Dienstag, 21.05.2019

 

Anamur -  Erdemli

 

Wäre nicht viel zu sagen bis Erdemli, wir fanden einen Platz direkt am Meer zum Übernachten.

Leider am Morgen nach dem Frühstück fertig zum Starten, Zündschlüssel drehen und fürchterliche Alarmtöne und verschiedenen Störmeldungen auf der Anzeige und nichts rührte sich.

Nach etlichen verschiedenen Versuchen läuft die Maschine.

Es gibt nur eine Entscheidung auf dieses Motorproblem und die heißt Abbrechen und auf dem schnellsten und kürzesten Weg zurück nach Europa was dies auch immer heißen mag, sofern dies noch möglich ist. Hier in der Türkei kann niemand unser Problem lösen.

Also Abbruch unser Reise und somit brechen wir auch unseren Reisebericht mit heutigen Tag ab.

Allen die mit dabei waren ein danke fürs lesen und mitfahren bis auf ein nächstes mal.

 

 

Moni und Peter

Sonntag, 20.05.2019 – 21.05.2019

 

Manavgat – Anamur

 

 

Von unserem Camping bei Kizilot / Manavgat und fahren weiter auf der D400 vorbei an Hunderten Hotelanlagen die wie aufgereiht der Küste bei Alanya, Gasipasa entlang stehen und sich in ihren Stilen und architektonischen Bauweise übertreffen.

Bei Yakacik verlasen wir Antalya und kommen in die Provinz Mersin. 

Riesige Bananenplantagen prägen nun das landschaftliche Bild. Während früher an weiten Teilen der Türkischen Mittelmeerküste Bananen angebaut wurden, sind heute viele Plantagen verschwunden.

Die Straße steigt wieder mal in unzählig vielen Kurven und windet sich entlang der Steilküste bis hinab nach Anamur. Neben der Straße immer wieder kleine Rastplätze mit Bananenständen, Teeküchen und Restaurants.

6 Km nach Anamur erreichen wir unseren (sogenannten) Campingplatz der sich direkt neben der alten Kreuzritterburg Mamure Kalesi und Strand befindet.

 

Wir sind die einzigen Gäste.

6 Km nach Anamur erreichen wir unseren (sogenannten) Campingplatz der sich direkt neben der alten Kreuzritterburg Mamure Kalesi und Strand befindet.

Wir sind die einzigen Gäste.

 

 

Die Burganlage Mamure Kalesi die zu Zeiten der Kreuzzüge als Lazarett für die in blutigen Kämpfen geschundenen Ritter aus dem Heiligen Land diente wird Heute besichtigt, über einen Meerseitig gelegenen Steig erreiche ich den oberen noch nicht renovierten Teil der Anlage, den im Bau befindlichen Teil durfte ich nicht betreten ich könnte mich ja als einziger Tourist verletzen.

Mittwoch, 17.05.2019 – 19.052019

 

Andriake – Manavgat

 

Nach faulenzen und nichts tun machen wir uns wieder auf den Weg ohne Ziel.

Natürlich fand ich wieder eine Straße der besonderen Art und zwar Eng, Kurvig, und Steil und dann noch wegen Asphalt-Arbeiten gesperrt und trotzdem schön.

 

Hier sehen wir sie wieder, die netten Trinkstellen in allen Varianten in unregelmäßigen Abständen neben der Straße, gespeist aus Rohren oder einer Quelle.

 

Diese Wasserstellen findet man in der ganzen Türkei.

Kemer und Bedibi  der Touristenhochburgen müssen wir natürlich auch durch.

 

Ein Eis (Glace) wäre jetzt gut wenn nicht das Problem der Verständigung  uns Sorgen bereitet, wir keine Türkischkenntnisse, was uns aber auch nicht hilft den hier wird seit neuesten auch Russisch bedient ohne Engl. und Türk. zu sprechen und das ist nervig den es fehlt auch noch die Türkische Liebenswürdigkeit.

Über diesen Berg müssen wir nicht aber über den Pass, es ist der Olypus mit 2.365 Metern Höhe auf dem man von Antalya ( 2.320.000 Einwohner) aus mit der zweit längsten Bahn Europas für 65 Euro hoch kann, Heute haben wir leider Höhenangst.

Die Temperatur ist bereits wieder weit über 30 ° angestiegen das heißt Fenster auf oder Klima an.

 

Wir entdecken natürlich wieder eine Abzweigung nach Olympos  und zu den uns bekannten Chimaira (brennender Stein) bei Cirali  die wir bereits kennen.

Irgendwann erreichen wir dann Manavgat und uns ``bekannten``  Campingplatz 

Ein paar Mitbewohner

Mittwoch, 15.05.2019 - 16.05.2019

 Andriake

 

Wieder ein herrlicher Morgen den wir gleich mit einem Strandspaziergang und einem kühlen Bad beginnen.

Wir erkunden die Gegend, beobachten die Arbeiter beim renovieren Ihrer Schiffe.

Hier im Hafen liegen an die 60 Ausflugsschiffe und warten auf Touristen die mit Bussen gebracht werden. Wir konnten beobachten das es meisten Russische oder Ukrainische Touristen sind.

 

Die Ausflüge gehen meist nach KEKOFA, SAHIKENT, KAS u.v.m.

Dienstag, 14.05.2019

 

Fethyie – Andriake bei Demre

 

Es wird wieder ein heißer Tag, nach dem Frühstück geht’s los.

Das blau schimmernde Mittelmeer zur rechten Hand, die Gipfel des Taurus Gebirge auf dem noch Schnee zu sehen ist, links dichte Wälder neben der Straße, durch Dörfer der Teke-Halbinsel.

 

In Küstennähe verläuft der Lykische Weg, ein ca. 500 Km langer Fernwanderweg entlang der Mittelmeerküste.

 

Die Mittagssonne brennt schon um diese Jahreszeit erbarmungslos herab und lässt die Tomaten in den vielen Gewächshäusern gedeihen.

Wir erleben unglaublich schöne Aussichten auf das blaue Meer und den vielen Buchten neben der Strasse. Kurz vor Demre entdecken wir die ersten Ruinen von MYRA direkt neben der Straße.

Wir erreichen Andriake den Antiken Hafen von MYRA der Provinz Antalya, an der Flussmündung des Andrakos gelegen.

http://www.reiseinfo-tuerkei.de/Sehenswuerdigkeiten/Lykische_Kueste/Andriake.htm

 

Hier in diesem Paradies auf einem kleinen sogenannten Campingplatz werden wir wie so oft zuvor ein bisschen verweilen.

 Hier in diesem Paradies auf einem kleinen sogenannten Campingplatz werden wir wie so oft zuvor ein bisschen verweilen.

Montag, 13.05.2019

 

Fethyie

 

 

Wir hatten eine ruhige Nacht in einer Seitenstraße (Siedlung in Calis).

Für Heute ist ein Stadtbummel angesagt mit verschiedenen Erledigungen wie Maut-karte besorgen und der Besuch beim Türkischen Barbier.

Hier in Fethyie findet man kaum Unterschiede zu europäischen modernen Hafenstädten.

Es wird hier kaum Kopftuch getragen, die Leute laufen in kurzen Hosen oder Röcken, leicht bekleidet oder Männer mit nacktem Oberkörper umher. Es gibt viele Engländer die hier leben und meist ein Haus oder Wohnung besitzen, vereinzelt begegnet man Deutschen Touristen.

Unsere E-Bike sind ausgeladen und los geht’s ca. 3 Km auf modernem Radweg in die Innenstadt, vorbei an riesigen Parkanlagen, Vergnügungsparks, Kaffees und Restaurants direkt am Hafen, die Quais belegt mit hunderten Schiffen Privat oder Kommerzieller Art.

Die Post zum Kauf der Vignette wurde trotz des vielen Verkehrs schnell gefunden und der Barbier ebenso.

Wir genießen und beobachten das bunte Treiben am Quai und genehmigen uns eine Erfrischung, das Bier ist für türk. Verhältnisse nicht gerade billig, kostet doch eine Flasche (0.5 lt) umgerechnet 4 Euro.

Zurück zum Womo und faulenzen in der angenehmen Wärme.

Abend verabreden wir uns zum Abendessen in einem etwas abgelegenen Lokal direkt am Strand.

 

Wir verabschieden uns von unseren Bekannten wollen wir doch Morgen ein Stück weiter.

Sonntag, 12.05.2019

 

Akyaka – Fethiye

 

Wir genießen unser Frühstück und stellen festNdass es bereits ziemlich warm geworden ist bei blauen Himmel.

Unser Ziel ist für Heute auch nicht so weit entfernt so dass wir den Tag gelassen beginnen. Wir müssen Wasser tanken und so stoppen wir wie an so vielen  Plätzen in der Türkei die eine Quelle oder Wasserhahn haben, natürlich ist auch eine Bretterbude vorhanden in der Cay und Köfte (Gehacktes) verkauft wird.

Aus diesem Tankstopp wurde ein längerer Aufenthalt mit viel Palaver und viel Tee und türk. Kaffee mit dem Budenbesitzer und einem Bus-Chauffeur.

Am frühen Nachmittag erreichen wir dann den Strand von Calis in Fethyie.

Für den Abend verabredeten wir uns dann mit einem Schweiz – Türkischem Ehepaar.

 

Es ist spät geworden, gute Nacht.

Samstag, 11.05.2019

Ören - 

Wir verlassen diesen ruhigen Ort und müssen leider wieder etwas zurück und über einen kleinen Pass dem Sakar-Pass, der am 15. Kilometer der Muğla-Marmaris-Straße beginnt, mit schönen Aussichten der es aber wegen der Straße in sich hat. Nach ca. 30 Km entdecken wir tief unten eine kleine vom Tourismus noch völlig unberührte Bucht mit ein paar Restaurants (Bretterbuden) und schmalen Kiestrand.  Wir wollen aber weiter bis AKYAKA. Der Blick auf den Golf von Gökova und die Ebene ist atemberaubend. Direkt am Fluss bei den Anlegestellen der vielen Schiffe die mit Touristen den Fluss befahren werden wir auf einem Parkplatz für 30 TL übernachten.

Da heute Samstag ist sind viele Türkische Touristen hier im Ort. Es gibt viele Restaurants, Bars und Souvenirläden.

Für uns gibt es heute leider nur mehr Simit Ringe (türk. Sesamringe) da wir unterwegs neben der Straße ausgiebige gefüllte Fladen Gösleme gegessen und Cay (Tee) getrunken haben. 

Es gibt GÖSLEME mit CAY (gefüllte Teigfladen)

In AKYAKA

Freitag, 10.05.2019 

Selcuk - Ören

Bis auf Hundegebell war es eine ruhige Nacht, gleich neben einer Strandhütte in der wir noch ein Abendessen bekamen zwar nur mehr gegrillte Hühnchen aber immerhin (27 Euro, nicht gerade wenig aber das Bier ist so teuer für 4 Euro).

Man geniest den langen Strand und den Spaziergang mit 6 Hunden. Wiedermal 3 Wohnmobile ein F und 2 NL.

Ein paar Km entfernt sind die Ausgrabungen von Ephesus und die Stadt Selcuk, Die Geschichte der Stadt ist eng mit dem antiken Ephesos verbunden. Selcuk ist ein Kernstück der türkischen Geschichte. Die Stadt Ephesos ist die antike Stadt, aus der das spätere Selcuk entstand.

 

 

Unsere Fahrt geht aber weiter über Bafa am Bafasee entlang bis ÖRE das etwas abseits liegt mit hohen Bergen im Hintergrund und noch wenig beeinflusst vom Tourismus. Die Strasse bis hier hin mit Auf und Ab, rütteln und schütteln war nicht gerade das Wahre aber da muss man eben durch.

 

Elektroroller überall wo man hinsieht, das ist Fortschritt.

Donnerstag, 09.05.2019 1000 Uhr

Keremkoy - Izmir - Selcuk

Ein wunderschöner Morgen erwarte uns.

Wir treffen einen deutsch sprechenden türkischen Mann der in unserer Stadt Schaffhausen gearbeitet hat. Wir sind zum Kaffee eingeladen.

Nach vielem Palaver machen wir uns endlich auf den Weg nach IZMIR auf einer Autobahn ähnlichen hervorragenden Strasse  die bereits ab der Grenze begann und die mann bei uns erst in dieser Qualität finden muss, neben der Strasse sind die Dörfer modern gestaltet alles sauber man könnte auch in Frankfurt sein. Wir sind überrascht ob der schnellen Entwicklung die hier die letzten Jahre gemacht wurde.

Unser Ziel in IZMIR wurde mit Hilfe des Navi schnell gefunden nur die Zufahrt war etwas beschwerlich da wir an vielen Werkstätten vorbei mussten die wie aufgefädelt neben der Strasse sind angeordnet sind. Ein englisch sprechender Türke war auch gleich Vorort dem ich unser Problem mitteilte., plötzlich diskutierten, beobachteten, bestaunten und bearbeiteten viele Türken unser WOMO. Letzt endlich bekam ich die Freigabe für die Weiterfahrt da das Problem nicht gravierend ist und ich ja auch die 330 Km Anfahrt bisher geschafft habe. Noch ein letztes Foto mit der Mannschaft und weiter gings, oh Schreck nach 20 Km die Erkenntnis meine Papiere liegen noch in der Werkstatt also wir müssen umkehren oder  ? ein Kleinbus hupte neben uns und der Beifahrer hielt meine Papiere in der Hand, das nennt man Service. 

 

Etwas spät erreichen wir SELCUK wo wir auf einem uns bekannten Platz am Meer neben einem kleinem Lokal nächtigen.

https://www.tripadvisor.de/Attraction_Review-g293976-d294540-Reviews-Efes_Antik_Kenti_Tiyatrosu-Selcuk_Izmir_Province_Turkish_Aegean_Coast.html

 

 

Mittwoch, 08.05.2019 0830 Uhr

Eceabat - Canakkale - Keremkoy

 

Ein ruhige Nacht abgesehen von den bellenden Hunden.

Die Fähre in Sichtweite, noch schnell eine Sim-Karte besorgt, ein Ticket für die Fähre um 60 TL (12 Euro) und schon gehts los. Nach 20 Minuten Ankunft in Canakkale durch die Stadt aber vorher noch zwischen zwei Autos steckengeblieben, Millimeterarbeit gefragt aber mit vielfacher Hilfe doch geschafft auf die Autobahn, oh nein, schon wieder meine Anzeige "Motor defekt" also wieder zurück in eine IVECO Werkstätte mit Händen und Füssen erklärt um was es geht. 2 Stunden, 3 Mann Arbeit mit Probefahrt Fehler gefunden aber nicht vor Ort Reparabel, nur in IZMIR (350 Km). Also weiter in der Hoffnung wir schaffen es soweit aber siehe da nach 150 Km immer noch keine Störmeldung.

Ein schöner Platz direkt am Meer zum übernachten wurde gefunden. Freunde wurden für Dani wurde auch gleich gefunden die mir dann beim Kochen die Sandalen verschleppt haben.

Wer eine Reise tut kann viel erzählen, aber es sollte auch mal genug sein.

Dienstag, 07.05.2019  0900 Uhr

Alexandropolis - Kesan - Eceabat

 

Heute wollen wir weiter aber vorher noch einige Einkäufe im Lidl Erledigen. Im Hintergrund sehen wir die schwarzen Wolken und beeilen uns mit dem Einräumen. Um ein paar Ecken und schmale Strassen und wir sind auf der Autobahn als unsere Amaturenanzeige wieder mal Motorschaden anzeigt und wie verrückt piepst, also unter einer Brücke halt und Kontrolle im Motorraum. Wir müssen in eine Werkstatt die wiederum kann uns nicht helfen und schickt uns über die Grenze in eine Türkische IVECO Werkstatt.

Vorbei an mürrischen Griechischen Beamten zur Türkischen Seite die wir auch gleich ohne Probleme passiert haben. Nach 30 Km beginnt eine halbstündige suche, Strasse rauf und runter und hin und her bis uns dann geholfen wurde und wir vor den berühmten Oto Garagen eine für uns eventuell zuständige fanden. Leider kann auch hier nicht geholfen werden so das wir weiter bis Eceabat fuhren um zu übernachten. Ein schöner Parkplatz wurde gefunden, so nun gute Nacht so bis um Mitternacht als es klopfte und die Polizei uns aufmerksam macht das wir hier weg müssen alo wieder auf und weiter bis in die Ortschaft.

 

Der Stellplatz nach dem Polizeiverweis

Moderne Türkei

Sonntag, 05.05.2019 - 06.05.2019

Alexandropolis

 

Nach einer ruhigen Nacht in Komotini nehmen wir die letzten 50 Km bis Alexandropolis in Angriff und treffen hier Mittags auf unseren alt bekannten Platz den ich schon aus den ersten Türkei-reisen im Jahre 1978 kenne ein. seit diesen vielen Jahren als er noch ein E.O.T. Campingplatz war hat er sich nicht geändert. Er wird nun von vielen Bulgaren besucht und vereinzelten Reisenden auf dem Weg in die Türkei. Wir werden hier einen Tag Rast einlegen und die letzten notwendigen Einkäufe (Wein,Fleisch usw.) bei Lidl für die weitere Reise  tätigen. Das Wetter ist Heute nicht besonders denn es regnet zeitweise und der Wind ist auch nicht ohne. Zum Abendessen gibt es Heute Souflaki mit Griechischen Bauern-Salat dazu Retsina-Wein.

Prost und gute Nacht.

 

 

 

 

Samstag, 04.05.2019 08.00 Uhr

Sonnenstrand WARNA - Komotini GR

 

Nach einer ruhigen Nacht unter Bewachung irgendwelcher Geheim-Polizisten die hinter unserem Womo mit einem Hightech-Bus ausgestattet mit ausfahrbarem Radar ebenso mehrere Kameras und Horchgeräten die ganze Nacht ihren Dienst versahen.

Wir besichtigten einige Plätze und kamen zu dem Entschluss das wir uns auf direktem Wege nach Griechenland begeben. Die Strände und Stellplätze gefielen uns absolut nicht . Zwischen hochmodernen und leeren Hotelanlagen fühlen wir uns auch nicht wohl .

Wir sind froh in Komotini angekommen zu sein und freuen uns Morgen auf Alexandropolis.

Freitag, 03.05.2019 08.00 Uhr

Corabia  - Warna

 

Ein wunderschöner Morgen und eine ruhige Donau erwartet uns Heute.

Nach dem Frühstück geht es auch gleich los aber erst noch das Womo hochgepumpt damit wir über die tiefen Löcher kommen und die Hauptstraße erreichen.

150 Km bis zur Grenze nach Bulgarien haben es in sich, es ist die reinste Rumpel und Schaukelfahrt mit immer wiederkehrenden Ausweichmanövern ob der vielen Schlaglöchern. 

Wir erleben die Dörfer, Land und Leute wie wir sie seit 1975 kennen, Desolat, Armselig, Schlampig, Schmutzig, Müllhalden außerhalb der Dörfer und viele Äcker gespickt mit buntem Plastik aller Art. Man bekommt für die Vignette viel zu sehen. Hier unten hat sich seit Nicolae Ceauscescu Zeiten nicht viel geändert oder getan. Viele alte Bauten und Kolchosen  von damals sind halb zerfallen,  aber es gibt auch viele Prunkbauten die neu entstehen. Junge Rumänen mit Nobelkarossen (Audi, BMW, Mercedes u.dgl.) sind überall zu sehen.

Zwischen ORSOVA und DROBETA liegt das eiserne Tor (Staudamm und Schleuse) von dem wir leider nicht viel sehen konnten da wir vertrieben wurden, wahrscheinlich könnten wir ja Spionage betreiben bei diesem Modernen halbzerfallenen und rostigen Objekt. Andere Länder andere Sitten.

Trotz allem erreichen wir die Donaubrücke bei GIURGIU nach RUSE in BG.

Natürlich kostete die Überfahrt extra 12 Euro Brückenmaut !! Hundsgemeine alte Brücke!

Ab RUSE gings dann auf der Schnellstraße bis WARNA. Durch ein paar grosse Löcher vorbei an Slums erreichten wir dann den berühmten Sonnenstrand, die Sonne schien nicht mehr.

bis Morgen.

Donnerstag, 02.05.2019 09.10 Uhr

Swinita - Orsova - Drobeta - Calafat - Bechet - Corabia

 

Ruhige Nacht und das Wetter sieht gut aus und los gehts. Immer der Donau entlang, links der Berg oder Felswand, rechts nicht viel Platz für Häuser und Garten aber vereinzelt vorhanden. Ab Drobeta gehts ein bisschen über Land, vereinzelte Dörfer liegen an der Strecke.  Die Dörfer sehen erbärmlich aus, Häuser zerfallen und verlassen, es wird aber auch gebaut. Viele der Autos haben Ausländische Kennzeichen(I,E,D,A).

Bei einer Pause fährt mir noch so ein blöder Betonmast in die hintere Stoßstange, man hat ja keine Rückfahrkamera.

In den grösseren Städten findet man überall den LIDL genauso hochmodern wie bei uns.

Unser Nachtlager für Heute schlagen wir an einem alten Kai direkt an der Donau auf, die Zufahrt war die reinste Geländefahrt und erforderte echt Konzertation um den großen Löchern auszuweichen.

Bis Morgen.

 

 

Wir trafen den Osterhasen

Mittwoch, 01.05.2019  09.30 Uhr

Mako - Timisoara - Deta - Moravita - Oravita - Moldova - Swinita

 

Es hat die ganze Nacht gegossen und jetzt sieht es auch nicht besonders gut aus. Frühstück, Hundespaziergang und auf gehts.

EU-Grenze kein Problem, noch eine Roviniette(Maut) besorgen und weiter, nächste Ortschaft - ich habe Zweifel ob der mir verkauften Vignette - richtig sie ist falsch. Also noch eine richtige kaufen(16 Euro statt 5 Euro).

Wir erreichen Moravita und es beginnt eine Horror-Strasse, schlecht geteert,Flickenteppich, tiefe Löcher und jetzt gibt es auch noch Gewitter und Starkregen, super. Ab Moldava entlang der Donau ist alles wieder gut.

Da es keine Campingplätze gibt und auch sonst der Platz neben der Strasse zu eng ist nehmen wir eine kleine Ausfahrt zum Nächtigen. Die Nacht ist ruhig da kein Verkehr nur die Bullen halten mal kurz hinter uns,fahren aber weiter.

Dienstag, 30.04.2019  11.00 Uhr

Csoconyavisonta -Barcs - Mako

 

Nun endlich ist es soweit nachdem das Wetter hier in Csoconyavisonta immer Schlechter geworden ist und die Temperaturen in den Keller gingen machen wir uns auf den Weg. Wir tätigen die letzten Einkäufe in Barcs und der Hund muss noch ein paar Injektionen ertragen bevor es endgültig losgeht.

Unser Ziel für Heute ist Mako, zur Strecke und Fahrt gibt es nicht viel zu sagen. Es ist 18.00 Uhr wir erreichen unser Ziel, der Nächtigungsplatz vor einer Kirche ist gleich gefunden. Noch ein paar Runden mit Dani, das Restaurant ist nicht weit. Mit der Bestellung haben wir Probleme , das Servierpersonal kann nicht Deutsch oder Englisch und wir nicht Ungarisch außerdem ist Sie begriffsstutzig. Das Bestellte gibt es nicht und der Ersatz ist kalt nicht gut und das Getränk Frötsch(Spritzer) ist nur mit Leitungswasser und lau.

Wir nehmen noch ein Glas Wein im Womo.

Gute Nacht

 

 

Freitag, 19.04 Karfreitag 10.50 Uhr

Wilchingen - Bad Mitterndorf - Liezen - Karlsdorf bei Graz - Csoconyavisonta (Ungarn)

Da nicht nur die Ferne ruft sondern auch das Heimweh plagt werden wir oben genannte Stationen meiner Heimet besuchen aber nicht kommentieren sondern erst nach Abfahrt von Csokonyavisonta beginnen zu berichten.

 

 

 

 

 

 

 

Es gibt noch Schnee

Hallo Freunde und Mitreisende

die Ferne ruft und  das Fernweh ist großer als Heimweh geworden so das wir los ziehen.

Nach unserer Sizilien-reise über Weihnachten und Silvester 2019 die wir nicht kommentiert haben geht es diesmal über Österreich- Ungarn-Rumänien-Bulgarien-Griechenland-Türkei bis eventuell nach Armenien.

Das Womo ist gepackt die letzten Vorbereitungen sind getroffen so das wir uns auf den Weg machen.

Vom Balkan bis Armenien 2019