glühwein zum Abschied denn Morgen werden wir die Gruppe für die die Reise zu Ende ist verlassen und auf eigene Faust noch einige Zeit in Marokko verbringen.

 

 

Dienstag, 3. Januar 2017

 

Die Nacht mussten wir leider bei Minusgraden im WOMO verbringen da uns eine Sicherung der raus viel und die Heizung ausfiel.

Nach Verabschiedung dem Rest der Gruppe nach Moulay Bousselham  machten auch wir uns auf den Weg Richtung Atlantik.

Die Route ging Heute über Zaîda, den 2070 m hohen Pass Tanout Fillall, Âit Isehak, Kasbah Tadla, Beni Mellal, Afourèr, Azillal bis Ouzoud den Wasserfällen auf den Campingplatz Zebra.

Es war eine unglaublich Schöne und Abwechslungsreiche Fahrt durch Steinwüste, grün sprießenden Äckern, Wäldern und auch Schneebedeckte Flächen. Die Temperatur wurde zunehmend wärmer.

In den Dörfern und Städten sahen wir viele Männer allen alters die bereits vormittags herumlungerten, es gibt große Arbeitslosigkeit.Unser Stellplatz für diese Nacht wird wieder der uns bekannte Campingplatz Zebra in Ouzoudsein den wir um 17 Uhr erreichen.

Für Morgen ist einmal ausschlafen angesagt und dann geht`s weiter bis Marrakech.Wir wollen noch einmal den berühmten Platz Djemaa el Fna (Versammlung der Toten) erleben.

 

 

Mittwoch, 4. Januar 2017

 

Ein schöner Morgen, die Nacht war angenehm und dauerte bis 09 Uhr.

Nach dem Frühstück nahmen wir die 165 Km bis Marrakech in Angriff und trafen um 17 Uhr auf unserem alt bekannten Stellplatz in Marrakesch direkt in der Medina ein.

Um 18 Uhr ging`s auf den Platz Djema el Fna der bereits total überfüllt war.

Die Temperaturen haben sich auch in Richtung Wärme geändert und man konnte wieder mit dem T-Shirt umherlaufen.

Bei Einfahrt nach Marrakesch war uns schon die starke Polizeipräsenz und überall die Beflaggung aufgefallen, es sollte der König kommen und alles war auf den Beinen.

Es war wie immer, überall die Gaukler und „Künstler?“ und natürlich viele Bettler die immer zahlreicher werden, den die Touristen werden ja auch immer mehr. Der Hunger mußte gestillt werden also auf zu den Garküchen.

Es war nicht mehr möglich in Ruhe zu schauen oder auszuwählen welche Garküche was zu bieten hat, auf Grund der Umbauten sind sie in der Anzahl eingeschränkt und jeder will  so viel Touristen wie möglich locken, man wird bedrängt und fast genötigt,  eine Katastrophe.

Nach einem Imbiß folgt nach vielem warten die Bezahlung und das ist ein eigenes Kapitel, man muß um den echten Preis kämpfen.

Wir schlendern noch ein bar Nebengassen durch und beenden für Heute den Tag.

Morgen geht es direkt nach Essaouira.

 

 

Donnerstag, 5.Januar 2017

 

Ankunft nach einer unspektakulären Fahrt in Essaouira um ca., 15 Uhr bei warmen Wetter.

Wir fanden auch gleich den Stellplatz unweit des Hafens und der Medina die man zu Fuß in gut 20 Minuten erreichen konnte.

Es befanden sich bereits ca. 35 Mobile hier dies sollt sich noch bis Abends auf 55 Steigern.

Mit Dani machten wir noch einen ausgiebigen Strandspaziergang woran er sichtlich Freude hatte und sich auf dem breiten und flachen Strand so richtig austoben konnte. DANI mußte aufpassen und wir schlenderten noch in die Stadt bis zum Hafen und genossen das Touristische Treiben am Abend.

Ohne Fernsehen ging es ins Bett.

 

 

Freitag, 6. Januar 2017

 

Es war eine ruhige und angenehme Nacht ohne zu frieren.

Nach dem Hundespaziergang gab’s um 09:30 Frühstück und anschließend mit dem Töff in die Stadt. Essaouria die  blau-weiße Stadt mit ihrem, arabischem, berberischem, afrikanischem und europäischem Einflüssen.

Wildes treiben am Fischerhafen und in den Gassen mit den vielen Einheimischen und Touristen.

Essaouira das früher Mogador genannt wurde und erst 1764 von Sultan Mohammed ben Abdallah gegründet wurde.

Das meiste Treiben befindet sich am Fischereihafen wo am späten Nachmittag die Boote einlaufen, die Frauen der Fischer wählen als erste das Beste aus dem Fang, der Rest wird als Auktion verkauft. In die Stadt geht es durch die Porte de la Marine mit ihren Treppen die auf die Skala du Port hinaufführen von wo man einen guten Blick über die Stadt hat.

Es sind unzählige kleine Fischstände außerhalb des Hafens mit einem unglaublichen Sortiment an Fischen, Krebse, Langusten und dergleichen zu finden wo sie Ihren Fisch auswählen der dann sofort zubereitet wird.

Wir durchschlendern die liebevoll gestalteten Gassen des Souks der viele Handwerks arbeiten und Läden zu bieten hat.

Abend empfiehlt sich ein Spaziergang am breiten und flachen Sandstrand auf dem sich Touristen als auch Einheimische tummeln, dazwischen Reiter auf Pferden und Dromedaren und natürlich auch Quad`s.                                                                  Ich glaube diese Stadt sollte bei einem Marokkobesuch unbedingt besucht werden

 

Samstag, 7. Januar 2017

 

Heute verspätetes Frühstück, man kann ja mal länger schlafen.

Es ist 10 Uhr als wir abfahren, gleichmal um die Ecke zum Carrefour um noch einiges einzukaufen. Die Preise sind jedenfalls gesalzen aber wir sind  ja keine Marokkaner und man leistet sich ja sonst nichts.

Die Strecke ist heute ein bisschen kurz ausgefallen, von Essaouira bis  Souira Kèdima entlang der Küste das sind vielleicht 130 Km durch Dörfer die ich bis jetzt in Marokko nicht gesehen habe, Schmutz, Dreck, schwarze Erde von Öl getränkt unfreundliche herumlungernde Erwachsene ich bekam kein Brot zu kaufen.  Unser Stellplatz für Heute eine verlassene Ferienanlage oder Feriendorf mit vielen „neuen“ Wohnanlagen die desolat demontiert und unbewohnt sind in denen einige wenige Einheimischen oder Marokkaner aus der Stadt wohnen – eine Geistersiedlung.

Die Anlagen am Strand ist zerfallen aber ein paradiesischer kilometerlanger feiner Sandstrand. Wir entschließen uns hier zu übernachten, es sind noch einige Wohnmobile hier.

 

 

Sonntag, 8. Januar 2017

 

Heute wieder ziellos in Richtung Casablanca bis Dar Bouâzza.         Eine holprige Strecke immer der Küste entlang.

Bei einer kurzen Rast wegen einer kleinen Kolik von Moni wurden wir von einem Marokkaner mit Schweizer Paß angesprochen der hinter uns her fuhr – Zufälle.

Wir übernachten auf dem Campingplatz von Dar Bouâzza. Zum Abendessen gab’s echtes Fondue aus dem Berner Oberland, natürlich Weißwein zum trinken.

Leider ist uns bei Ankunft am Campingplatz die Luft von unserem Zwillingsreifen entwichen so daß ich vor Abfahrt erst das Ventil reparieren muß.

Jetzt wir aber erst mal der Wein vor dem schlafen gehen genossen.

 

 

Montag, 9. Januar 2017

 

Nach getaner Reparatur des Pneu Ventiles geht`s in Richtung Rabat und weiter bis letztendlich Moulay Bousselham.

Wir lassen Casablanca einfach links liegen und genießen lieber die tolle Landschaft soweit es möglich ist sich auf sie konzentrieren. Wir finden die Mühe ist es nicht wert sich in dieses riesige Gewühl zu wagen nur wegen der Medina und der zweitgrößten Moschee Hassan II. und den größten Slums Afrikas. Bis 40 Km vor Moulay Busselham ist ein Bauboom in unvorstellbaren Ausmaß den man sich kaum vorstellen kann.

Riesige Feriensiedlungen werden gebaut oder sind bereits fertig aber unbewohnt, übrigens an Traumstränden mit 17 Km Länge, Natur pur und Menschenleer. Es droht dieselbe Immobilienpleite wie man sie in Spanien erlebt hat, sie bleiben leer.   ( Beurteilung Einheimischer)

Übrigens habe ich Heute meine Führerscheinprüfung absolviert, von Stadtfahrten mit Horror Szenarien mit schneiden quengeln ausbremsen bis Überlandfahrten bei katastrophalen Straßenverhältnissen mit riesigen Löchern und Verkehrshindernissen war alles drin. Die letzten Km auf der Autobahn bis Moulay Bousselham waren die reinste Erholung.

Der Campingplatz ist extrem stark besetzt und zwar das meiste sind Franzosen.

 

 

Mittwoch, 11. Januar 2017

Donnerstag, 10. Januar 2017

 

Wir verbringen einige Ruhetage auf dem Campingplatz, reinigen unser Wohnmobil und genießen die Zeit. Ein Spaziergang im Dorf war angesagt, es gibt hier schöne und gute frische Erdbeeren, Himbeeren und Schwarzbeeren zu kaufen die wir genießen.

Moulay Busselham liegt in einer herrlichen Lagune mit Naturschutzgebiet.      Keine Touristen, Meilen von Stränden und ein unglaublichen Sonnenuntergang. Kleiner Fischer- und Badeort mit herrlichen Sandstränden und hohen Dünen mit Moschee und Grab des Heiligen Moulay Bousselham. Der Ort besteht im Wesentlichen aus Restaurants und Ferienhäusern, ein kleiner Souk hinter den Restaurants mit den wichtigsten Lebensmitteln. Die Lagune Merdja Lerga steht seit 1978 unter Naturschutz, sie ist ein wichtiges Überwinterungsgebiet für Enten und Limikolen. Auf den großen Grasflächen Weiden viele Rinder, Schafe und Pferde. Leider gibt es auch eine Menge Moskitos

 

 

Freitag, 12. Januar 2017

 

Heute Morgen ist es bewölkt, wir beschießen weiter bis nach Larache  entscheiden aber dann vor Ort weiter über Ksar-el-Kebir bis Chefchaouen zu fahren und dort auf den Campingplatz zu übernachten.

Die 190 Km hatten es in sich, die ersten 3 Km gingen nur im Schritttempo da teilweise keine Asphaltierte Straße mehr vorhanden war und tiefe Traktorspuren nur eine Geländefahrt zu ließen. Ab Ksar-el-Kebir erlebten wir tausende von Löchern im Asphalt die wir mit 30 – 40 Km/h durchfuhren.

Ankunft deshalb erst bei Dunkelheit. Letztendlich ging alles gut bis auf all jene Dinge die so im WOMO umher flogen.

 

 

Samstag, 14. Januar 2017

 

Wir besichtigen Heute Chefchaouen.

Mit den Häusern in Blau und Weiß die hoch über den Bergen thronen ist Chefchaouen sicher einer der schönsten Orte in Marokko.

Zuerst müssen wir vom Berg die steilen Gassen bis zur Medina absteigen.

Zwischen den Häusern in den engen Gassen sind viele kleine Läden, das feine Licht in den Gassen entsteht durch Reflexionen von den weiß-blau gestrichenen Häusern.

Die Stadt ist traditionell in Vierteln eingeteilt mit 4 Moscheen, 4 Hammanns und 4 Koranschulen. Es gibt viele kleine Restaurants zu sehen in denen man hin und wieder auch Haschischraucher sehen kann obwohl Cannabis offiziell verboten ist.

Wir genießen die angenehme Atmosphäre die wenige Aufdringlichkeit der Verkäufer und die unnatürliche Sauberkeit der Stadt.

Für unseren steilen und weiten Rückweg nehmen wir uns ein Petit-Taxi für umgerechnet 1 Euro von ca. 3 Km.

 

 

Sonntag, 15.Januar 2017

 

Wir genießen noch das Frühstück, wir haben keine Eile. Monika geht Zahlen während ich noch Wasser fülle. Die Rezeption hat natürlich wieder kleine Rechenprobleme da wir bereits einen Tag bezahlt haben ist es für den Mann im Büro unerklärlich warum wir jetzt noch einen Tag zahlen wollen, letztendlich bekommen wir unser Geld dann doch los. Um 11 Uhr fahren wir ab.

Wir machen uns auf den Weg für die 250 Km lange Strecke bis an die Küste des Mittelmeeres bei Al Hoceima. Die Straße ist halbwegs gut und führt stetig bergauf. Es geht bis auf 1400 Meter Höhe und es sind tausende Kurven und Kehren zu bewältigen. Der Plastikmüll überwuchert sogar die Berge es ist unglaublich.

Nach ca. 50 Km werden uns bereits die ersten Angebote für Haschisch/Cannabis gezeigt und viele Autos wollen uns stoppen, es ist schier unmöglich anzu halten ohne das gleich jemand neben dem WOMO steht.

Es ist sonst eine Traumfahrt über die Bergkulisse die ständig von karg, bewaltet mit Tannen und Pinien und kahl sich abwechselt. Kein einziges Wohnmobil oder Ausländisches Fahrzeug begegnet uns.

Ca. 50 Km vor Al Hoceima passiert etwas das wir fast nicht glauben können, der Müll und die Plastiktüten verschwinden komplett und es ist überall alles sauber und aufgeräumt, man kommt sich vor wie in einer anderen Welt.

Nach 7 Stunden und dem vielen auf und ab und den unzähligen Kurven haben wir es bei einbruch der Dunkelheit geschafft und wir finden einen Schlafplatz vor einem kleinen Hafen am Mittelmeer.

 

 

Montag, 16. Januar 2017

 

Morgenspaziergang mit Dani an einem wunderschönen Strand in Torres-de-Alcalà ohne Touristen aber auch keine Einheimische sind zu sehen. Am kleinen Hafen sind bereits die ersten Fischkäufer eingetroffen und warten auf das Eintreffen der ersten Fischerboote. Die Ausbeute scheint nicht gerate hoch und vielfältig zu sein, wir sind ja auch nicht mehr am Atlantik, es waren nur kleine Fische.

Heute wollen wir bis Tetouan immerhin wieder eine Strecke von 180 Km.             Die Strecke übertrifft alle unsere Erwartungen von Schönheit und Abwechslungsreichstem. Die Straße windet sich in einer Höhe von 800 Metern der Küste entlang, es ist teilweise Steilküste mit kurzen Einbuchtungen die zum Meer führen. Hier scheint ein anderes Marokko zu sein.

Wir finden einen Campingplatz für die Nacht, es wird wahrscheinlich die letzte Nacht in Marokko sein.

 

 

Dienstag, 17. Januar 2017

 

Es war ein Campingplatz mitten zwischen hohen Neubauten ca. 200 Meter zum Strand mit Promenade trotzdem eine ruhige Nacht.

Wir machen uns auf den Weg zur Grenze und nach Ceuta.

Die letzten 40 Km erleben wir ein ganz anderes Marokko als gewohnt, hoch moderne Hotelanlagen, grüne Golfplätze, Jachthäfen mit Luxusjachten aller Größen.

Gepflegte Straßen ohne Müll und Freizeitanlagen mit Wasserrutschen die nicht übrig lassen.

Vor der Grenze erwartet uns der erste Schock, Autoschlangen auf vier Spuren und hunderte Polizisten die versuchen in das Chaos Ordnung zu bringen das nicht immer gelingt, Motorradfahrer scheinen sowieso Narrenfreiheit zu haben denn sie drängeln sich pernament  zwischen durch.

Wir brauchen für die 200 Meter bis auf Spanisches Territorium 3 Stunden und 20 Minuten.

In die Gegenrichtung also nach Marokko drängen sich tausende Marokkaner in Chaotischer Weise, teils laufend und schreiend in Richtung Marokko, spanische Polizisten treiben mit Schlagstöcken mit Gepäck geschulterte Frauen zurück, warum ist uns unerklärlich.

Letztendlich erreichen wir den Hafen und stellen fest dass wir uns wegen der Zeitumstellung in der Abfahrtzeit geirrt haben.

Wir fahren auf die Fähre natürlich mit Einweisung die total unverständlich und Chaotisch ist, der Einweiser hinter uns schreit und der Einweiser vor uns schreit und gibt Anweisung bis mir der Kragen platzt und ich schreie.

Wir erreichen in 45 Minuten gut Tarifa.

Ein Stellplatz in Tarifa ist schnell gefunden und nach den Einkauf verkriechen wir uns bei eisigen Temperaturen ins unser Wohnmobil und sind froh wieder in Europa zu sein.