Weihnachten und Silvester 2015 in Marokko

 

Mittwoch, 02.12.2015

Wir sind bereits in den unseren Vorbereitungen für unsere Abreise nach Marokko: Unseren Carthago auf Trab bringen, diverse Einkäufe, Impfungen für Dani, Beladen, und nicht zu vergessen das Portemonnaie auffüllen.

 

Donnerstag, 03.12,2015

Heute Abfahrt um 09`00 Uhr bei 2° + und Nebel bis Besancon. Ausgerechnet Frankreich und Spanien sind auf unerklärliche Weise aus dem Navi verschwunden – oh Freude ! Trostlose Fahrt über Basel – Mulhouse – Belfort – Besancon – Dole – Chalon s Saône. Wir nächtigen auf einen großen Parkplatz bei Chalon sur Saône


Freitag, 04.12.2015

08`20 Abfahrt bei Nebel und Nieselregen über Montlucon – Limoges –Bordeaux bis kurz vor Arcachon wo wir bei einem Einkaufszentrum einen Platz zu Nächtigen fanden. Heute wird nicht gekocht, wir gehen zum Buffalo-Grill essen.


 Samstag, 05.12.2015

Wir starten heute wegen fehlenden Brötchen um 07`00, Gefrühstückt wird später. Es ist noch finster und es hat starken Nebel. Bei Biaritz auf einmal strahlender Himmel, Sonnenschein und Temperaturen um 20°, es begegnen uns Cabrio Fahrer und Leute in kurzen Hosen. 02`00 überqueren wir den Grenzübertritt nach Spanien, 15^00 gibt’s Jause am Etxegarate-Pass auf 659 m ü.M. Genächtigt wir nach Valladolid bei einer Tankstelle.


Sontag, 06.12.2015

09`15 Abfahrt bei Nebel aber angenehme Temperatur, nach 40 Km aber dann wieder Sonnenschein und 20° Wärme. Nach guter Fahrt bleiben uns für Morgen bis Tarifa nur noch 250 Km.



Montag, 07.12.2015

Von unserem Nächtigungsplatz einer Raststätte geht`s um 08`45 weiter bei leicht bedeckten Himmel. Kilometer lange Abschnitte ohne Fahrzeuge auf der Autobahn, fast Geisterhaft, wir wussten nicht das die Spanier heute Nationalfeiertag haben.

Nach Ankunft in Tarifa Einkauf und Autowäsche vorgesehen, wird aber nichts,  nach Motorabschalten kein starten mehr möglich, die Batterie ist leer, aber warum? ADAC wird angerufen, Hilfe kommt, aber ohne Wissen und Willen geht nicht`s, nach Überbrückung läuft der Motor wieder, wir fahren ins Camp.

Was Morgen wird wissen wir noch nicht?

Fängt ja gut an, bis Morgen.


Dienstag, 08.12.2015

Heute ein bißchen länger schlafen, um 08`00 mit Dani an den Strand und dann Frühstück. Wir haben Heute bewölktes Wetter, ich fahre mit Wolfgang in die Stadt Alcesira um die Dicket für die Fähre zu besorgen und eventuell ein IVECO-Werkstätte zu finden und gegeben falls eine Batterie zu kaufen, aber es ist ja Feiertag, das heißt Morgen Früh mit fremder Starthilfe zu starten und dann ab in die Iveco-Werkstätte.
Um 17`00 haben wir Einweisung über unsere Tour in Marokko für Morgen.

Es gibt zu Abendessen Pizza vom Lidl, einfach vergessen - sie ist nicht zu essen, pfui.

Noch ein bar Gläser Wein und ohne FS ab ins Bett.

Mittwoch, 09.12.2015

was für ein Wunder, unser Auto läßt sich starten, wir fahren zur Fähre setzen über nach Ceuta ( noch Spanische Enklave ). Wir hatten eine rauhe Überfahrt mit viel Wind und hohen Wellen, fast zum Speib..., noch ein bar Einkäufe bei Lidl und auf geht`s zur Grenze, Chaotisch wie immer und viel Bettelei.

Wir fahren über Tanger zu unserem ersten Stellplatz direkt am Meer in Assilah. Es geht in die Stadt mit Rundgang und ich noch zum Friseur, es gibt noch ein Fischessen und vor dem Schlafengehen gebe ich noch eine Runde Schnaps aus und unsere Mitfahrer aus der Steiermark treffen auch noch ein. Sie haben die Fähre von Genua nach Tanger gewählt.

Ab ins Bett.



 Donnerstag, 10.12.2015

Heute geht`s über Meknes - La Rache - Souk el Arbadu Rhab - Meknes nach Fes. In Meknes gibt es nochmal ein Fischessen, bei der Abfahrt streikt wieder mal unser Auto und wir müssen es fremd starten. Wir kommen um 09`00 Nachts in Fes im Camp "Diamant Vert" an.

Freitag, 11.12.2015

Es hat 16° Grad, um 09`30  werden wir zur Stadtbesichtigung in Fes,  von einem Minibus und unserem deutschsprachigem Führer "Eluafi Hanaf" abgeholt.Unsere Besichtigungstour beginnt mit derBesichtigung des goldglänzenden Eingangstores zumköniglichen Palast. Wir laufen ein Stück an derAußenmauer des Palastes entlang. Danach geht eshinauf zum Borj Süd, einem Aussichtspunkt von demdie Stadt gut zu besichtigen ist. Danach fahren wir zursehr interessanten Besichtigung der größten Keramik.
 Fes steht seit 1976unter dem Schutz der UNESCO als Weltkulturerbe.Die Stadt Fès besteht aus drei Teilen: dem alten Fès(Fès-el-Bali), dem neuen Fès (Fès-el-Djedid) undschließlich der Neustadt (Dar Debibergh). Wirbesichtigen das am interessantesten Teil von Fès, dieaus dem 9. Jahrhundert stammende Altstadt mit ihremGassengewirr -Fès-el-Bali.
Hier heißt es staunen, sich vom orientalischen Flairverzaubern lassen. Schier ohne Ende erscheinen dieengen Gassen von Fès-el-Bali, die stets wechselndeBilder, Klänge und Eindrücke vermitteln. Hierverkehren keine Autos, sondern die mit Leder, mit Cola-Kisten und sonstigen Dingen beladenen Esel.Karren, beladen mit allen möglichen Dingen, werden von den Tieren gezogen. Doch auch Vorsicht - es geht sehr eng zu! Die Eseltreiber rufen schon von weitem,um den Leuten das Ausweichen zu ermöglichen.Wir besichtigen das Gerberviertel, dieLederproduktion.
Es folgen Besichtigungen bei den Brokatwebern, denWollfärbern und natürlich im Handwerker Souk. Nach den Besichtigungen in der Stadt fahren wir mit dem Minibus wieder auf den Campingplatz.

Es wir wieder eine unruhige Nacht für mich werden ob der Frage springt unser Womo am Morgen wieder an oder ist Tilt.

 

 

Samstag, 12.12.2015

Ich stehe heute etwas früher auf als sonst, ich habe noch immer mein Startproblem im Kopf und es war gut so den der Motor läuft nicht, was nun, guter Rat wäre gefragt. Ich richte die Starterkable mal wieder her und reiße mal hier und mal da rum bis auf einmal Moni schreit und feststellt das es geblinkt hat, aber auch bei mir hat`s gefunkt, die Plus-Anschlussplatine mit ihren Sicherungen war nicht fest genug angezogen -der Zufall mal wieder, Gott sei Dank es war der Fehler und es funktioniert wieder alles.

Auf Richtung Azrou zum Euro Camp aber vorher noch ein Abstecher bei den Berberaffen die direkt neben der Straße herumlaufen und Eßbares und Wasser aus Flaschen von den Touristen annehmen ( Obst-Apfel, Bananen, Orangen usw.) wahrscheinlich werden sie überfüttert. 

Zurück geht`s zum Camp das wie eine Festung gebaut und auch so aussieht.

Alles ist sauber, Wasser, Strom und Toiletten vorhanden.

Wir verbringen den Abend in einem Nomadenzelt bei Kerzenschein und einem beleuchteten Christbaum, genießen Glühwein, Speck, Tomaten, Oliven und Keksen, es wird viel gequatscht.

Ab ins Bett, es wird wieder empfindlich Kalt 3° C

Sonntag, 13.12.2015    Temp. 3° - 17° C

Nach dem Morgenessen steigt die Temperatur schnell von 3° auf 17-20° Grad

Es geht geht heute in die Nähe des hohen Atlasgebirge nach "El Ksiba".

überall sehen wir Ölmühlen neben der Straße und auch einen Souk gibt`s mal wieder in einem Dorf den wir natürlich besuchen.

Wir erreichen unseren heutigen Lagerplatz in den Wäldern von El Ksiba, ein einfacher unebener Erdplatz neben der Straße, ziemlich staubig.

Es wird gleich Holz für ein Lagerfeuer gesammelt um das wir dann herum sitzen, es wird viel geredet und auch getrunken bis allen zu kalt wird es jeder im Womo verschwindet, es ist wieder empfindlich kalt die Nacht so das die ersten die 2. Gasflasche anbrauchen. 

Montag, 14.12.2015

Auf zu den Wasserfällen in Ousoud.

Wir verlassen unseren Stellplatz in El Ksiba und fahren der Sonne entgegen die auch bald an die 20 ° Temperatur bringt.

Unser Stellplatz wird das Camp Zebra werden, ein Campingplatz der von Holländer betrieben wird und an dem an jeder Ecke Vorschriften und Hinweise zu lesen sind und Hunde auf die Hundetoilette müssen.

Aber wir wollten unterwegs ja noch eine Ölmühle besichtigen.  Diese Mühlen gibt hier überall neben der Strasse zu finden, die zermahlen die Oliven in Olivenmaische und pressen sie hydraulisch, dann gesiebt - abgefüllt in allen möglichen Plastikbehältnissen und um 4 Euro pro Lt. verkauft werden.Zur Besichtung sollte man am besten in Gummistiefel gehen wenn man nicht im ÖL herum latschen möchte, es herrscht eine riesen Sauerei. 

In Ousoud ist Morgen Markt den wir natürlich besuchen müssen so wie auch die Wasserfälle.

Dienstag, 15.12.2015

Los geht`s zum Souk und Wasserfall.Wir marschieren los, ca. 1,5 Km bis in die Ortschaft wo heute Souk ist mit allen was so dazu gehört. man findet den Friseur der gerade einem kleinen Jungen in Tränen die Haare schneitet, mitten im Dreck und auf einem Holzschemmel, irgendwo gibt es einen Zahnzieher der nur Zähne zieht aber nicht repariert, verdeckt hinter Vorhängen läuft diese Prozedur ab du es wird wohl viel Blut fliesen.

Auf dem Markt gibt es alles was die Leute hier so benötigen, von Lebensmittel (Fleisch natürlich nur Geiß, Huhn und Rind, wobei die Hühner immer lebend), Kleidung, Schuhe, Bettzeug neu und gebraucht, Handgeschmiedetes Werkzeug Sattelzeug und vieles mehr.

Hinter den Zelten und Buden stehen die vielen Esel die die ganze Ware transportieren ( sicher an die 50 - 60 )

Wir plazieren uns bei den Einheimischen in Ihrer altertümlichen Kleidung trinken Tee und lassen uns von einem Musiker mit Interessanten Instrumentberieseln.

Vor dem Abstieg zu den Wasserfällen wird noch gegessen, was den sonst als Taigine mit Ziege oder Rind, Cola, Wasser od. Limo.

Wir beginnen unseren Abstieg vorbei an Verkaufsständen mit allerlei Touristen_Kram`s bestaunen die steil abfallenden Wasserfälle, es sind so an die 3 Stück die in die Tiefe stürzen, unten angekommen besteigen wir ein auf Blechfässer befestigte Plattform mit Sitzen schön mit Blumen geschmücktes Gefährt und lassen uns in dem kleinen See (50x50 m) im kreise herum badeln.

Es beginnt der anstrengende Teil des Unternehmens Wasserfall, wir müssen wieder hinauf so an die 800 Treppen, wir sind fix und fertig.

Am abend gibst ein Essen am Campingplatz Zebra, Moni und ich haben Huhn süß-sauer, hervorragend gut, dazu trinken wir unseren mitgebrachten Wein.Die ganze Aktion findet im gedeckten Zelt und bei Kaminfeuer statt.

 

Mittwoch, 16.12.2015

Heute Morgen schon 12 ° es wird immer wärmer und wir fahren RichtungMarrakech.

 

Ousoud ade` wir fahren in die rote und lebendige Weltstadt Marrakech 

Auf Serpentinen fahren wir hinab auf die Fernverkehrsstraße die uns nach Marrakech führt. Eine Brücke hat es uns angetan. Sie führt die Straße über die Abit Schlucht hinab zu großen Straße.

Eine Mittagspause machen wir an einer Tankstelle und wir bemerken, daß es wärmer wird, es hat bereits 27°. Die Sonne meint es heute besonders gut, wir nähern uns dem Süden in Marokko – die Wüste ruft. Aber vorher starten wir das Erlebnis Marrakech.

Angekommen, stürzen wir uns gleich in das Gewühl auf dem Place Djamâa el-Fna. Dort ist die Hölle los, Musikanten, Tänzer und Schlangenbeschwörer sehen wir.

Wir gehen an unseren Stand Nummer 4 an den Garküchen essen.

Danach schlendern wir auf dem Platz herum und entdecken wieder die Musiker, die wohl die einzigen authentischen auf dem Platz sind. Sie kommen seit ca. 10 Jahren regelmäßig zum Musik machen hierher.

Wie immer auch viele Strassenhändler die einem auf die Pelle rücken und nicht locker lassen, ich kaufe ein Samsung S6 um Sagenhafte 100 Euro.

Wir trinken noch einen Tee und betrachten das bunte Leben auf dem Platz gleich neben dem „Café` de France“.

Heut sind wir von den vielen Eindrücken müde und so begeben wir uns in Richtung unserer „Hotels“.

Ein Wein oder Bier und dann in die Federn.

 

 

Donnerstag, 17.12.2015

Heute ist Handwerker-Souk, Einkauf, Kutschenfahrt und Abends wieder der Platz der Gehängten angesagt.

Die Temperatur steigt wieder mal bis auf 25° C, Monika geht mit den andern in den Handwerkersouk der sich wie aus dem Mittelalter gibt, ich versuche mal ein wenig zu schreiben falls die Verbindung klappt. Mittag trödeln schön langsam alle ein. Um 15,30 ist eine Kutschfahrt durch Marrakech angesagt, vorbei an Läden voller buntem treiben, Villen, dem Königspalast, engen Gassen des Souks und durch das Judenviertel wieder zurück zur Medina.

Noch einmal wandern wir zum Platz der Gehängten mit seinem Treiben, man sieht Schlangenbeschwörer mit Kobras, Männer in Frauenkleidern die den Bauchtanz vorführen, Gaukler, Märchenerzähler, Musikgruppen mit ihren Trommeln und Gesang und den vielen Händlern, und wehe man wird entdeckt beim photographieren heißt`s auch gleich bezahlen.

Angeboten wird fast alles was man sich nur vorstellen kann, von Papiertaschentüchern (Einzelpackung) alten Schrauben, Beschlägen, Zahnprothesen, Hennabemalung, Kekse, Arganöl, usw.

Wir begeben uns in die Gassen der Garküchen mit ihren verschiedenen Speisenangeboten, Fischstände, Grillstände und Schmorgerichte wie Leber, Zunge und Geisskopf und anderes Zeug, wir essen heute Gegrilltes.

Ich werde von Senegalesen verfolgt mit Uhren von Bulgari, Gucci, Rolex und Handys von Samsung, ich kaufe 3 S6 Samsung Handys um 2500 Dirham (werde sie wohl weiterverkaufen, mit Gewinn hoffentlich).

Wir trollen uns durch das Wirrwarr von Motorrädern, Leuten und Karren  nach Hause und hören noch bis spät in die Nacht den Lärm des Treibens.

Freitag, 18.12.2015

09:00 Abfahrt, unser Ziel ist dir Provinz Taroudant mit gleichlautender Stadt.

Die Strecken geht über den Tizi-n-Test Pass mit 2092 m Höhe, eine Fahrt durch Schluchten, engen Tälern und Dörfern aus Lehmbauten an steilen Hängen und über schlechte Straßen nach Tahanaoute - Asni - Iguer bis Taroudant. Überall der viele Müll neben den Häusern und der Straße, zusammengefallenen Häusern, desolaten Gefährten, Gassen die als solche nicht zu bezeichnen sind lassen das Gefühl aufkommen man befinde sich in einer anderen Zeitepoche.

Auf der Paßhöhe machen wir Rast und gönnen uns  eine Berberomelette mit Marrok.-Salat (Eierspeise mit Tomaten)

Nach endlosen Serpentinen und staubigen Abschnitten erreichen wir die Hauptstraße und fahren bei Finsternis, unbeleuchteten Fahrzeugen, vielen Leuten mit unbel. Rädern ( ein Horror !!) unserem Ziel entgegen.

Stellplatz wird angefahren und schon ist eine Kutschfahrt in die Stadt angesagt, aber ohne uns. Sîst Biertime !! und Hundespaziergang.  

 

 

Samstag, 19.12.2015

 

 

 

Monis Geburtstag.

Um 08:00 standen alle Tourteilnehmer vor der Womo-Tür mit Blumen, Kuchen u. Torte, viele Glückwünsche und Gelaber. Auf ging`s Richtung „TATA“, nach 5 Km war`s für mich Schluß, die Automatikschaltung spielte verrückt und es ging nichts mehr. ADAC anrufen – Rückruf aus AGADIR, der Abschleppwagen kommt, aber vielleicht Nachmittag oder Morgen (Sonntag), es heißt warten und die Gruppe wird zur weiterfahrt verabschiedet, wir kommen nach „Inshalah“ (wenn Gott will).  Ich habe Internetverbindung und suche 2 Stunden nach Lösungen, aber nichts. Irgendwann dann eine Idee, ein Versuch – es klappt, das Getrieben läßt sich von Hand schalten.

Mit 2 Std. Verspätung rasen wir hinterher, Abschleppwagen abbestellen und Irgendwann holen wir die Gruppe wieder ein, welche Freude – auch für uns. Die fahr geht weiter über ein 100Km langes Hochplateau (1200 m) mit grandiosen Felsformationen und Berge aber alles Wüstenähnlich – ohne Bewuchs, nur kahl aber im prächtigen Farbenspiel.

18:00 Uhr, wir treffen in TATA ein, der Stellplatz ist von Mauer umgeben und eine große Betonfläche, Strom Wasser und WC ist vorhanden. Moni schmeiist noch eine Party mit Hauswürstl, Käsewurst, Almkäse und natürlich Wein, irgendwann ist dann Schluss und es wird Ruhig.

Hoffentlich läuft die Schei…… Karre morgen oder was kommt noch alles ?

 

 

Sonntag, 20.12.2015

Der Muezzin weckt uns, wir haben Zeit, um 09:00 ist Abfahrt.

Gott sei dank das Auto funktioniert!

Die Strecke geht heute von TATA über Tissinnt bis FOUM – ZGUID eine Ortschaft am Fuße eines Berges, natürlich in der Wüste.

Wir haben einen schönen Platz in einer Oase unter Palmen.

Die Fahrt ähnlich der Gestrigen, nur Wüste, Steine Berge, sonst alles OK, das Auto hält immer noch

aber ein Bauchweh bleibt.

 

 

Montag, 21.12.2015

 Wir verabschieden uns von Fourum Zguid und fahren auf einer beeindruckenden Strecke in das kleine südmarokkoanische Städtchen Agdz.

 

Die grandiosen Landschaften sind unglaublich, Wüste pur aber die Fahrt ist der reine Horror heute, Straße kaputt, riesige Löcher, kein Asphalt und viel Staub, das über ca. 50 Km.

Unterwegs sehen wir viele erbärmliche Dörfer, Häuser sind verfallen, überall Schmutz und Müll, viele arme Leute.

Die Bewohner haben sich schon einige Zeit in ihrem Aussehen verändert, viel grobschlächtiger und ganz schwarz, das moderne ist verschwunden, wir bewegen uns seit 200 Km entlang der Algerischen Grenze.

Am Nachmittag erreichen wir AGDZ.  Unser Stellplatz ist in einer Oase in einen Palmenhain am Rande der Stadt gelegen das wir schon vom letzten mal kennen und beenden für heute den Tag.

Für Heute ist nicht mehr viel vorgesehen und somit lassen wir den Tag mit Rückblicken zu Ende gehen.

Morgen haben wir einen Ruhetag.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dienstag, 22.12.2015

Heute haben wir Ruhe- oder Besichtigungstag in Agdz.

 

Wir wandern in die Stadt tätigen verschiedene Einkäufe, besichtigen die Handwerkerläden und trinken Tee.

Für den Abend haben wir ein gemeinsames Grilliren vorgesehen und es wird noch Fleisch für Brochette und Kefta gekauft, jeder macht irgend einen Salat .

Die Tische werden gerichtet, aufgedeckt, der Grill angeheizt und los geht’s, natürlich mit Lichterkette und beleuchteten Weihnachtsbaum – es wird spät.

 

Mittwoch, 23.12.2015

 

Heute liegt eine längere Etappe vor uns, ca. 280 KM.

 

Abfahrt ist um 09:00 Uhr, wir fahren ins Kasbah-Hotel „ TOMBOUCTOU“ in der Sandwüste am ERG Chebbi bei Merzouga . Es ist wieder eine Landschaftliche wunderschöne Wüstenstrecke durch einige Dörfer in denen gerade Souk ist.

 

Unser Wüstenerlebnis beginnt bei Ankunft mit einem reichhaltigen Buffet und Trommelklängen.

 

 

Donnestag, 24.12.2015

Heute Morgen haben wir 10° Grad bei leichter Bewölkung,

Eindruck als sei es Weihnachten aber es ist heute Heiliger Abend.

Es ist 07:30 und wir begeben uns ins Hotel wo uns ein Frühstücksbuffet mit vielen feinen Köstlichkeiten erwartet, jetzt kann der Tag beginnen.

Die Sonne zeigt sich auch bald und es ist auch gleich ein bisschen wärmer, so um die 20° Grad das kann man aushalten.

Wir beschließen gemeinsam Kaffee und Kuchen einzunehmen, es ist ja bereits 14:00 Uhr, die Tische werden gerichtet, die Stühle herangeschleppt, Kuchen aufgedeckt und los geht`s, Wolfgangs Womotür geht auf und zwei Weihnachtsmänner mit Zipfelmütze und Palmenrute kommen heraus.

Es gibt auch eine Bescherung für alle, eine Flasche Wein und Christstollen für alle, schöne Überraschung von Idris und Wolfgang.

Für den Abend besteigen wir die Kamele und reiten in die Sanddünen hinaus bis die Sonne mit einem herrlichen Schauspiel untergeht, bei Dunkelheit reiten wir zurück zum Lager wo uns ein Lagerfeuer, Tee und Marokkanische Trommelklänge erwarten, Heiliger Abend der ganz besonderen Art, Anschließend geht’s zum Abendbuffet.

 

Frohe Weihnacht.

 

 

Freitag, 25.12.2015

 

 Heute Morgen am Weihnachtstag haben wir 4° Grad, es ist frisch sieht aber nach einem schönen Tag aus.

Wir haben Ruhetag, erst zum Frühstück dann ein kleiner Spaziergang mit Dani der wie immer etwas Faul ist und nur sein Geschäft erledigt und dann zurück will.

Für heute haben wir ein bar Quad gebucht, wir unternehmen eine Wüstentour durch die Dünen.

Kurze Einweisung und los geht’s in die Wüste, rasant brausen wir rauf und runter und ich bekomme auch bald einen Rüffel ob meiner rasanten Fahrweise die aber nach einiger Zeit wegen meines guten beherrschen des Fahrzeuges toleriert wird, das Adrenalin muß rauschen.

Es gibt herrliche Ausblicke und Eindrücke ob der imposanten Gegend und dann sehen wir richtige Oasen so wie man sie sich vorstellt, Unglaublich die Lage, rundherum Dünen und in einem kleinem Tal grüne Palmen mit Nomadenzelten darunter, es gibt auch Wasser.. Wir machen eine Pause und genießen den Marokkanischen Tee.(Pfefferminz-Tee mit viel Zucker,“ Berberwhisky“) Wir kommen alle ohne Unfall nach Hause und sind geschlaucht und müde.

 Heute genießen wir zum letztem mal das Abendbuffet den Morgen verlassen wir unser Lager beim Wüstenhotel „Tombouctou“.

 

 Wir fallen ins Bett !

 

 

Samstag, 26.12.2015

 

 

 

Heute etwas frischer als Gestern aber es wird wieder schön werden so um die 20° Grad Mittags.

Nachts haben wir Besuch bekommen, Lukas, der Sohn von Katharina und Erwin die aus Schaffhausen dabei sind, wir kennen sie schon lange.

Nach dem Frühstück um 10:00 verlassen wir unser Wüstencamp und fahren ca. 3.5 Km weiter in ein anderes Camp das am Erg Chebbi einer 150 Meter hohen Düne liegt, das Camp „Brahims“.

 Gerhard, Erwin und ich beschließen die Düne zu besteigen wobei Gerhard mit den Kurzschi abfahren möchte was man aber nicht als Abfahrt bezeichnen konnte, es war mehr ein zähes rutschen.

 Der Anmarsch und Aufstieg hatte es aber in sich und wir kamen ganz schön ins schwitzen, einen Schritt nach vor einen halben wieder zurück.

Zurück im Camp musste erst ein Bier her und die Schuhe aus.

 Für heute ist der Tag gelaufen und es kocht mal wieder jeder sein eigenes Menü zum Abendessen.

 Morgen fahren wir mit einem Kleinbus nach Meski auf den Souk(Markt), vielleicht ist noch eine kleine Wanderung am Nachmittag angesagt ?

 

 

Sonntag, 27.12.2015

 

 Heute Sonntag Morgen, wir haben 3° Grad ziemlich kühl aber der Morgenspaziergang mit Dani muß sein.

Ein kleiner Junge mit einem Wüstenfuchs ist bei uns im Camp, wahrscheinlich um in zu zeigen und ein bar Dirham zu bekommen.

Um 10:30 ist eine Fahrt nach Rissani angesagt, heute Sonntag ist Souk (Markt), sicher einer der größten Orientalischen Souk den es in Marokko gibt.

Eine Abenteuerliche Fahrt beginnt in einem alten Mercedes Kleinbus, 14 Personen incl. Fahrer müssen mit auf die Reise quer durch die schwarze Wüste über Stock und Stein, durch ausgetrocknete Flußläufe abseits der Straße durch Hinterhöfe Rissanis um der Polizeikontrolle vor Rissani zu entgehen,

Die Fensterscheiben sind mit Vorhängen bedeckt damit der Blick ins Innere verborgen bleibt, Wolfgang am Vordersitz bekommt ein Tuch von Karin um den Kopf um ihn als Einheimischen Mitfahrer auszuweisen. Marokkanische Gesetze verbieten solche Private Transporte mit Touristen.

Wir kommen unerkannt in Rissani an und wandern als gleich durch die vielverzweigten Gassen des Souks. Ein unglaubliches Erlebnis mit vielen Eindrücken des orientalischen Marktlebens.

Alles ist irgendwie gruppiert, Handwerker, Obst u. Gemüse, Bekleidung, Gruselgasse (Fleischer mit Kamel, Schaf, Ziegen u, Rindfleisch). Es ist ein buntes Treiben von Verkaufen, Handeln, Informationsaustausch, es drängen sich Leute mit Fahrrädern, Handwagen, Motorrädern und bepackte Esel mit Reiter durch die engen Gassen. Man muß immer voll konzentriert unterwegs sein um nicht angefahren oder umgestoßen zu werden.

Es gibt einfach alles zu kaufen was man sich nur vorstellen kann, lebende Hühner, Kamelfüße u. Köpfe, Parfüms, Uhren, Handys, Friseure schneiden Haare, Schneider an der Nähmaschine und Blutverschmierte Fleischer zerteilen alle möglichen Fleischsorten.

Wir sehen eine riesen Fläche mit Eseln die begutachtet probe geritten werden, also ein Eselpuff.

Der Wasserverkäufer mit umgehängten Ziegenbalg gefüllt mit Wasser, goldenen Becher und seiner schrillen Glocke ist in den Gassen des Souks unterwegs um Trinkwasser anzubieten.

Um 13:30 ist die Rückfahrt angesagt und wir begeben uns zu unserem Bus, wir können es fast nicht glauben aber er ist im hinteren Teil vollgepackt mit Gemüse (Möhren Rettiche) und sonst allerlei Zeug und auf dem Dachträger türmen sich Waren aller Art, unter den Sitzen sind Eierlagen offen zusammengeschnürt, am Einstieg der Beifahrerseite sind Obstsäcke, er ist bereits ohne uns total überladen und so zwängen auch wir uns noch in das Fahrzeug.

Auf dem Weg zurück ins Wüstencamp besuchen wir noch eine Teppichhändler der unbedingt seine Ware an die Leute bringen möchte, es kauft niemand.

Ein Spaziergang mit den Hunden ist noch angesagt und nachher noch selbst gekocht.

 

Schluß für Heute, gute Nacht.

 

Montag, 28.12.2015

 

Heute Morgen ungefähr 2°, ca. 20° sind heute zu erwarten. Wir haben derzeit  0 -3 Grad in der Nacht und im Sommer ist es hier locker um die 55 Grad über null.

Heute unternehmen wir eine Wanderung entlang der Oase in einem Palmenhain wo zwischen den Palmen allerlei Gemüse angebaut wird außerdem sehen wir einige Fogaras (gespeiste Wasserstellen) aus dem die Frauen von Hasli Labid mit Kanistern ihr Wasser schöpfen.

Die Oasen werden von Wassergräben durchzogen die ebenfalls von den Wasserstellen gespeist werden wobei jeder Besitzer nach einem genau festgelegten Plan der im Grundbuch eingetragen ist für eine bestimmte Zeit Wasser für seinen Garten ableiten darf das genau geprüft wird.

Unser Ziel ist die Auberge Mohjut (Hotelanlage) in der sich sogar ein Swimmingpool befindet, wir machen hier Rast und trinken und erholen uns von der eigentlich anstrengenden Wanderung durch Sand und über Dünen.

Auf dem Nachhauseweg besuchen wir noch einen Touristenladen mit allen erdenklichen Krims-Krams für Touristen, alles fürchterlich verstaubt.

 Für den Abend ist noch ein gemeinsames Marokkanisches Essen angesagt wobei die Auswahl beschränkt ist

Dienstag, 29.12.2015

Temperaturen sind wie immer um diese Zeit etwa gleich, (3°/20°/17°)  heute ist für ein bar von uns Ruhetag da nicht alle an der Jeep-fahrt zu den Felsen mit den Fossilien teilnehmen. Es wird mal das Womo gesaugt und von dem vielen Staub und Sand befreit.

Mittwoch, 30.12.2015

 

 

Die Temperatur heute steigt etwas und Mittag sogar auf 23°.

Wir verlassen unser Camp und weiter geht`snach Rissani und Erfoud , die Hochburg der Sahara wo wir eine Fosilienfabrikation in Erfoud besuchen und dann zu unserem Wüstenhotel „Xaluca“ fahren.

Hinter dem Hotel haben wir eine große Fläche und wir stellen uns jeder nach seinem Geschmack irgendwo hin. Es ist heiß und so muß die Markise heraus, anschließend wird die riesige Anlage inspiziert und der Pool von mir ausprobiert aus dem ich nach einer Länge auch gleich wieder herauskam - pures Eiswasser.

Um 19:30 gibst Abendessen, natürlich wieder in Buffetform und so ähnlich wie im vorigen Hotel. 

 

 

 

Donnerstag, 31.12.2015

 

Silvester im Wüstenhotel 

Am Morgen etwas kühl aber nach dem Morgenbuffet scheint die Sonne schon wieder und es ist warm.

Wir genießen die Sonne und begeben uns zum Hallenbad und Whirlpool, ein Saunagang oder Haman wird wegen des hohen Preises nicht genutzt.

Um 18:00 wollten wir bei Wolfgang Grog trinken den ich aber in einen Jägertee umgewandelt habe, Wolfgang wollte nur heißes Wasser mit weißen Rum ausschenken das ja nicht besonders schmeckt. Kamelmilch die am Vortag von Karin gekauft wurde wird Degustiert - schmeckt wie Kuhmilch.

Um 19:00 Uhr begeben wir uns zum Buffet, ist aber nicht - erst um 10:00 ist Silvesterstart. Die Anlage ist überall beleuchtet, viele Feuer brennen und geben eine super Stimmung.

Um 10:00 geht`s los, ein eigener Tisch für uns ist gedeckt, die Crevettensuppe und Vorspeise Crevetten werden serviert dann geht`s los zum Buffet.

Eine Berber Musikantengruppe maschiert mit Trommelklängen und höllischen Lärm herein und es wird getanzt, geklatscht und die Party geht los.

Mitternacht gibst 12 Trommelschläge und es wird versucht 12 Stk. Trauben während der Trommelklänge zu verspeisen, soll nach Spanischen Brauch Glück bringen - leider sie waren zu groß für mich.

Wir begeben uns zu unseren Womo`s wo wir noch ein Feuerwerk loslassen und mit Sekt anstoßen, sehr zu mißfallen von Dani.

 

 

 

 

 

Freitag, 01.01.2016

 

Leider verlassen wir heute wieder bei warmen Wetter unser Wüstenhotel "Xaluca" 

Das aufstehen war um 08:00 nicht so schwer und ein letztes mal genießen wir das heute besonders feine Frühstücksbuffet.

Um 10:00 ist Start Richtung Midelt am hohen Atlas.

Entlang des Ziztal`s fahren wir durch traumhafte Gebirgsgegenden und überqueren 2 Gebirgsübergänge mit 1700 Meter Höhe, durfahren den Legionärstunnel und besuchen in Rich den Souk. Es gibt Brathuhn zu Mittag.

Im Souk wird Obst(Mandarinen) und Gemüse, Nüsse und Oliven eingekauft, unglaublich, 250 Gramm Oliven kosten 7 Dirham (70 Cent).

Weiter geht's entlang eines Stausees in strahlend blauer Farbe, ein Wasserreservoir für die heiße Zeit im Sommer. Bis jetzt noch kein Regen oder Schnee, sieht nicht gut aus für dieses Jahr.

Um 17:00 Uhr erreichen wir unser Camp nach Midelt, es ist frisch und es wird nachts kalt werden aber wieder ein schöner Tag  mit viel Sonne.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Samstag, 02.01.2016

Heute Morgen haben wir ca. 3° Grad und es weht ein eisiger Wind.

Wir haben vor die Bergwerksstadt Mibladen und Aoli mit einem Kleinbus zu besuchen, Abfahrt ist 09:30 Uhr.In Mibladen und in Aoli wurden früher Blei abgebaut.Die Anlagen waren von  1926 bis 1975 in betrieb und wurden von den Franzosen gebaut. Heute sind die Anlagen nur mehr Ruinen  und werden von Touristen besucht.Hier werden viele Mineralien ( Azurit, Malachit, Coelestin, Baryt,  und viele Erzmineralien) gefunden die von den Einheimischen an die Touristen verhökert werden.

 

Aouli war zwischen 1926 und 1975 das zweitgrößte marokkanische Bleierz-Bergbaugebiet. Im Zuge des Bergbaues wurden zunehmend auch Interessante Mineralien gefunden. Das Bergbaurevier Aouli ist bekannt für das Auffinden von  Azurit, Malachit, Galenit, Baryt, Coronadit und Fluorit. Weltweit bekannt ist Aouli auch wegen der Achat vorkommen. Diese Achate zeichnen sich durch eine kontrastreiche Bänderung aus. Wir fahren durch einen Canyon mit dem Fluß Moulava in dem sich links und rechts alte verfallenen Bergwerksgebäude befinden die vereinzelt von Personen(Familien) bewacht werden.Es gibt noch Hängebrücken und Stahlbrücken die zum Transport des Erzes die Schlucht überqueren.

Am Ende der Straße die in einer Arbeitersiedlung hoch oben endet steigen wir ca. 650 Treppen abwärts zu Boden der Schlucht wo uns die Fahrzeuge zu Heimtransport erwarten,

Um 19:00 Uhr haben wir quasi unser letztes Abendessen im Camp, unsere Marokkotour geht leider viel zu früh zu Ende.

 

 

 

 

 

 

Montag, 04.01.2016

Es ist wieder etwas wärmer geworden ca. 10° Grad, Wolfgang und ich fahren in die Iveco Werkstätte zur Reparatur die sich auf Grund des fehlenden Werkzeuges und der Inkompetenz der 5 Leute die daran arbeiten etwas hinzieht, mein Unterbodenschutz muß daran glauben da wir ja noch bis Moulay Bouselhamm auf den Campingplatz wollen - es geht an den Atlantik.  Unterwegs wird nochmals Pause gemacht, ich lasse das Womo für 60 Dirham und ein bar Geschenke reinigen - Pech gehabt, 15 Minuten später regnet es und bei den Schlammstrassen ??

Hier auf dem Platz waren wir schon im April und hier habe ich auch meine Achillessehne gerissen. Ein riesiger Platz der direkt am Meer an einer Lagune liegt aber vernachlässigt und schlampig.

Es regnet und stürmt so verschwinden wir alsbald ins Wohnmobil.

 

 

 

 

 

Dienstag, 05.12.2015

Wir hatten eine stürmische Nacht, es hat die ganze Nacht geregnet und Stark gestürmt, das Womo hat gewackelt. Die Temperatur ist aber Heute angenehmer, die Luft ist auch wieder feuchter und man hat nicht mehr den trockenen Mund. 

Wir spazieren durch die Ortschaft, besuchen den schmutzigen Souk und sehen uns den Strand an der heute eine starke Brandung hat. Für den Abend haben wir heute etwas besonderes vor, ich richte eine Platte mit österr. Speck und Wurst vor, koche Glühwein und richte eine Finnenkerze ( ein Holzstock eingeschnitten, der angezündet wird) her der für die Wärme und Beleuchtung sorgt. Wir sitzen lange bis wir geräuchert sind, es regnet wieder.

 

Mittwoch,Donnerstag 06.-07.12.2015

Ein schöner frischer Morgen, ca. 7° Grad und strahlend blau.

Nach dem Ende unserer schönen Marokkotour  genießen wir die Sonnenstrahlen, Mittags die Wärme und lassen dem Herrgott einen schönen Tag sein.

Ein Spaziergang durch Moulay Bouselhamm und zu Strand ist auch noch vorgesehen aber mehr nicht. Faulenzen ist angesagt.

Morgen werden wir Moulay Bouselhamm verlassen über Asilah nach Ceuta fahren, wir verlassen  mit Wehmut Marokko und denken bereits jetzt auf ein wiedersehen.

Freitag,08.01.2016

Heute Morgen ist es soweit, wir werden Marokko mit Wehmut verlassen und eine schöne Reise mit vielen Eindrücken, Erkenntnissen und gemeinsame Erlebnisse gehen zu ende.

Wir verabschieden uns von Bruni und Günther die noch 2 Monate hierbleiben werden und machen uns mit 3 Wohnmobilen auf den Weg zur Ferry in Ceuta.

Wir kommen an der Grenze an und finden wieder ein wahnsinniges Chaos vor, hunderte Taxis warten auf rückkehrende Marokkaner mit ihren Gepäckstücken, und wir reihen uns in eine 3 Spurige 500Meter lange Schlange ein, warten und Ruhe bewahren ist angesagt aber leichter als getan, wir werden belagert und bedrängt von Leuten die Formulare für die Grenze zum ausfüllen anbieten, von Jungen die versuchen unter das Auto zu kommen um die Grenze zu passieren.

Nach zig Kontrollen haben wir es nach 2 Stunden geschafft und wir warten auf das einschiffen auch noch mit 3 Kontrollen um mögliche Einwanderer ab zuhalten mitzureisen.

Abfahrt um 17.30 Uhr, um 19:00 treffen wir am Campingplatz in Tarifa ein,bestellen uns alle eine Pizza und Spanischen Wein, um 11:30 ist die Bettschwere erreicht.

Samstag, 09.01.2016

Wir haben bemerkt das wir in Europa sind, es hat die ganze Nacht gestürmt und geregnet, es ist ziemlich frisch.

Die letzten Besprechungen mit Wolfgang bezüglich der Messe in Stuttgart  an der wir teilnehmen werden getätigt dann verabschieden wir uns von Ihm und dem letzten die noch geblieben sind, Karin und Holger die in Málaga in Spanien leben und los ,geht die Reise in die Heimat.

Von Tarifa über Sevilla bis nahe Càceras auf einer Tankstelle neben der Autobahn, es ist empfindlich kalt geworden, ein Spaziergang noch mit Dani und wieder ein normales Essen - es gibt Lammfilet mit Kartoffel und gem. Salat.

Gute Nacht

Sonntag, 10.01.2016

Es hat wieder die ganze Nacht geregnet und gestürmt und bitter kalt, aber wir sind ja auf Heimfahrt.

Die Strecke ging Heute von Valdesolar bis Quintana del Puente.

Unser Stellplatz direkt neben dem Friedhof, es ist sehr ruhig, eine sterbendes Dorf, hat früher sicher bessere Zeiten erlebt.

 

Montag, 11.01.2016

Das Wetter verfolgt uns weiterhin, ab Mittag kommt aber die Sonne heraus, der Wind bleibt.

In San Sebastian ist uns ein kleines Mißgeschick bei der Navigation passiert, war aber nicht so schlimm nur ein kleiner Umweg oder andere Strecke.

Heute fanden wir unseren Nachtplatz bei einer kirchlichen Einrichtung der Barmherzigen Schwestern mit Schule und Altersheim, St. Vincent de Paul.

Dienstag, 12.01.2016

Nach abfahrt von unserem Stellplatz gab unser Getriebe des IVECO den Geist aus, es ist defekt.

Wir verständigen den Abschleppdienst, wir werden in eine IVECO-Werkstätte nach Bordeaux abgeschleppt, beziehe ein Hotelzimmer und warten auf die Reparatur um die Heimfahrt fortzusetzen, somit beenden wir hier unsere Lifeberichte von unserer Marokkoreise.

Ich werde die Marokkoreise unter Reisen - Marokko 2016 neu auflegen.