Italien bis Sizilien 2017 

 

Samstag, 08. April 2017

Endlich ist es soweit, das Wohnmobil ist gepackt die letzten Rechnungen bezahlt, Arztbesuche erledigt, Freunde zur Versorgung der Katze beauftragt, Geld abgehoben und los geht es. Wir reisen diesmal zusammen mit Freunden in den Süden Richtung Sizilien.

Es geht über Winterthur - Landquart, so jetzt müssen wir umdrehen Schei……. e der Flüela ist noch gesperrt - wir müssen weiter ins Engadin über den Julier-Pass, dem Ofenpass ins Südtirol ( https://www.urlaub-suedtirol.it/ )  bis Schlanders wo wir heute die Nacht verbringen werden. Oh Schreck lass nach der Platz ist fast voll und so ein Tingel-Tangel oder Chilbi Zeug (Autoscooter mit Musik)) ist am Platz, wir ahnen Schreckliches.     Der Schreck kommt jetzt , ich touchiere beim Einparken meinen Nachbarn, auch einen Cathagofahrer am Heck und es gibt ein paar Kratzer aber grosse Aufregung. (nur Farbe am Lack)  Nach Aufregung und Aussprache geht`s zum Pizzaessen und zum Schlafengehen ist alles vergessen.

Es war eine traumhaft schöne Fahrt bei klarem Himmel und angenehmen Temperaturen. Auf den Pässen ist noch teilweise viel Schnee neben der Straße. Auf der Südtirolerseite ist der Frühling schon weit fortgeschritten und die Apfelblüte fast vorbei.                                                                                                                                                   Für Morgen haben wir die Abfahrt bis Castel San Pietro Terme um 09,30 geplant.

 

 

Sonntag, 09. April 2017

 

Heute Morgen kurzer Morgenspaziergang mit Dani und Willi durch die Apfelplantagen vor dem Frühstück.

Abfahrt wie geplant um 09,30 Uhr über Meran - Bozen - ins Trentino über Trento - Bassano di Grappa - Padova - Ferrara -   Bologna bis Castel San Pietro Terme. https://de.wikipedia.org/wiki/Castel_San_Pietro_Terme            Eine Landschaftlich reizvolle Gegend mit gemischten Anbau von Obst und Wein. Neben der Strecke wird überall der reife Spargel angeboten.                                                                                                                                               Wir erreichen unseren Stellplatz für die heutige Nacht in Castel San Pietro Terme den wir schon von früheren Reisen kennen. Wir parken direkt hinter Schrebergärten an einem Bach und neben einem Park, ein ruhiges Plätzchen im Grünen. Für heute wird im Womo gekocht und zwar Reste.                                                                                         Abfahrt für Morgen ist mit 10,00 Uhr geplant.

 

 

Montag, 10. April 2017

 

Ich stehe um 07,30 auf um mit Dani noch einen Spaziergang zu machen anschließend geht`s in die Ortschaft zum Bäcker. Große Überraschung, heute ist Markt und noch ein ziemlich Großer, der muß besucht werden.                Jetzt um 11,00 geht`s aber los auf die Autobahn bis Fossacesia Marina.                                                                   Über die Strecke auf der Autobahn ist nicht viel zu berichten.                                                                                      Ein Stellplatz direkt am Meer mit Kiesstrand ist gefunden.

Mit Dani noch eine Wanderung durch einen Sporthafen aus dem wir leider von der Polizei freundlich verwiesen werden und ein Besuch eines anderen Womofahrer aus der Schweiz der 2 Km weiter am Strand steht.                   Es ist 21,30, ich sitze am Schreiben und werde gestört vom Besitzer des Stellplatzes der seine Gebühr eintreiben möchte. Gut daß wir bereits mit dem Essen fertig waren, es gab Rumpsteak mit Pfeffersauce, Teigwaren und Mischgemüse, Mahlzeit.

 

 

Dienstag, 11. April 2017

 

 Guten Morgen schönes Italien.Hundespaziergang ist am Morgen um 07.30 angesagt also auf, bei strahlendem Sonnenschein geht`s los dem Strand entlang.Wir frühstücken im Freien vor dem Wohnmobil und genießen nebenbei die warmen Sonnenstrahlen.  Es geht heute weiter Richtung Gargano bis Vieste.Vorerst gute Straße dann eng schmal und extrem Kurvig bis Vieste.Für den Stellplatz zum Nächtigen ist es zu früh, also noch weiter bis Zappeneta.Da ich auf dem letzten Tropfen Diesel fahre muss noch getankt werden aber nicht um jeden Preis also nur die Hälfte es könnte ja billiger werden.Willi verzichtet momentan ganz auf das tanken, er hat ja noch ca. für 100 Km.Wir umfahren Vieste und es geht bis auf 700 Meter in vielen Serpentinen hoch. mein Mitfahrer der ja noch genug Diesel im Tank haben sollte sich über Funk über Dieselmangel beklagt, anscheinend war doch nicht so viel im Tank wie er meinte und die Strecke wurde immer länger, ich glaube er bekam nasse Hände und bei der nächsten Tankstelle die Überraschung: der Diesel war noch teurer als vorher. Ich Denke er hat etwas dazu gelernt.Letztendlich erreichen wir unseren Stellplatz für die Heutige Nach in Zapponeta auf einem Campingplatz direkt am Meer. Ein unscheinbares Städtchen das etwas heruntergekommen aussieht, der Stand natürlich ungepflegt verdreckt und mit teilweisen schwarzen verölten Sand. Da wir kein Restaurant ausmachen können wird selbst gekocht.

 

 

Mittwoch, 12. April 2017

 

Da ein verweilen auf diesem Platz nicht gerade angenehm erscheint fahren wir weiter Grotte di Castellana wo wir uns die Tropfsteinhöhle ansehen wollen. Es ist eine nicht mehr wachsende Tropfsteinhöhle da kein Wasser mehr eindringt. Für 12 Euro pro Person durften wir gleich mal 287 Stufen hinabsteigen doch für den Rückweg konnten wir Gott sei Dank mit dem Aufzug benützen. Es geht nicht über ein gutes Training. Für 5 Euro konnten wir auch gleich am Parkplatz übernachten allerdings mit viel Hundegebell und stark eingenebelt vom Rauch eines Feuers.Wir hatten Glück und fanden sogar ein Restaurant das offen hatte, es ist halt noch nicht Saison.Leicht angetrunken und benebelt ging`s dann ins Bett.

 

 

Donnerstag, 13. April 2017

 

Heute geht es auf direktem Weg – Autobahn bis Villa San Giovanni (Fährverbindung nach Messina). Unspektakuläre Fahrt, bevor es auf die Fähre geht müssen noch 6 Stück neue Pneus aufgezogen werden da wir schon ein sehr starkes Brummen und Vibrieren mit den alten Winterpneus verspürten. Ein Reifenhändler wurde schnell gefunden und 6 Stk neue Pneus wurden neu aufgezogen – ein neues Fahrgefühl.Jetzt aber auf die Fähre, Ticket wir bei der Auffahrt gelöst und mit 98 Euro incl. Rückfahrt ist man dabei. Nach guter halben Stunde legen wir in Messina an, gleich mal durch die Stadt und auf die Autobahn bis zur ersten Ausfahrt bei Ali Terme und dann begann eine 3 Stündige Horrorfahrt im Stau und Schritttempo durch enge Dörfer, immer wieder durch Engstellen mit nur wenigen Zentimetern Platz, an Kreuzungen gesperrt von andern Verkehrsteilnehmern und auf allen Seiten überholt von Moped oder Töff-Fahrern, nichts für schwache Nerven. Um 21.00 Uhr dann der Schock, der Stellplatz in Giardini-Naxos war nicht mehr zu finden, neue Suche in der Finsternis endete in einem Dorf im Chaos bis es nicht mehr weiterging,  nach zurückschieben und mehrmaliges Reversieren konnten wir umdrehen und wieder zurück auf die Hauptstraße. Welches Glück es gab eine Abzweigung Richtung Friedhof und die führte dann auch an den Strand neben einem geschlossenem Restaurant, es war geschafft so wie wir auch.

Ein paar Gläser Wein und ab ins Bett.

 

 

Freitag, 14. April 2017

 

Ein neuer Tag ein neues Glück auf Sizilien. Wir wollen auf den Ätna https://de.wikipedia.org/wiki/Ätna den Berg – Vulkan auf Sizilien. Nach einem kurzen Kartenstudium geht`s los über Linguaglossa in vielen Serpentinen durch Wälder über ausgeglühte Lavaströme bis zur Liftstation und Endstation für uns. Es dauerte auch nicht lange und ein Jeep hielt an um die Parkgebühr einzuheben. Die Parkplätze waren alle leer und so beschlossen auch wir nach einer Pause wieder ins Tal an die Küste zu fahren.

Am Vorabend gab es etliche Eruptionen und auch jetzt sah man starken Rauch aus dem Berg aufsteigen. Es war auf jeden Fall ein eindrucksvolles Erlebnis. Einen Schlafplatz finden wir in dem kleinen Städtchen Santa Tecla auf einem Parkplatz. Willi und Christine entschließen sich zum Fischessen zu gehen wir hingegen bleiben im Womo und kochen selbst. Der letzte Reisebericht ist noch zu schreiben bevor wir alles vergessen.

 

 

Samstag, 15. April 2017

 

Am Morgen um 06.00 Uhr werden wir von lautem Motorengeräuschen und Gepolter geweckt. Die Müllabfuhr hatten ihren Umlade-Platz vor unseren Wohnmobilen. Unsere Route führt heute weiter der Küste entlang auf der SS 114. In Aci Castello besichtigen wir noch die schwarze Normannenfestung, eine Burg. Zurück auf die Hauptstraße war noch eine haarige Sache wegen der engen Gassen und der parkenden Autos die teilweise Doppelspurig parken. Wir durchqueren Catania mit seinen ca. 400.000 Einwohnern das im Laufe der Geschichte schon 7 mal dem Erdboden gleich gemacht wurde doch immer wieder aufgebaut wurde und landen schließlich in Siracusa. https://de.wikipedia.org/wiki/Syrakus

Ein Platz zum Parkieren wird gleich gefunden, ein Wiesenparkplatz den wir auch zur Nächtigung benützen, natürlich nach Bezahlung einer Parkgebühr von 15 Euro besuchen wir das Teatro Greco mit Nymphaeum in einer Grotte, wo Quellwasser in unterirdische Kanäle fließt, einige Grabkammern, die Reste eines Apollo-Tempels und natürlich die größte Attraktion das berühmte Orecchio di Dioniso (Ohr des Dionysos) .

Leider sind wir über das Aussehen und die Zustände der Besichtigungsstätten entsetzt. Pfade und Wege die vorhanden sind gesperrt, überall Abfall, volle Mülleimer, alles verwachsen die Ausgrabungen werden nicht gemäht und sind mit hohem Gras überwuchert all dies erspart uns natürlich das Billet von 12 Euro pro Person nicht.

Ich möchte Daraufhinweisen das ich mir genaue Geschichtliche Beschreibungen in meinem Bericht erspare da alles im Net (Wikipedia) nachzulesen ist.

 

 

Sonntag, 16. April 2017

 

Heute am Ostersonntag haben wir uns nicht so viel vorgenommen. Der Küste dem Golf di Noto entlang  über Avola, Lido di Noto, Torre Wendicare, Marzamemi bis  Portopalo di Capo Passero https://de.wikipedia.org/wiki/Portopalo_di_Capo_Passero zu einem Hafen. Die großen Flächen und Parkplätze im Hafengebiet waren vollgeparkt mit hunderten Autos.

Alle besuchten die drei Restaurants zum Mittagessen und am Abend war niemand mehr hier, etwas ungewöhnlich da gerade die Italiener am Abend die Restaurants besuchen.

Auch wir gingen abends ins Fischrestaurant, es gab Thunfisch, Schwertfisch und kleine Calamari und zum Dessert die berühmte Cassata, ein Schichttorte mit  Früchten die vorzugweise an Ostern und besonderen Festen gemacht wird.

Das Wetter hat sich über Nachmittag leicht verschlechtert und es wurde stark Windig. Leider ist mir wieder einmal ein Schuh abhandengekommen den ich nicht im Womo hatte, wahrscheinlich einer der Hunde die umher streunten. Ich werde ihn  Morgen suchen.

 

 

Montag, 17. April 2017

 

 

Leider kann ich meinen Schuh nicht finden und ich werde ihn wohl abschreiben müssen. Wir wollen weiter über Pozzallo, Gela bis Falconara.

Wir versuchen immer wieder über verschiedene Stichsträsschen an den Strand zu kommen das manchmal auch schon im Nirrwana endet und wir teilweise auf engen Straßen umkehren müssen.

Ich habe leider schon ein paar Kratzer von engen Gassen und allerlei Gesträuch abbekommen.

Endlich gelingt es uns in Falconara an einem Asphaltierten und beleuchteten Parkplatz direkt am Strand.https://de.wikipedia.org/wiki/Falconara_Marittima

Wir haben starken böigen Wind und das Meer ist stark aufgewühlt es gibt auch große Wellen. Überall entdecken wir Müllberge an Parkplätzen und

Straßenausbuchtungen es scheint als gäbe es auf Sizilien überhaupt keine Müllabfuhr. Vom Fernseher, Waschmaschinen, Kühlschränke bis Betten und Matratzen ist alles zu finden den gefüllten Plastiksäcken mit Hausmüll und

Glasflaschen wollen wir gar nicht reden. Ich habe schon viel Müll gesehen aber hier wird alles übertroffen.

Es gibt noch einen ausgiebigen Strandspaziergang und dann wird gekocht und Pause für Heute.

 

 

Dienstag, 18-19. April 2017

Nach dem Hundespaziergang gibt`s mal ein ausgiebiges Frühstück bevor wir uns wieder auf den Weg machen. Über Licato und Palma Monteciaro erreichen wir alsbald auch unser Ziel für Heute.

Wir wollen in das Vallei dei Templi mit den herrlichen Tempelbauten bei Agricento. https://de.wikipedia.org/wiki/Archäologische_Stätten_von_Agrigent

Diese alte Stadt beherbergt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Sizilien.

Ein Versuch einen kostenlosen Parkplatz vor der Zona Archialogica zu finden Scheiterte natürlich und wir mussten auf den vorgesehenen Bezahlparkplatz.

Nach Kauf der Tickets von 10 Euro pro Person wurden wir mit einem Scanner von der Polizei auf Verbotene Gegenstände durchsucht und ich ob eines Taschenmesser zurück musste, aber nur bis zur nächsten Ecke in der ich das Messer hinter der Gürtelschnalle versteckte und diesmal samt Kontrolle vorbei kam.

Auf unserem ca. 4 Km langen Rundgang bestaunten wir die Säulen des Herakles-Tempels, den Concordia-Tempel und den Tempel der Hera Lakinia.

Es gab natürlich noch viele andere Tempel die heute nur mehr aus einem riesigen Trümmerfeld bestehen.

Nachdem wir genug gesehen haben werden wir uns wohl auf den Weg machen um einen Stellplatz für die Nacht zu finden. In Empedockle werden wir fündig, ein Platz mit Strom, WC, Entsorgung und Duschen direkt am Strand.

Wir entschließen uns 1 Tag Pause einzulegen.

 

 

 

 

 

Eine besondere Ziege ?

 

 

 

 

 

Heute ist Waschtag

 

Donnerstag, 20. April 2017

 

Nach einem Tag Ruhe wollen wir heute ein paar Km ins Landesinnere auf Caltabellotta das auf einem Berghang auf 900 Meter Höhe und zwischen zwei mächtigen Felsen liegt. Wir erreichen die Stadt über eine Serpentinenstraße mit sensationellen Aussichtspunkten.

Über eine kurvige Straße erreichen wir unser Ziel die hoch über der Stadt liegende wuchtige Burg. Es handelt sich hier um einen sehr geschichtsträchtigen Ort an dem 1302 der Friedensvertrag zwischen den Häuser Aragon und Anjou besiegelt wurde, womit der Volksaufstand „Sizilianische  Vesper“ sein glückliches Ende nahm. https://de.wikipedia.org/wiki/Caltabellotta

Wir begeben uns auf den steilen Abstieg in die Stadt, schlendern durch die engen und steilen Gassen die von kleinen Autos befahren werden. Ein Coiffeur der gerade seine Siesta beginnen wollte wurde von mir noch gebeten mir die Haare zu schneiden um den sagenhaften Preis von 8 Euro.

Nach unserer Besichtigungstour fahren wir durch eine bunte blühende wunderschöne Landschaft Richtung Meer bis Porto Palo einem kleinem Fischerstädtchen das heute nur mehr vom Tourismus lebt. Wir entdecken in jeder Ecke das Verbotsschild für WOMO aber was soll`s jetzt ist sowieso nichts los.

Direkt neben unseren Stellplatz ist eine Pizzeria die noch besucht wird.

 

 

Freitag, 21. April 2017

Die Sonne weckt uns, es ist wieder ein sonniger Tag aber leider auch sehr windig. Über Campobello fahren wir wieder meerwärts bis Selinunte um uns die Tempelanlagen von Selinunte anzusehen die ein Muss bei jeder Sizilien Rundreise sein sollte. https://de.wikipedia.org/wiki/SelinuntWir durchwandern ein riesiges Gebiet mit vielen Tempelanlagen mit gigantischen Ausmaßen, wovon leider teilweise nur noch Trümmerteile übriggeblieben sind.Für Archäologisch angehauchte Interessierte sollte man unbedingt einen Tag für die Besichtigung einplanen uns genügten ca. 3 Stunden um dies alles zu bestaunen.Unser Endziel ist heute nur ein paar Kilometer weiter Granitola-Torretta ein kleines Idyllisches Fischerdorf hinter dem wir einen Stellplatz direkt am Meer auf der Wiese in unmittelbare Nähe des Leuchtturmes finden.

 

 

Samstag, 22. April 2017

 

Wir verlassen unseren Idyllischen Stellplatz am Leuchtturm von Granitaola-Torretta und versuchen der Küste entlang Richtung Trapani über  Marsala weiter zukommen was nicht immer einfach ist da teilweise alles verbaut oder nicht befahrbar ist. Da Marsala keine besondere Sehenswürdigkeiten aufzuweisen hat umfahren wir sie und kommen bei der antiken Inselstadt Mozia wieder ans Meer. Wir bleiben auf der Uferstraße SP21 und erreichen ein Gebiet vor dessen Küste ein Gitternetz von Salinen mit alten Windmühlen zu sehen ist.

Stagnone di Marsala (Lagune von Marsala) wird dieses Gebiet genannt wie die Isole dello Stagnone schützend vor der Küste liegen. Das Wasser ist hier teilweise nur 1 – 2 Meter tief und ein Eldorado für Wind und Kite – Surfer ist. https://de.wikipedia.org/wiki/Mozia

Heute genügt uns diese kurze Strecke und so beschließen wir hier in einem ausgewiesenen Stellplatz zu übernachten. Ein altes Nautic-Clup Arial umfunktioniert als Stellplatz, ein bisschen heruntergekommen aber für eine Nacht OK.

Bei Ankunft werden wir vom Besitzer mit einem Aperol empfangen und uns angeboten man könne hier Speisen was wir gerne annahmen. Wir bestellten Spaghetti Bolognese und Tomatensalat für 19.30 Uhr.                                      Zur rechten Zeit marschierten wir zum Essen und waren schockiert, wir sollten im Freien essen das ob der Temperatur von ca. 12° nicht angenehm erscheint, es gab keine geschlossene Räumlichkeit also wird serviert auf dem Tablett ins WOMO. Es waren kleine Portionen im Plastikgeschirr mit Plastikbesteck. Getränke haben wir daraufhin abgelehnt und unsere eigenen genossen. Es kommt eben mal anders als erwartet, aber auch gut.

 

 

Sonntag, 23. April 2017

 

Auch für Heute haben wir uns nicht viel vorgenommen.

Bei Trapani liegt die mittelalterliche Stadt Erice auf einem 750 Meter hohen Berg mit einer wunderbaren Aussicht auf Trapani und das Meer.                                                                                                                                          Wir erzwingen den Berg mit einer Seilbahn durchschreiten das Stadttor wandern einen mit mittelalterlichen Natursteinplatten belegten Fußweg Bergauf und erreichen das nächste Porta del Carmine (Tor).

Viele verzweigte Gassen erwarten uns. Es gibt viele Sehenswürdigkeiten wie den 700 Jahre alten Dom Chiesa  Matrice, Castello Pepoli, das Venusschloss Castello di Venere und viele mehr. https://de.wikipedia.org/wiki/Erice

Nach unserem Abstieg mit der Bahn versuche ich aus Trapani wieder herraus zu finden, Glück gehabt.

Unser Ziel das Capo San Vito erreichen wir nicht mehr, wir nächtigen auf einem Parkplatz an der Küste.

 

 

Montag,24. April 2017 

 

Wir hatten eine angenehme ruhige Nacht bei einer Temperatur von 15°.

Wieder ein wunderschöner Morgen. Nach dem Frühstück besprechen wir für Heute unsere Tour und endscheiden uns für das Capo San Vito. Über Castelluzzo auf engen Straße erreichen wir schließlich die Ortschaft San Vito lo Capo. In diesen Ort herrscht bereits rechtes Touristisches Treiben und am Strand ist schon viel los, die Schirme und Sonnenliegenvermieter machen schon Geschäfte,                                                                                                   Nach einem Rundgang durch die Gassen der Ortschaft genehmigen wir uns noch ein Gelati bevor die Reise weiter geht.

Ein Stück zurück auf schmaler Straße auf die Hauptstraße dann begeben wir uns ins Hinterland auf ehemaliges Maffia gebiet. Bei Piana Degli Albanesi bereits auf einer Höhe von 700 Meter erreichen wir für Heute Abend unseren Schlafplatz direkt an einem Stausee.

 

 

Dienstag, 25. April 2017

 

Heute geht`s in die Hochburg der Maffia. In deren Zeiten wurden über 200 Morde in Corleone verübt.

Auf dem Weg liegt das kleine Bergdorf Ficuzza in der der Palazzo Reale ein Jagdschloss Ferdinand des I.von Boubon  liegt das wir besuchen wollten. Wir haben die Rechnung ohne den Wirt gemacht, bereits um 10:00 wurde die Ortschaft von vielen Sizilianischen Besuchern überschwemmt die einen Feiertag nutzten um hier in diese Ortschaft in der ein Fest stattfindet zu feiern. Um ein steckenbleiben zu verhindern verließen wir fluchtartig die kleine Ortschaft was nur mehr mit Mühe gelang. Über Corleone und Prizzi bekannt durch den Mafia film „Die Ehre der Prizzi“, Caccomo bis Campofelice di Roccella.

Eine wunderschöne Tour mit grünen Wiesen und Feldern über schmale Straßen und enge Bergdörfer.

In Campofelice di Roccela müssen wir erstmal einen Durchgang unter der Bahn finden um an den Strand zu kommen. Durch den Feiertag war auch hier an der Promenade reges Treiben, ein Auf und Ab durch Fußgänger und Autos bis spät abends bei viel Gequatsche und lauter Musik.                                                                                      Wir hatten trotzdem eine ruhige Nacht.

 

 

Mittwoch, 26. April 2017

 

Cefalu eine der bekanntesten Städten Sizilien ist angesagt. https://de.wikipedia.org/wiki/Cefalù

Für heute haben wir nur eine kurze Strecke vor uns. Zuerst müssen wir mal in die Nähe der Stadt kommen bzw. einen Platz finden um unsere Wohnmobile abstellen zu können was gar nicht so einfach ist. Letztendlich finden wir am Fischerhafen ein Plätzchen an dem wir auch gleich die Nacht verbringen können. Wir kennen Cafalu bereits aus 3 früheren Reisen wollen aber dieses schmucke Städtchen mit seiner Chiostro della Cathedrale, den Duomo und die anstrengende und steile Wanderung auf den Rocca di Cefalu der eine Höhe von 279 Metern aufweist vorbei an einer der 5 Zisternen zum Tempel der Diana und weiter bis zur Ruine des Schlosses nochmal erleben. Nach dem Abstieg tun uns die Beine weh und sind ganz weich geworden, es ist Zeit für ein kühles Bier den es hat bereits 28°.

Wir schlendern durch die engen Gassen mit den vielen Balkonen die mit frisch gewaschener Wäsche voll hängen, bestaunen die vielen katholischen Zeichen an den Häusern, wie Kreuze und den liebevoll verzierten kleinen Altare in Wänden und Häusernischen. Viele kleine Läden säumen die Gassen mit allerlei Andenken und vielen mehr.

Es sind Tausende Touristen anwesend die mit großen Bussen angereist kommen, Touristen aller Nationen.

Todmüde erreichen wir unser Wohnmobil, es wir eine ruhige Nacht werden.

 

 

Donnerstag, 27. April 2017

 

Ein schöner Morgen und wie es aussieht wird es wieder sehr warm werden.                                                              Wir verlassen Cefalu ziehen weiter auf der SS 113 immer in Sichtweite des Meeres, sehr bald gelangen wir nach Umrundung eines Flussdeltas die Keramikstadt Santo Stefano di Camastra in der wir einen der Keramikläden mit seinen unzähligen Artikeln besuchen und anschauen, zum Schluss geben wir 30 Euro für ein paar Kleinigkeiten aus. https://de.wikipedia.org/wiki/Santo_Stefano_di_Camastra                                                                                               Zurück auf die SS113 versuchen wir an den Strand zu gelangen was natürlich wieder an den zu niederen Bahnunterführungen scheitert. Nach mehrmaligen umkehren und wenden und fahren gegen die Einbahn haben wir Glück und werden auch noch von einem Polizisten auf den rechten Weg verwiesen und kommen an die Promenade von Brolo in der wir nach einem Verweis der Polizei unseren Standort wechseln und auch gleich hier die Nacht bleiben. Am Abend wie immer dasselbe Spiel die Einheimischen befahren oder begehen die Promenade auf und ab bis zum Sonnenuntergang.

 

 

Freitag, 28.April 2017

 

Um 06:00 werden wir durch lautes Gerumpelt und Gepolter geweckt, die Müllabfuhr leert hinter unserem WOMO den Container. Es ist bereits am Morgen schon sehr schwül und drückend heiß, um 09.30 haben wir 28°.

Nach vielen engen Ortsdurchfahrten gelangen wir in den Wallfahrtsort Tintari deren Kirchturm schon von weitem zu sehen ist. https://de.wikipedia.org/wiki/Tindari

Von einem Parkplatz unterhalb der Kirche fahren wir mit einem Bus nach oben zur Marien-Wallfahrtskirche in der die Sizilianer die „Schwarze Madonna“ anbeten.

Von oben haben wir einen gigantischen Ausblick auf die schönen Lagunen, leider ist das Wetter ein bisschen trüb so das wir die Liparischen bzw. Eolischen Inseln sehen können.

Wir rollen den Berg wieder hinab bis in die Ortschaft Oliveri den wir auf einer Verbindungsstraße unter der A20 erreichen. Es gibt hier traumhafte Sandstrände in San Giovanni wo wir uns gleich für die Nacht aufstellen und den warmen Nachmittag mit einem Bad genießen.

 

 

Samstag, 29. April 2017

 

In der Nacht hat sich leider das Wetter erstmals verschlechtert. Es ist Heute bewölkt und etwas kühler aber immer noch angenehm. Wir haben vor ans Capo di Milazzo zu fahren. Nach dem Frühstück Wasser ablassen und frisches Tanken und los geht`s. Wir haben nunr 15 Km müssen aber durch Milazzo vorbei am Hafen wo bereits reges Treiben herrscht, viele Italiener und auch Touristen fahren mit den Fähren zu den Liparischen Inseln wie Stromboli.

Wir wandern bis an die Spitze des Cap genießen anschließend noch einen Corretto-Grappa und müssen uns dann von unseren Mitfahrern Christine und Willi verabschieden die sich auf den Heimweg in die Schweiz begeben.

Wir werden noch ein paar tage auf Sizilien verbringen und machen uns auf den Weg zum Heutigen Ziel die Bergstadt Novara di Sizilia, einstmal wohnten hier ca. 5.000 Einwohner heute ist sie mit ihren 1000 Einwohnern fast eine Geisterstadt. Viele Haüser in den steilen Gassen sind leer, zu Verkaufen oder teilweise schon Abbruchreif.     Es gibt hier 6 Kirchen die leider alle geschlossen sind. https://de.wikipedia.org/wiki/Novara_di_Sicilia

Wir stehen oberhalb der Stadt vor einem ehemaligen Kloster dann Kinderheim jetzt leer auf dem Vorplatz und können auf die Stadt blicken. Da es in der Stadt keine Gaststätten gibt muss der WOMO-Koch wieder an die Arbeit. Hoffentlich haben wir Morgen wieder besseres Wetter denn wir wollen diesmal von der anderen Seite auf den Etna.

 

Chiesa di S. Antonio auf Capo Milazzo

 

Sonntag, 30. April 2017

 

Wir haben wieder schönes Wetter und die Sonne strahlt. Wir setzen unsere Etna-Rundreise fort und erreichen nach ca. 12 Km die Passhöhe Portella Matrazzi und biegen ab nach Randazzo. Wir erreichen das erste Lava Feld südlich von Randazzo das selbst von der Lava verschont geblieben ist, fahren weiter über Bronto/Adrano entlang von üppiger Vegetation, grünen Wiesen und Feldern dann wieder schwarze Flächen mit Lava. Wir sehen die ganze Fahrt den teilweise mit Schnee bedeckten 3330 Meter hohen Etna mit seinen aufsteigenden Rauchsäulen. Die Panoramastraße Mareneve ( Meer und Schnee ) quält sich in unzähligen Kurven und Serpentinen durch den Etna-Nationalpark. 14 Km nach Adrano biegen wir ab Richtung Belpasso.

Wir suchen uns einem Platz zum Nächtigen was gar nicht so einfach erscheint, irgendwann sehen wir neben der Straße eine kleine ebene Fläche in die wir sofort einbiegen, wir stehen mitten in einem Lava Feld umgeben von Sträuchern und Müll uns aber für die Nacht als geeignet erscheint.

Müll ist hier auf Sizilien sowieso ein besonderes Thema dass ich mal erwähnen sollte. Auf unseren Reisen haben wir selten so viel Müll gesehen der noch dazu überall neben der Straße hingeworfen oder abgelagert wird. Es gibt nur einige wenige Touristische Orte wo das Müllproblem kein Thema ist.                                                                      Zusätzlich ist zu sagen das hier auf Sizilien fast alle Straßen in einem erbärmlichen Zustand sind ganz zu schweigen von den vielen Bauruinen die überall zu finden sind.

Trotz allem ist es eine wunderschöne Insel mit besonderen Flair und wunderbaren und herzlichen hilfsbereiten Einwohnern.

 

 

Montag, 1. Mai 2017

 

Leider hatten wir nicht so eine ruhige Nacht wie erhofft den gegenüber der Straße befand sich ein Restaurant wo sich nach deren schließen die Hunde die halbe Nacht bemerkbar machten um dem ganzen noch eins draufzusetzen weckte uns um 07,30 die vermeintliche Besitzerin des Grundstückes und forderte uns auf dieses zu verlassen. Rein in die Hose, starten und nichts wie weg zum Frühstück auf einen Parkplatz. Diesmal erreichten wir den Etna von der Südseite. Es waren Massen von Leuten zum Etna unterwegs, wir haben`s vergessen, der 1. Mai.

Wir einigten uns wegen der Menschenmassen nicht mit der Seilbahn hinaufzufahren da man wegen der Tätigkeiten des Vulkanes nicht bis ganz hoch gehen kann. Der Nebenkrater musste herhalten der ob des Aufstieges auch nicht zu verachten.

Nach dem Abstieg entscheiden wir uns für die Weiterfahrt bis Giardini-Naxos auf einen Stellplatz von dem wir morgen mit dem Bus oder Töff nach Taormina wollen. Der Stellplatz ist übervoll mit lauter Italienern die aber am Abend abreisen werden, wir bleiben.

 

 

Dienstag, 2. Mai 2017

 

Heute wollen wir nach Taormina, https://de.wikipedia.org/wiki/Taormina

Ticket für 3 Euro (Hin-Retour) pro Person werden besorgt und los geht die Horrorfahrt durch die engen Straßen der Vororte dann in unzähligen Serpentinen hoch nach Taormina. Unser Busfahrer ist ein Künstler der sich Zentimetergenau an den Autos, Häusern und Steinmauern vorbei mogelt und in einigen Kehren sogar reversieren muss um die engen Kurven zu meistern. Die Busfahrt an sich ist schon ein Abendteuer das sich lohnt.   Angekommen am Bus-Park stützen wir uns gleich ins Gemenge von Leuten die an den vielen Läden mit Souvenirs, Schmuck und Mode entlangspazieren bis ans andere Ende der Stadtmauer mit seinem Tor und das ganze wieder zurück. Bei mehreren Blicken auf verschiedene Preise sollte man eher zurückhaltend agieren bei seinen Einkäufen den man kann hier viel Geld ausgeben oder verbrauchen. Mode kann schon mal 10-Fach so teuer sein wie in anderen Orten.                                                                                                                                                             Die Altstadt von Taormina liegt auf einer Felsterrasse etwa 200 m über dem Meeresspiegel, heute erstreckt sich das Stadtgebiet allerdings bis hinunter ans Meer. Von den am Meer liegenden Ortsteilen führt eine Seilbahn in wenige  Minuten hinauf zum Zentrum der Stadt. Taormina hat viel zu bieten und wird das ganze Jahr über besucht und ist eine Touristenhochburg Siziliens.                                                                                                                                 Die berühmteste Sehenswürdigkeit von Taormina ist das Antike Theater auch "Teatro Greco" (Griechisches Theater) genannt.                                                                                                                                                         Die kleine Insel vor Taormina nennt sich Isola Bella und ist ein malerischer Ort der viele Künstler anzieht und inspiriert. Selbst der Etna ist von Taormina aus zu sehen.

Nachdem wir fast alles ““gesehen““ haben ist es Zeit für ein günstiges Bier geworden und wieder auf den Bus zu warten.

Wir erreichen wohlbehalten unseren Stellplatz, besuchen den Nachbar-Stellplatz und stellen fest er ist noch besser und kostet nur den halben Preis, so ist eben Sizilien.

 

 

Mittwoch, 3. Mai 2017

 

Gianini- Naxos „Arrivederci“ wir müssen weiter.

Ich möchte noch einmal das Durchfahren der engen Straßen durch die Dörfer Richtung Messina genießen. Es ist absolut ein Horror zur falschen Zeit also zB. vor Beginn der Siesta durch die Gassen zu fahren, es geht teilweise um Zentimeter an Gegenverkehr und abgestellten Fahrzeugen vorbei.

Wir erreichen den Fährhafen um 12.30 Uhr und gleich ging`s auf die Fähre und sogleich ab nach San Giovanni. 15 Minuten vor der Siesta komme ich bei meinem Reifenhändler an, Pech gehabt erst um 15.00 ist die Werkstätte wieder auf. Unser Problem ist lautes Surren beim Fahren.                                                                                           Die Pneu sind es nicht also werde ich freundlich in eine befreundete LKW-Werkstätte gelotst. Es wird festgestellt das Radlager ist defekt und es wäre auch gut die Bremsbeläge zu wechseln, warum auch nicht, es ist hier sowieso billiger als zu Hause. Morgen um 08.00 habe ich meinen Termin.

Also ein Nächtigungsplatz bis Morgen muss her. In der Nähe von San Giovanni finden wir direkt am Strand einen wunderschönen Platz ( natürlich den Müll am Straßenrand und am Strand ausgeblendet ). Wir genießen die letzten warmen Sonnenstrahlen bevor der Privatkoch wieder ans Werk muss.

 

 

Donnerstag, 04. Mai 2017

 

Tagwache um 06.00, Duschen, mit dem Hund Spazieren und dann das gemütliche Frühstück mit allem Pi-Pa-Po,

15 Minuten vor Termin Abfahrt zur Werkstätte, welche schei……., eine Autobahnabfahrt zu früh also nächste Ausfahrt, zurück und das ganze nochmals von vorne. 10 Minuten nach Termin kommen wir in der Werkstätte an.

Ich verfolge die ganze Reparatur mit, in 35 Minuten sind ein Radlager und auf beiden Seiten die Bremsbeläge gewechselt, der Betonboden gefegt und die Hände gewaschen, unglaublich aber wahr. Perfekte Arbeit um sagenhafte 590 Euro.                                                                                                                                                    Ein super Fahrgefühl ohne Brummen.

Wir fahren entlang der Costa del Gelsomini bis Locri  entschließen uns dann auf die andere Seite des Stiefels zu wechseln also zu Golfo di Gioia bei Nicotera Marina wo wir die Nacht verbringen.                                                     Es war eine unglaublich schöne und bezaubernde Fahrt quer über den Stiefel mit unzähligen Kurven und Kehren vom Meeresspiegel bis auf 975 Meter Höhe und wieder hinunter. Bizarre Felsen, grüne Wiesen, Pinienwälder und Laubwälder mit grandiosen Aussichten, muss man erlebt haben.

In Nicotera Marina finden wir am Lungomare ein schönes Plätzchen.                                                                        Heute gibt es 6 Minuten Fertiggericht, Teigwaren mit Salat und natürlich Vino.

 

 

Freitag, 5. Mai 2017

 

Wir hatten eine angenehme Nachtruhe. Bevor es ans abfahren geht möchte ich vorerst das WOMO reinigen den es gibt einen Brunnen mit Wasser. Waschbürste ausgepackt und los geht`s, sieht fast wieder wie neu aus. Abwasser ablassen und Frisches tanken dann sind wir fertig.                                                                                                    Unsere Entscheidung für unsere heutige Route ist von Nicotera Marina nach Lamezia Terme dann queren wir den Stiefel und fahren bis kurz vor Crotone bei Cantanzaro an einen Traumstrand. Wir staunen immer wieder ob der vielen Bauruinen, unfertigen Bauten und der katastrophalen Straßen, vom Müll gar nicht zu reden. Bei unserer Ankunft am Strand wird gleich mal die Wassertemperatur probiert und ein Bad genommen, es ist ein Genuss.

 

 

Samstag, 6. Mai 2017

 

Zum Munterwerden gibt es als erstes ein Bad im frischen/kühlen Meer.                                                                Wieder ein herrlicher Tag, bis dato hat es seit der Abfahrt unsrer Sizilien Reise vor vier Wochen, kein schlechtes Wetter gegeben. Nach dem Duschen gibt’s mal Frühstück in der Sonne.

Wir wollen wieder Gargano / Vieste hoch also über  Crotone, den Golf von Taranto, vor Taranto biegen wir links auf die Autobahn Richtung Bari, umfahren dieses aber, verlassen die Autobahn bei le Saline und weiter geht`s auf der 545 bis Lido di Siponto kurz vor Manfredonia.

Um 16.30 wurde es bewölkt und es fing leicht zu nieseln an hörte aber bald wieder auf. Zwischen Uferstraße und Pineta finden wir auf einem Parkplatz unser Nachtquartier.

 

Für Heute unser Frühsücksplatz

 

Sonntag, 7. Mai 2017

 

Es war keine gute Nacht. Um 1,30 Uhr morgens gingen Knallfrösche los und viel Gequatsche neben unserem WOMO, an ein Schlafen war nicht mehr zu denken.                                                                                                   Der große Schreck kam dann um 07,30 als hinter unserem WOMO lautes Gerede herrschte und ich durchs Fenster sah wie jemand Tische aufstellt. Mein erster Gedanke, es gibt Marktstände und wir werden vielleicht eingeparkt, also nichts wie raus aus dem Bett hinein in die Klamotten und nichts wie schnell weg. Wir fahren Richtung Vieste und finden nach 10 Km einen Platz um uns zu waschen und zu frühstücken. Trotz allem begann ein schöner Tag mit traumhaften Aussichten. Um 11,00 erreichen wir Vieste und finden im Hafen auch gleich einen Parkplatz auch für die Nacht. https://de.wikipedia.org/wiki/Vieste  

Wir wollen hierbleiben denn es gibt am 08. Bis 10 Mai ein grande Festa nämlich  „Santa Maria di Merino“ die der Patron von Vieste ist und das wir natürlich erleben wollen.                                                                                         Für heute Abend hat der Koch wieder mal frei und wir gehen essen.

 

In Vieste

Montag, 8. Mai 2017

 

Wir erlebten am Vorabend eine grandiose Festbeleuchtung anlässlich des Marienfestes leider fing es dann leicht zu regnen an, trotz allem waren viele Leute unterwegs.                                                                                                   Wir verlassen den Gargano da im Laufe des Tages schlechtes Wetter zu erwarten ist. Wir erleben auf der Fahrt entlang der Küste des Gargano noch super Ausblicke.                                                                                                  Bei Pescara verlassen wir die Küste und biegen ab in Richtung der Abruzzen.

 

Um ca. 16.00 Uhr fängt es an zu regnen so dass wir einen Stellplatz in Anversa degli Abruzzi anfahren, mitten im Gebirge in einem Naturschutzgebiet. Vielleicht verbringen wir hier noch einen Tag. https://de.wikipedia.org/wiki/Anversa_degli_Abruzzi

 

Japanische Wollmispel oder Nespoli

eine Frucht, die wir in Sizilien/Italien  kennengelernt haben, sie schmeckte wie eine Mischung aus Aprikose, Mirabelle und Birne, einfach wunderbar!

 

Dienstag, 9. Mai 2017

 

Ein wunderschöner Morgen in den Bergen, wir bleiben noch einen Tag. Außer einem Hamburger Wohnmobil ist niemand am Stellplatz.                                                                                                                                               Nach dem Frühstück marschieren wir ohne festen Plan los um uns die Gegend und dieses Bergdorf anzusehen. Auf einem Fußpfad wandern wir in die Schlucht in der sich ein Vogelschutzreservat, ein Heilkräutergarten, Quellen und sonstige Naturschönheiten und Besonderheiten. Es herrscht fast tropischer Bewuchs.

Bei einem kühlen Getränk in der Ortschaft beobachten wir das Dorf Geschehen am Dorfplatz kurz vor der Siesta an deren Beginn um 01.00 fast alle Leute verschwinden.

Es wird auch für uns Zeit langsam den Heimweg anzutreten, der Himmel verdunkelt sich langsam. Glückt gehabt, am Womo angekommen und es fängt an zu regnen.

 

 

Mittwoch, 10. Mai 2017

 

Das Wetter hat sich wieder gewendet und ein strahlend blauer Himmel begrüßt uns am Morgen.                             Wir brechen wieder auf und haben vor über Pescina – Avezzano – Rieti – Termi – Viterbo bis Capodimonte am Lagi di Bolsena zum Übernachten und am Morgen weiter bis Saturnia. Wir finden einen wunderschönen Platz direkt am See.

Wir genießen den Abend.

 

 

Donnerstag, 11 bis 13. Mai 2017

Nach einem Morgenbad im Bolsenasee der vielleicht 2 cm Wärme anzeigt und einem ausgiebigem Frühstück nehmen wir die letzten 50 Km bis Saturnia in Angriff.                                                                                                   Bevor wir den Stellplatz erreichen sehen wir bereits die weißen Sinterterrassen und die Leute in den Becken beim Baden.                                                                                                                                                                              Der Stellplatz ist gut besetzt aber wir finden ein Plätzchen weiter unten bei den großen Schlachtschiffen. (Concords)

Wir werden hier 3 Tage verbringen und uns im heißen Bach suhlen.

 

So gesehen in Saturnia

"ein Pizzaautomat"

Bagno Petriolo

 

Montag, 14. Mai 2017

Wir nehmen Abschied von diesem Herrlichem Ruhe-und Badeplatz.                                                                            Es soll weitergehen Richtung Comaccio über Grossseto, Bagno Petriolo, Siena, Arezzo, bis Bibbiero wo wir dann anfangen uns einen Stellplatz zu suchen. Nach Badia Prataglia auf halber Höhe zum Passo el Mandrioli bei einer Jugendherberge Christlicher Art San Francesco finden wir unseren ruhigen Nachtplatz.

 

 

 

Montag, 15. Mai 2017

Geweckt werden wir von Bauarbeitern welche die Jugendherberge in Stand setzten.                                              Nach dem Frühstück setzen wir unsere Fahrt in unzähligen Kurven und Kehren bis auf die Passhöhe von 1.100 Meter fort, es folgt die Abfahrt wieder mit vielen Kurven und vielen grandiosen Ausblicken auf einer in die Schieferfelswand gesprengte Straße. Es begegnen uns fast keine Fahrzeuge.

Vor San Piero in Bagno fallen uns die vielen aufgestellten Fahrverbote für die nächsten zwei Tage auf. In der Ortschaft ist alles in Rosarot geschmückt mit vielen Blumenfahrrädern, bunten Bändern und Schleifen, viele Absperrungen und starke Polizeipräsenz ist vorhanden. Wir fragen einen Womofahrer und erhalten die Auskunft, die Giro-Italia Rundfahrt (Radrennen) kommt durch. Angesichts des zu erwartenden Publikumsansturms und der vielen Wohnmobile und Begleitfahrzeugen entschließen wir uns hier nicht halt zu machen und fahren weiter bis Comaccio.

 

 

 

 

Dienstag, 16.17. Mai 2017

 

Wir erreichen Comaccia https://de.wikipedia.org/wiki/Comacchio das Lagunenstädtchen mit Venedig-Flair am späten Nachmittag und finden einen guten Stellplatz 5 Minuten vom Zentrum entfernt.

Malerische Kanäle durchziehen das Zentrum von Comacchio, eine Lagunenstadt, die venezianisches Flair versprüht. Die Bewohner verstehen sich als Nachfahren der etruskischen Stadt Spina. Comacchio wurde auf 13 Lagunen gegründet und erst im 19. und 20. Jahrhundert schrittweise trockengelegt – ein Vorgang, der in den 1960ern abgeschlossen wurde. Noch heute kann man über die Kanäle in der Altstadt mit den Comacine fahren – jene Boote, die einst zum Salztransport in der damals blühenden Handelsstadt verwendet wurden. Über fünf dieser durch Kanäle getrennten Inseln erstreckt sich die Brücke Trepponti. Das Wahrzeichen Comacchios wurde 1634 von Architekt Luca Danesi geschaffen und besteht aus fünf breiten Treppen mit majestätischen Türmen. Es herrscht bestes warmes Wetter und so beschließen wir noch einen Tag hier zu verweilen.

Heute haben wir Glück denn es ist Markt der natürlich besucht wird und nicht ohne etwas gekauft zu haben verlassen.

Für Morgen beschließen wir weiter bis Grado zu fahren.

 

 

Donnerstag, 18. Mai 2017

 

Da uns Grado https://de.wikipedia.org/wiki/Grado_(Friaul-Julisch_Venetien)     bereits aus früheren Reisen bekannt ist wollen wir hier auch nur die Nacht verbringen und am nächsten Tag weiter bis Ferlach.                                      Der Stellplatz befindet sich außerhalb der Stadt auf einem großen Parkplatz, 150 Meter zum Strand der sich auf Grund seines flachen Strands nicht unbedingt zum Baden eignet.

Grado scheint sich fest in Österreichischer-Kärntnerischen Hand zu befinden, jedes zweite Auto oder Womo ist ein Österreichisches.

 

Palmanova

 

Freitag, 19. 20. Mai 2017

 

Heute geht es nach Österreich nach Ferlach in Kärnten.

Unterwegs besuchen wir noch Palmanova, eine Gemeinde in der Region Friaul-Julisch Venetien in der Provinz Udine. Sie wurde am Ende des 16. Jahrhunderts als Planstadt mit einem sternförmigen Grundriss angelegt und hat sich bis heute erhalten.

Ferlach https://de.wikipedia.org/wiki/Ferlach eine alte Büchsenmacherstadt. Wir besuchen natürlich das Schloss Ferlach: Büchsenmacher- und Jagdmuseum und das Historama ein Museum für Technik und Verkehr, leider ist der Rosentaler Dampfzug noch nicht in Betrieb.

Heute wollen wir unbedingt die berühmten Kärntner Nudel (kärntner slowenisch koroški krapi,) probieren die aus dünn ausgewalztem Nudelteig bestehen und zu einer bis zu faustgroßen Tasche geformt und mit verschiedenen Zutaten gefüllt wird.